Umzug, Einzug, langsam ankommen {Samstagsplausch – Wo. 22/2022}

Auch die Woche 22 im Jahr 2022 neigt sich dem Ende. Es ist Zeit für den Samstagsplausch. Meine Woche war relativ gefüllt, anstrengend, emotional und dennoch am Ende ganz gut. Während ich mir einen recht gemütlichen Samstag (28.05.) mit der Fellnase der Tochter machte, waren alle anderen mit deren Umzug beschäftigt.

Es gab Planänderungen, aber was wäre das Leben ohne kleine Katastrophen? Am Ende des Tages hatten die Helfer alles gut gemeistert, zogen sich zurück und überließen der Tochter das Chaos. Inmitten der Umzugskartons saß sie nun und konnte sich nicht vorstellen, dort das erste Mal zu übernachten. Also: Anruf an Mama und Papa und die Anfrage, ob sie denn nicht noch 2 Nächte bei uns bleiben und erst einmal ein wenig Ordnung in das Durcheinander bringen könnte. Natürlich ging das und so blieben Tochter und Fellnase noch diese Woche bei uns. Tagsüber fuhren wir in die neue Wohnung, packten Kartons aus, richteten alles einigermaßen ein für den Anfang. Erst wenn man in der Wohnung wohnt, merkt man ja, wie man das eine oder andere noch besser aufstellen oder einräumen kann. Wir besorgten auch noch ein paar Kleinigkeiten, die gebraucht werden. Wenn nun alles nach Plan läuft, ziehen sich die Tochter und die Fellnase noch im Laufe des Wochenendes in ihr neues Heim zurück. Ich bin sehr gespannt, wie gut sich die beiden dort einleben werden. Für uns wird es sicherlich auch wieder eine Umstellung. Einige Wochen hat die Tochter bei uns überbrückt bis zum Umzug und ebenso lange war die Fellnase hier. Die meiste Zeit betreuten wir sie, während die Tochter alle nötigen Dinge organisierte. Da wird bestimmt auch etwas fehlen, wenn die beiden wieder weg sind. Aber soll ich dir etwas verraten? Ich freue mich auch sehr, wieder unabhängig zu sein, nicht mehr auf die Fellnase achten zu müssen. Ich hätte früher nie gedacht, was Hunde-Erziehung bedeutet und dass diese eigentlich während des ganzen Hundelebens nie aufhört. Mir wäre das auf Dauer zu anstrengend, da bin ich ehrlich. Aber in den ersten Tagen werden wir die Fellnase ganz bestimmt vermissen?
Sonst ist hier nichts weiter passiert. Die Woche stand tatsächlich im Einrichten der Wohnung und in der Erledigung organisatorischer Dinge dafür.
Ab Dienstag geht dann bei mir auch der Alltag wieder los und der Job ruft mich wieder in die Pflicht. Ich hoffe, du hattest eine gute Woche ohne Stress, Probleme oder Kummer? Dann wünsche ich dir ein wundervolles Pfingst-Wochenende mit Sonnenschein.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Möchtest du auch über deine Woche oder andere Dinge berichten, uns an Gedanken teilhaben lassen und mit uns plauschen? Dann schau doch hier vorbei: Samstagsplausch bei Andrea

10 Kommentare

  1. Es ist irgendwie nicht leicht, sich von den Eltern abzunabeln 🙃 Eure Tochter und die Fellnase werden das schaffen!
    Jetzt genießt die Zeit und einen guten Start am Dienstag
    Andrea

    1. “Abnabeln” ist das richtige Wort. Eigentlich sollten wir den Prozess schon hinter uns haben. Die Tochter ist schon vor 6 Jahren bei uns ausgezogen. Jetzt gab es den Umzug in eine neue Wohnung, den wir begleitet haben und der Tochter (ihr weniger, da sie oft in der WG des Freundes war, wo aber die Fellnase schwer bleiben konnte) und der Fellnase Unterschlupf gaben. Doch nachher zieht auch die Fellnase nach einigen “Schnupper-Nachmittagen” und 6 Wochen bei uns in ihr neues Heim, dann wird es bei uns sicher wieder etwas ruhiger und vor allem ungebundener.
      Liebe Grüße, Catrin.

  2. Nach soviel Aktion hast du dir aber ein ruhiges sonniges Pfingstwochenende verdient. Wir helfen auch gerne unserem Sohn und seiner Familie, geniessen aber dann auch wieder sehr die Ruhe zuhause…so muss es auch sein!

    Liebe Grüsse
    Augusta

  3. Unabhängig seinen Tagesgeschäften nachzugehen, das ist schön. Das Angebundensein während der Familienzeit ist lange vorbei. So hat jede Zeit ihre schönen Seiten. Damit es nicht zur Gewohnheit wird, ist es doch ganz gut, ab und zu auf Hund, Kind und Kegel aufzupassen.

    Ich wünsche dir ein ruhiges Wochenende.

    Liebe Grüsse von Regula

    1. Stimm, liebe Regula, es ist schön, ab und zu auf Hund, Kind und Kegel aufzupassen. Aber nach 6 Wochen Fellnase und teilweise Zusammenleben mit der Tochter freue ich mich jetzt doch auf Ruhe 😀
      Liebe Grüße, Catrin.

  4. Der Post bringt Erinnerungen an unseren Chow-Chow, der niemals wirklich erzogen werden konnte… allerdings ist es mit unseren Katzen auch nicht so weit her. Eher, dass wir trainiert werden.

    Sonnige Grüßle von Heidrun

    1. Wir hatten ja auch eine Katze und da hast du Recht, Katzen lassen sich nicht erziehen, sie erziehen den Menschen 😀
      Liebe Grüße, Catrin.

  5. Hallo Catrin, ich muss gerade lachen….. ja, die Erziehung der Hunde endet nie, aber ganz so schlimm es auch nicht. Natürlich ist es anders, wenn der Hund bei euch zu Hause wäre, dann hat man eine Routine und zu Hause ist einfach Ruhe angesagt. Trotzdem kann ich es verstehen, wenn jemand sagt, das ist nix für mich. 🙂 Fremde Hunde sind immer anstrengender als die eigenen. Der frühere Hund von meiner Mama hat, wenn er bei mir war immer geheult. Sie kannte mich so lange, aber sobald meine Mama weg war, hat er gejammert, das macht einen wahnsinnig. Sie war ja nicht alleine und meine beiden damaligen Hunde waren auch da.
    Aber schön, dass eure Tochter jetzt den Umzug geschafft hat und sich einleben kann.
    Ich wünsche dir einen schönen Samstag und ein ruhiges langes Wochenende.
    LG Nicole

    1. Hallo Nicole,
      vermutlich hast du Recht. Wenn man einen eigenen Hund hat, ist das sicher alles “einfacher”. Man lernt sich kennen, versteht sich, weiß, wie man mit dem Tier auch umgehen muss. Für mich ist das alles “Neuland”. Ich denke auch, dass wir die letzten 6 Wochen recht gut gemeistert haben und niemand (weder die Fellnase noch ich) total unzufrieden waren. Meine Eltern hatten – nachdem ich aus dem Haus war – auch Hunde, die ich dann betreute, wenn ich gebraucht wurde. Die erste Hündin ging zwar mit uns raus, hat aber nur im dringendsten Notfall ihre Geschäfte verrichtet. Dies bedeutet, wenn sie nur einen ganzen Tag bei uns war, hat sie gar nichts gemacht. Mir bereitete das immer große Sorgen. Mein Papa meinte dann: “wenn sie muss, wird sie schon machen”. Vermutlich hatte er Recht. Aber ich bin so ein Mensch, mir tut dann der Hund leid. So geht es mir auch mit der Fellnase jetzt. Wenn ich das Gefühl habe, etwas nicht gut genug zu machen, tut mir die Fellnase leid. Dabei weiß ich gar nicht, ob ich es nicht gut genug machen. Das sind oftmals sicher meine komischen Gedanken, die mir dann auch im Weg stehen. 😉 Trotzdem – und da bin ich ehrlich – muss ich diese Hundehaare nicht für immer in der Wohnung haben. 😀
      Euch auch ruhige restliche Pfingsten. Wir bringen die Fellnase im Laufe des Nachmittages in ihr neues Heim.
      Liebe Grüße, Catrin.

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