Eine aufregende, spannende Woche voller Hoffnung {Samstagsplausch 19.19}

Schön oder? Samstagsplausch 19.19, das klingt doch sehr schön, finde ich …. Aber das bedeutet auch, dass wieder eine Woche verging, eine Woche, in der ich täglich einen Zettel auf dem Schreibtisch sah mit den Dingen, von denen ich euch berichten wollte und nicht dazu gekommen bin. Nun denn, heute gibt es eben die Wochen-Zusammenfassung 😉 Meine Woche war – wie oben schon beschrieben – aufregend, spannend und voller Hoffnung, aber trotzdem sehr schön. Nachdem ich euch am Sonntag hier gleich mehrere Beiträge gepostet hatte, begann die Woche zunächst mit Büroarbeit, alles sehr angenehm und eigentlich überschaubar, so dass ich es gut hätte verteilen können. Den Dienstag wollte ich mir „freischaufeln“ für ein Treffen mit meiner Freundin. Wir hatten uns längere Zeit nicht gesehen, da sie sehr eingespannt war. Nun wollten wir ihren freien Tag einfach nutzen und ich ließ mich auch nicht davon abbringen. Ich hatte am Montag die Büroarbeit gut geschafft, nur ein paar Kleinigkeiten blieben für Mittwoch, so dass dem Treffen nichts im Weg stand. Es war auch sehr schön. Am Dienstagnachmittag gab es eine Vorstandssitzung im Garten, auch sehr nett, denn der Vorstand passt einfach. Ich finde, das macht sehr viel aus und die Arbeit wirklich angenehm. Bevor ich am Dienstagmorgen zu meiner Freundin ging, habe ich meine getrockneten Blätter für den Tee im Winter in Gläser verstaut, der Anfang ist gemacht und ich sammle weiter:
Dann kam der Mittwoch und der sollte es in sich haben. Ich hatte schon am frühen Morgen, nachdem der weltbeste Lieblingsmann das Haus verlassen hatte, meinen James mit Butter bestückt, denn ich wollte Butterschmalz machen. Soweit so gut, Butterschmalz braucht 3 bis 4 Stunden und ich hatte Zeit für meine Büroarbeit. Doch dann geschah das, was den ganzen Mittwoch veränderte: um 9.00 Uhr fiel plötzlich und ohne Vorankündigung der Strom aus. Erst dachte ich, er käme nach kurzer Zeit wieder, so etwas kann ja einmal passieren. Falsch gedacht, es handelte sich um eine größere Sache im Umspannwerk, die sich am Ende als Brand dort im Keller herausstellte. Tja, so etwas kann wirklich passieren. Doch wir als Verbraucher merken dann erst einmal, was „Strom“ eigentlich bedeutet, ohne ihn sind wir doch völlig aufgeschmissen, es geht nichts mehr, kein Telefon, keine Heizung, kein Kaffeeautomat (und das vor dem Frühstück), kein Herd …. einfach gar nichts. Es war schrecklich und immer hoffte ich, dass bald wieder alles läuft. Meine einzige Verbindung zur Außenwelt war mein Handy und das hatte nur noch wenige Prozent Akku-Leistung, denn man lädt dieses Teil ja nicht „provisorisch“ auf. Mittags holte ich die Enkelmaus aus der Schule, sie wollte bei uns bleiben bis zum Donnerstag. Auch dort gab es den Stromausfall, wie aufregend. Gesprächsstoff hatten wir zwei dann schon einmal genügend, obwohl es uns daran nie mangelt. Aber da war immer noch mein fast leeres Handy, inzwischen bei 6% Akkuleistung angekommen. So gingen wir zwei in den Garten bei Wetter, wo es uns nie in den Garten gezogen hätte. Aber dort gab es evtl. Strom. Obwohl die Villa in unserer unmittelbaren Nähe ist, hatten wir dort tatsächlich schon wieder Strom, konnten die Hausaufgaben erledigen während mein Handy an der Steckdose hing. Zu Hause angekommen sagte ich der Enkelmaus, dass es ja dann bei uns heute gar keinen Fernseher gäbe und sie dann vielleicht doch wieder nach Hause wolle. Ich bekam die schönste Antwort, die man sich vorstellen kann: „Nein, Omi, ich bleibe trotzdem hier, denn schließlich können wir ja trotzdem Zeit miteinander verbringen.“, hach, das ging runter wie Öl, sage ich euch. Gegen 17 Uhr hatten wir dann provisorisch wieder Strom, gegen Mitternacht lief alles wieder normal. Aber man lernt an solch einem Tag die Energie wirklich zu schätzen, das muss ich sagen. Mein Butterschmalz war dadurch übrigens am Morgen statt der vorgesehenen 3-4 Stunden nur 1,5 Stunden im James. Am Abend schaltete ich den James erneut ein und vollendete das Werk:
Der Donnerstag verlief dann wieder relativ normal, ich holte meine liegengebliebene Büroarbeit nach, als die Enkelmaus in der Schule war und ging in den Garten, um dort auch etwas zu machen. Immer wenn ich in die Villa komme, möchte ich am liebsten dort bleiben, aber die Temperaturen nachts werfen meine Wünsche immer über Bord, es wäre dort einfach noch zu kalt und meine Hoffnung stirbt immer wieder aufs Neue. Doch lange schaue ich mir das nicht mehr an, bald ist mir das Wetter egal, dann ziehe ich mein Ding durch, so!!!
Den Freitag verbrachte ich vormittags mit Hausarbeit und nachmittags mit der jüngsten Tochter, es war sehr schön. Eigentlich wollte ich nähen, doch das verschiebe ich auf Sonntag. Am Samstag werden wir kurz im Garten sein, mehr wird das Wetter nicht erlauben. Abends wollen der weltbeste Lieblingsmann und ich essen gehen, ich freue mich sehr darauf.

Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende und hoffe, eure Woche war auch nicht langweilig? Für die Kommentare zu meinen vielen Beiträgen am Sonntag danke ich von Herzen. Ich kam leider nicht dazu, jedem einzelnen zu antworten, doch meine Freude über Kommentare ist immer sehr groß.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verlinkt: Samstagsplausch bei Andrea

5 Kommentare

  1. Ich erinnere mich an eine Unterrichtsstunde zum Thema Strom und Energie, als eine Schülerin meinte: Ich werde NIE, niemals nie ohne Strom leben. DAS GEHT DOCH GAR NICHT!
    Abends gab es einen Blitzeinschlag ins große Umspannwerk in der Nachbarschaft und die Lichter gingen aus. Alle. Auch die Fahrstühle gingen aus und genau diese Schülerin steckte in einem fest.
    Die folgende Stunde war die beste Wiederholungsstunde zum Thema, die ich je halten konnte!
    Toll, wie Deine Enkelin sich entschieden hat!
    Viele Grüße,
    Karin

  2. Hallo Catrin,
    das ist ja süß von deiner Enkelin, dass sie trotzdem da bleiben wollte. TV ist in dem Alter manchmal schon sehr wichtig, aber daran sieht man, dass sie schon begreifen, dass es auch noch andere Dinge im Leben gibt, als die doofe Kiste.
    Ansonsten kann ich mir gut vorstellen, dass das ganz schön aufregend ist, solange keinen Strom zu haben. Aber zum Glück wissen wir ja, dass er bestimmt wieder kommt.
    Zum Wetter sag ich gar nichts, sonst sinkt meine Laune wieder in den Keller.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Muttertag.
    LG Nicole

  3. Blackout! Nicht lustig. Mich beschleicht eine unangenehme Vorahnung … Aber mahlen wir den Teufel nicht an die Wand. Nochmals ist ja alles gut gegangen. Du bereitest dich ja auch vorbildlich auf „schlechte“ Zeiten vor. Liebe Grüsse von Regula

  4. Als ich vom Stromausfall gelesen habe kamen mir sofort deine Brötchen im TK in den Sinn, hoffentlich hat die Kälte gehalten. Ja ohne Strom sind wir sehr schnell aufgeschmissen, aber das bringt uns auch wieder einmal zum Nachdenken. Schön wenn die Enkelin so gerne Zeit mit dir verbringt, die Kinder werden ja so schnell gross.
    L G Pia

  5. Liebe Catrin,
    hey das war ja eine ausgefüllte Woche. Schön, das du noch Kräuter gesammelt hast, die kommen dir jetzt zugute und Stromausfall, dass passt ja nie in den Tag rein, egal in welchen. So ganz ohne Strom kommt man doch eigentlich gar nicht mehr klar. Gut, dass der Stromausfall am Abend beendet war!! Da war bestimmt ganz schön was los bei euch. Du Liebe, ich wünsche dir ein schönes Wochenende. Erhole dich. 🙂
    Herzliche Grüße
    Annette

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