Montagmorgen = Wochenbeginn

Die neue Woche hat uns wieder und ich starte nach dem morgendlichen Sport und einem gemütlichen Frühstück in den Alltag, erledige meine Büroarbeit und freue mich schon heute auf das nächste Wochenende. Draußen ist es grau und duster, das perfekte Tee-Wetter. Meine Arbeit ist überschaubar, der Tag wird stressfrei. Nachmittags werde ich noch in die Geschäftsstelle gehen. Nach zwei Seminaren am Wochenende sollte ich nachschauen, ob es wichtige Dinge für mich gibt, die erledigt werden müssen. Ich habe beschlossen, einen Spaziergang daraus zu machen und nicht die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Das bekommt dem Körper und der Seele gut. Derzeit denke ich sowieso viel nach, so dass ich an der frischen Luft meinen Kopf durchpusten lassen kann.
Immer noch schwirrt mir das Thema „Hallescher Strickstammtisch“ durch den Kopf, für die lieben Worte hierzu danke ich euch sehr. Meine Antworten folgen an jeden einzelnen von euch. Erst am Wochenende merkte ich wieder, dass es nicht nur im persönlichen Kontakt so auf mich wirkt, sondern auch in der bestehenden WhatsApp-Gruppe Unterschiede zwischen den Mitgliedern gemacht werden. Auch dort komme ich nicht so recht an in der Runde aller Mitglieder, auch dort antworten immer nur einzelne Leute auf meine Nachrichten. Ich bin in der Gruppe schon lange zurückhaltend, weil ich das schon eine Weile so spüre, doch wenn ich mich einmal aufraffe und etwas schreibe, sind es immer die gleichen Leute, die mir antworten, eben auch die, mit denen ich in der persönlichen Runde guten Kontakt habe und die mich akzeptieren und annehmen wie ich bin. Ich glaube, über kurz oder lang sollte ich meine Mitgliedschaft generell überdenken. Bisher habe ich dem Ganzen immer noch eine Chance gegeben, suchte die Probleme und Fehler bei mir, weil ich eben nicht immer Zeit und Lust habe, zum Stricken zu gehen. Allmählich bin ich mir nicht mehr sicher, ob es an mir liegt oder einfach daran, dass „neue“ Mitglieder nicht erwünscht sind (dies hatte man mir ja klar und deutlich gesagt, als ich das Blog führen wollte) und man sie das spüren lässt. Ich fühle mich zwar als eine der „Frauen der ersten Runde des Strickstammtisches“ nicht als „neu“, doch bei den Leuten, die dazu kamen, als ich aus Zeitmangel nicht mehr präsent war bin ich wohl eine der „neuen“? Inzwischen nach vielem Überlegen und Nachdenken glaube ich, dass es schönere und wichtigere Dinge in meinem Leben gibt, als mich aus Pflichtgefühl mittwochs aufzuraffen und zum Stricken zu gehen, damit auch ich dazugehören darf. Ich habe zu den wenigen Leuten, die mir am Herzen liegen, Kontakt, weiß, dass ich sie auch außerhalb des Strickstammtischs treffen kann und denke, mehr benötige ich nicht. Nun aber auch genug der „Strickstammtisch-Gedanken“, mir war das mit der WhatsApp-Gruppe nur am Wochenende wieder ganz klar aufgefallen, als ich  nach Ewigkeiten wieder auf eine Nachricht geantwortet hatte und dann wurde es still in der Runde. Nur eine liebe Freundin (es hat sich im Laufe der letzten Monate tatsächlich eine gute Freundschaft entwickelt, obwohl wir uns schon seit vielen Jahren kennen) hat auf meine Nachricht geantwortet. Mit ihr jedoch kann ich mich außerhalb der Gruppe unterhalten, das machen wir nämlich sowieso schon eine Weile sehr gern.

Am Wochenende habe ich mich noch intensiv mit den Inserts für den Timer des weltbesten Lieblingsmannes beschäftigt und diese für 2019 am PC erstellt, ausgedruckt und meine persönliche Marke hinterlassen. Eigentlich mag es mein Schatz einfach und schlicht, ohne Schnickschnack, schließlich nutzt er den Timer ausschließlich dienstlich. Doch so ein paar persönliche Dinge musste ich einbauen 😉

Kommt alle gut in die neue Woche, lasst euch nicht ärgern oder stressen.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Samstagsplausch {47.18}

Guten Morgen, liebe Leser, wieder ist eine Woche im Jahr 2018 vergangen, wir können die Zeit bis zum Jahresende schon zählen und erreichen sie mit riesigen Schritten. Kommende Woche ist bereits der erste Advent, man glaubt es kaum. Gerade saß ich doch noch ganz entspannt auf der Terrasse im Garten und habe gestrickt und nun dekoriere ich in den nächsten Tagen die Wohnung weihnachtlich? Die Zeit vergeht immer schneller, finde ich. Doch heute ist erst einmal Samstag und ich nehme Platz in Andreas gemütlicher Plauscher-Runde. Die Wochen huschen so schnell vorbei, dass ich derzeit nur noch den Samstagsplausch hier im Blog schaffe 🙁

Wie verlief meine Woche? Sie huschte wieder einmal nur so an mir vorbei, obwohl ich eigentlich eine ruhigere Woche hatte.
Der Montag galt, wie immer, der Büroarbeit. Das Jahr neigt sich dem Ende und man möchte noch einiges schaffen, was  mir aber momentan sehr gut gelingt. Ich denke, ich werde dann zufrieden in meinen Weihnachtsurlaub gehen können. Mit dem weltbesten Lieblingsmann fuhr ich nach seinem Feierabend noch in die Geschäftsstelle, um die Post und ein paar Ordner zu holen. Im Anschluss daran holten wir die Enkelmaus ab, die es am vergangenen Wochenende mit Fieber außer Gefecht gesetzt hatte. Inzwischen ging es ihr zwar schon wieder besser, doch die Ärztin hatte noch 2 Tage Ruhe verordnet. So übernahm ich am Dienstag die Betreuung, am Mittwoch der Schwiegersohn, da in Sachsen Feiertag war und er dort beruflich ansässig ist. Nun kennt ihr auch schon meine Beschäftigung am Dienstag, die Enkelmaus und ich verbrachten ein paar gemütliche Stunden.
Am Mittwoch wollte ich wieder einmal zum Stricken gehen, was ich auch in die Tat umsetzte. Es ist im Moment eher schwierig für mich, wöchentlich zum Stricken zu gehen, da ich eigentlich die Enkelmaus mittwochs von der Schule abhole. Dennoch dachte ich, dass ich mich diese Woche ruhig wieder einmal zur Strickrunde gesellen könnte, zumal der Schwiegersohn ja frei hatte. Eigentlich bin ich auch schon länger hin und her gerissen, ob ich denn überhaupt noch Spaß am Strickstammtisch habe. Es gibt dort ein paar, wirklich sehr wenige Leute, die ich sehr gern treffe, den größten Teil kenne ich kaum oder komme nicht mit ihnen ins Gespräch/werde nicht mit ihnen warm. Ich finde das sehr schade, muss ich sagen und habe in den letzten Monaten (ich bin ja seit Beginn des Sommers wieder regelmäßiger zum Stricken gegangen) festgestellt, dass man sich irgendwie nicht ganz in die Runde integriert fühlt, wenn man so unregelmäßig kommt. Ich hörte nun zwar von anderer Seite auch, dass es egal sei, ob man immer kommt oder nur ab und zu und man dennoch nicht wirklich dazu gehört, aber das kann ich ja nicht beurteilen, ich gehe ja nur unregelmäßig. Ich habe aber immer wieder festgestellt, dass es sich beim „Halleschen Strickstammtisch“ um eine Runde handarbeitender Frauen an einem langen Tisch handelt, die jedoch in vielen kleinen Grüppchen schwatzt. Irgendwie ist es kein wirkliches Miteinander mehr, wie ich persönlich es aus den Anfangszeiten kenne. Ich gehörte damals zu den „Frauen der ersten Runde“, wir haben den Strickstammtisch vor vielen Jahren (ich weiß gar nicht mehr, wann es genau war, aber 8-10 Jahre liegt es zurück) gegründet/ins Leben gerufen, begannen mit einer kleinen Runde von 4-6 Strickerinnen, freuten uns über jeden, der zu uns stieß, saßen im Kreis, der immer größer wurde und schwatzten alle miteinander, wild durcheinander und jeder war an jedem interessiert. Dieses Feeling ist im Laufe der Jahre leider verloren gegangen. Ich selbst habe am Mittwoch und auch schon die letzten Male für mich festgestellt, dass ich mich in der Runde, wie sie jetzt dort sitzt, nicht mehr so wohl fühle, dass ich inzwischen nur noch wegen 3-5 Leuten dort bin, wovon aber auch nicht immer alle kommen können. Dazu kommt noch eine Regelung der Frauen des Strickstammtisches, nach der man den Platz neben sich für niemanden freihalten darf, damit jeder mit jedem einmal ins Gespräch kommt. Im Grunde genommen ist das eine sehr gute Idee, blöd nur für die Leute, die immer einzeln kommen und gut für die, die stets im Doppelpack mit der guten Freundin erscheinen, die dann ja unweigerlich zwei Stühle nebeneinander besetzten können. Das wiederum bringt natürlich die Grüppchenbildung und bei manchem frage ich mich, warum diese beiden überhaupt in die große Runde kommen und nicht bei sich auf der Couch gemeinsam stricken? Ich persönlich gehe inzwischen mit der Hoffnung zum Stricken, dass jemand nach mir kommt und sich neben mich setzt, der auch mit mir schwatzt bzw. mit dem ich schwatzen kann. Evtl. bin ich auch seltsam, das kann sein, aber ich kann nun einmal nicht mit jedem fröhlich plaudern, es muss auch eine gewisse Vertrautheit/Sympathie zu meinen Gesprächspartner vorhanden sein, sonst kann ich nur „über das Wetter plaudern“. Langer Rede, kurzer Sinn: ich habe am vergangenen Mittwoch beschlossen, den „Halleschen Strickstammtisch“ nur noch sehr sporadisch zu besuchen, mich im Vorfeld abzusichern, dass dann die paar Leute da sind, die auch  mit mir schwatzen und ich werde es dann so organisieren, dass ich mit denen das Café betrete und mit ihnen zusammensitzen kann. In der letzten Zeit war ich immer nur für 2 Stunden beim Strickstammtisch, weil ich dann die Enkelmaus aus der Schule holen musste wollte, doch ich bin ganz ehrlich, diese 2 Stunden haben mir wirklich auch genügt. Wenn ich jemanden zum Schwatzen bei mir hatte, war es schön, aber am meisten freute ich mich auf das leckere Essen im „Café & mehr“ (das ist Werbung ohne Auftrag, weil ich vom Café begeistert und gern dort bin). Nun sage ich mir, dass ich auch ohne Strickstammtisch dort essen gehen kann, wenn ich mich in der Runde nie wirklich dazugehörig fühle. Einige „Frauen der ersten Runde“, die ich gern auch wieder einmal getroffen hätte, habe ich leider den ganzen Sommer über nicht ein einziges Mal gesehen und ich frage mich allmählich, ob es nur am Job liegt oder ob sie ähnlich empfinden wie ich? Aber das werde ich wohl nie erfahren. 😉 Das waren meine Gedanken zum „Halleschen Strickstammtisch“, das ist mein Blog und ich kann meine Gedanken auch hier veröffentlichen. Wer es nicht lesen mag, darf diese Zeilen gern überfliegen, Feedbacks sind selbstverständlich erwünscht. Für eins bin ich inzwischen den Frauen dankbar, nämlich dafür, dass ich das Blog für den Strickstammtisch nicht führen durfte. Dies hätte mich jetzt bloß verpflichtet und die Freude wäre noch mehr verloren gegangen.
Donnerstag scheint bei mir derzeit ein Backtag zu sein. Beim Stricken am Mittwoch erzählte mir eine wirklich liebe Strickerin etwas von „Luisenkeksen“. Zu Hause angekommen befragte ich das große WWW danach und wurde schnell fündig. So entstanden Luisenkekse nach diesem Rezept (das Wasser habe ich auf Empfehlung durch Rum ersetzt):

Außerdem hatte ich in einer meine Backboxen die Zutaten und das Rezept für Porridge-Riegel, die ich unbedingt zubereiten wollte, endlich habe ich es geschafft und die sind sooooo lecker:

Nebenbei wurde noch ein Brot fertig, das Rezept wieder aus meinem Brotbackbuch, bei dem ich mich gerade noch durch alle Rezepte teste:

Am Freitag habe ich noch unser, immer wieder bewährtes Holzofenbrot gebacken, wovon es aber kein Foto gibt. Falls ihr euch jetzt fragen solltet, was wir mit so viel Brot machen? Die Frage beantworte ich euch gern. Unsere jüngste Tochter hat mir einen Deal vorgeschlagen: gern würde sie, wenn wir uns sehen (sie kommt mindestens 1 Mal pro Woche zu uns), immer ein wenig von meinem selbstgebackenem Brot mitnehmen und mir dafür monatlich eine Brotpauschale bezahlen 😀 Ihr Argument war, dass sie lieber mein leckeres Brot nehmen würde, als zum Bäcker zu gehen und dort eins zu kaufen. Na, das ist doch ein Kompliment, bei dem man nicht widerstehen kann oder? Da backe ich doch gern noch ein Brot mehr wöchentlich, zumindest in den Herbst-/Wintermonaten, wenn wir zu Hause wohnen. Der krönende Abschluss am Freitag war ein Besuch im Media-Markt mit dem weltbesten Lieblingsmann. In den nächsten Tagen darf die Waschmaschine bei uns einziehen, mit der ich schon eine Weile liebäugele und Dank des „black friday’s“ und dem verrücktesten weltbesten Lieblingsmann nenne ich seit gestern einen Dyson V7 mein 😉 Aber das Angebot war auch unschlagbar, das musst man mitnehmen.

So verging meine Woche wieder flott. Außerdem habe ich endlich meinen inneren Schweinehund besiegt und mache seit Montag wieder Sport, jeden Morgen ist das meine erste Beschäftigung. Es geht mir gut damit und ich fühle mich wohl. Ein paar Kilo sollen dadurch auch wieder verschwinden, der Anfang ist gemacht.
Heute wollen wir mit der Enkelmaus ins Kino, worauf wir uns alle drei sehr freuen. Wir schauen uns „Elliot, das kleinste Rentier der Welt“ an.
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende und hoffe, ihr habt nur gute Dinge auf dem Plan?

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

 

Samstagsplausch {46.18}

Wow, wo ist nur das Jahr hin, schon der 46. Samstagsplausch und das bedeutet, wir haben die 46. KW 2018. Hinter mir liegt eine recht volle Woche, die auf mich irgendwie chaotisch wirkte. Ich habe zwar sehr viel geschafft, aber es war auch ziemlich hektisch. Trotzdem bin ich am Ende zufrieden, denn ich konnte einige Dinge meiner Todo-Liste abhaken, die ich mir selbst bis Weihnachten noch aufgetragen hatte.
Bevor ich über meine Woche berichte, möchte ich mich zunächst bei allen bedanken und entschuldigen, die mir beim Samstagsplausch letzte Woche so liebe Kommentare hinterließen und keine Antwort von mir bekamen. Ich sage ja, diese Woche war irgendwie verrückt, ich kam einfach nicht dazu, euch zu schreiben, obwohl ich es mir jeden Tag neu vorgenommen hatte. Am Sonntag wollte ich euch alle besuchen, doch da ich wusste, dass ich sehr viel Büroarbeit habe und noch alle anderen Dinge auf der Liste stehen und so erledigte ich schon am Sonntag die ersten größeren Arbeiten für mein Homeoffice.
Ich möchte auch gleich noch auf die mehrfach gestellte Frage eingehen, ob man Frischkäse einfrieren kann. Ja, das kann man machen, zumindest mit dem, den ich letzte Woche gezaubert hatte. Er ist nach diesem Rezept entstanden (ich weiß allerdings nicht, ob man es auch ohne Thermomix so hinbekommt. Ich nutze zwar inzwischen schon sehr oft und viel meine Mum, doch beim Frischkäse kommt meine „Termine“ immer zum Einsatz. Da die Menge, die bei diesem Rezept entsteht, einfach zu groß für uns zwei ist (selbst wenn ich Portionen weggebe), friere ich immer portionsweise ein und hole diese dann nach und nach aus dem Gefrierschrank. Das klappt tatsächlich super.

Nun aber zu meiner letzten Woche, über die ich einfach dieses Mal zusammenfassend berichte und nicht über jeden einzelnen Tag schreibe. Der Grund dafür ist, dass ich Dinge erledigt habe, die über mehrere Tage dauerten, am Ende aber nur ein Ergebnis brachten. Ich denke, die Ergebnisse sind entscheidend, nicht die Zwischenschritte?
Neben viel Büroarbeit dienstlich und privat, hatte ich auch ein paar Vorhaben in der Küche auf meiner Liste. So habe ich aus meinem tollen Brotbackbuch ein Dinkelbrot gebacken, für das man am ersten Tag einen Quellteig herstellt, der über Nacht auskühlt. Mit diesem wird am 2. Tag der Teig zubereitet, der wiederum über Nacht im Kühlschrank steht, am 3. Tag wird dann das Brot gebacken. Das klingt zwar ziemlich aufwendig, aber das leckere Brot hat alles entschädigt. Beschäftigt war ich mit dem Brot von Mittwoch bis Freitag. Dann stand als Hauptaufgabe auf meiner Liste für diese Woche „Stollen backen“. Ich backe jetzt schon seit einigen Jahren Stollen selbst, habe einige Rezepte getestet, manche für nicht gut befunden und in diesem Jahr habe ich wieder einmal ein ganz uraltes Rezept hervor geholt. Es ist nicht nur schon viele Jahre in meinem Ordner, es ist tatsächlich uralt. Ich bekam das Rezept 1995 von einer damaligen Bekannten, die es wiederum von ihrer Oma hatte. Ich finde immer, die alt bewährten Rezepte haben etwas, deshalb wollte ich dieses Jahr unbedingt die Stollen backen. Den Stollenteig bereitet man auch am Vortag zu und backt ihn am nächsten. Am Donnerstag rührte ich den Teig an, hatte Angst, dass meine größte Schüssel zu klein ist, aber es klappte am Ende doch und passte gerade so hinein. Am Freitag schob ich direkt nach meinem Dinkelbrot nacheinander jeweils 2 Stollen in den Backofen. Und weil der Ofen einmal warm war, rührte ich schnell noch einen Kuchen an, der zum Schluss gebacken wurde (der altbewährte Rührkuchen nach dem Rezept der Schwiegermama). Ach seht ihr, mein Backmarathon in dieser Woche begann ja schon am Dienstag, da produzierte ich Brötchenvorrat, der es leider nicht auf ein Foto geschafft hat. Aber Dunkelrot, Stollen und der Rührkuchen wurden für euch festgehalten.

Der Rührkuchen bekam dann noch einen Schokoguss, allerdings ist dieser nicht so ganz gelungen. Ich sagte zum weltbesten Lieblingsmann, dass der Kuchen nun lustig aussieht, weil ihm unten an der Kante der Guss fehlt. Die Antwort des weltbesten Lieblingsmannes war: „Der sieht nicht lustig aus, der sieht richtig gut aus!“, na eben der weltbeste Lieblingsmann. Ich achte beim nächsten Mal darauf, dass der Schokoguss bis runter reicht 😉

Im Laufe der Woche hatte ich noch eine große Aufgabe, die ich am Donnerstag erfolgreich beenden konnte. Wie überall ist es auch in unserer Straße eine Katastrophe mit Parkplätzen. Seit einigen Jahren hatten wir einen Stellplatz gemietet, der vor einiger Zeit an einen neuen Besitzer verkauft wurde. Dieser hatte die Sanierung und Neugestaltung des Platzes geplant und deshalb zum Oktober alle alten Mietverträge gekündigt, damit wir unsere Autos vom Platz nehmen für die Zeit der Sanierung. Ja, gekündigt ist gekündigt und von den vorher dort geparkten Autos konnten nicht alle wieder einen Stellplatz erhalten nach dem Neuaufbau, da die Einteilung jetzt anders vorgenommen wurde. Sie ist zwar für die Mieter wirklich sehr schön, es gibt ein Tor zum Parkplatz mit Schlüssel für alle Mieter, aber es passen eben nicht mehr alle Pkw’s dort hin. Nun beobachtete ich seit einer Woche, dass auf dem fertigen Parkplatz nach und nach Autos abgestellt wurden, die auch vorher schon einen Stellplatz angemietet hatten. Also machte ich es mir zur Aufgabe, mich mit dem neuen Vermieter in Verbindung zu setzen und hoffte, dass auch wir wieder einen dieser Stellplätze nutzen dürfen. Nachdem der weltbeste Lieblingsmann schon einen Strafzettel kassierte und nach der Arbeit oft bis zu 45 Minuten durch die Gegend fuhr, bis irgendwann ein Parkplatz frei wurde, war es für mich mehr als wichtig, einen Stellplatz für ihn auf der neuen Fläche zu ergattern. Doch wir hatten Glück, wir gehörten zu den Leuten, die bedacht wurden. Am Donnerstag durfte ich zum Vermieter, um den Mietvertrag zu unterschreiben, bekam den Schlüssel zum Tor und war richtig zufrieden. Endlich hat das Problem „Parkplatzsuche“ ein Ende.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu (ich hatte es anfangs schon erwähnt) und auch im Jahr 2019 braucht man Frau einen Timer. Ich bastle mir meine Hefte für meinen entringten Filofax A5 schon ein paar Jahre selbst. Am Freitag habe ich die beiden Hefte für 2019 fertig gemacht. Ich stelle mir immer für je ein halbes Jahr ein Heft zusammen, weil mir das ganze sonst zu dick wird. Mit 2 Heften komme ich super zurecht.
Für den weltbesten Lieblingsmann erstelle ich in den nächsten Tagen die Timer-Blätter, er mag sie im Ringordner und benutzt nun auch schon das 3. Jahr meine selbstgestalteten Blätter.

Neben all den erledigten Dingen war ich am Mittwoch noch mit der Enkelmaus beim Schwimmen und habe sie am Donnerstag aus der Schule abgeholt. Wir haben den Stollenteig zusammen begonnen, doch dann kam der Papi und holte die Maus ab.

Ihr seht, meine Woche war einfach nur gefüllt und ließ kaum Zeit zum Atmen. Aber irgendwie war es auch schön, so viel zu schaffen.
Ich hoffe, ihr ward ebenso erfolgreich und seid am Ende zufrieden? Heute sind wir vormittags kurz im Garten, dann wollen wir in die Stadt und am Abend gönnen wir uns ein Essen bei unserem Lieblings-Chinarestaurant, es gibt Büfett, das ist dort sehr lecker. Aus diesem Grund lese ich Morgen (Sonntag) bei Andrea und euch anderen Plauscherinnen, aber diese Woche schaffe ich das wirklich. 😉

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

PS: Da ich gern mit euch teile, tippe ich euch hier noch das Rezept für die Stollen ein. Die Mengenangaben sind für 4 Stollen, wie ich sie gebacken habe (diese Stollehauben verwende ich).

Zutaten:
– 560 ml Milch
– 6,5 Würfel frische Hefe
– 1.125 g Mehl (550er Kuchenmehl habe ich verwendet)
– 330 g Zucker
– 7,5 Packungen Vanillezucker
– 705 g Butter, Sanella, Schweineschmalz (400 g Butter, 200 g Sanella, 105 g Schweineschmalz)
– 3 Packungen Citroback oder die Schale von 3 abgeriebenen ungespritzten Zitronen
– 1.125 g Rosinen oder Sultaninen
– 500 g gehackte Mandeln
– 300 g Orangeat und Zitronat (zu gleichen Teilen)
– 1 Packung Stollengewürz
– 15 g Salz
Zubereitung:
Die Milch etwas erwärmen und die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Dann Mehl, Zucker, Vanillezucker und Fette hinzufügen. Alles vermischen und nun die restlichen Zutaten auch hinzugeben und alles mit den Händen vermischen (man kann auch einen Mixer benutzen, doch ich habe gemerkt, dass es am besten mit den Händen klappt).
Vorbereiteten Teig bis zum nächsten Tag bei Zimmertemperatur stehen lassen und am Folgetag die Stollen im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 1 Stunde und 15 Minuten unter der Stollenhaube backen. Stollenhaube entfernen, Stäbchenprobe machen und wenn diese gut ist (es sollte nichts am Stäbchen kleben bleiben) kann man den Stollen noch ein paar Minuten ohne Haube backen, bis er die gewünschte Bräune hat (bei mir waren es nochmals 15 Minuten). Den oder die Stollen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und inzwischen Butter schmelzen. Den noch recht warmen Stollen buttern und mit Zucker und Puderzucker bestreuen. Den oder die Stollen komplett auskühlen lassen. Dann zuerst in Frischhaltefolie und dann in Alufolie einwickeln. So kann der Stollen nun an einem kühlen Ort „reifen“ und zur Advents- und Weihnachtszeit schmecken.

♥ Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit ♥

Samstagsplausch {45.18}

Wie schnell doch so eine Woche vergeht und meine war wirklich gut gefüllt, ich habe viel geschafft und kann am Ende zufrieden meinen Samstagsplausch schreiben.
Die oben gezeigte Schönheit habe ich letzten Samstag im Garten eingefangen, während der weltbeste Lieblingsmann damit beschäftigt war, unsere Villa einbruchsicher zu machen, zumindest hoffen wir, dass die Villa geschützt ist. Aber nun zu meiner vergangenen Woche, fangen wir mit dem Sonntag an, den wir recht ruhig zu Hause verbracht haben und uns nachmittags unsere leckere Torte schmecken ließen.
Am Montag habe ich sehr viel Büroarbeit geschafft, der Tag war zufriedenstellend.
Dienstag bin ich gleich am frühen Morgen in den nahegelegenen Supermarkt gegangen, habe Zutaten für Leberwurst gekauft, die stand schon lange wieder einmal auf meinem Plan. Das Rezept ist aus einer FB-Gruppe.

Außerdem richtete ich Frischkäse an und stellte ihn zum Reifen in den Kühlschrank.
Mittwoch lag einiges im Haushalt an und nachmittags eine Sitzung, die sehr gut verlief. Zu dieser Sitzung musste am Donnerstag ein Protokoll geschrieben werden, auch das habe ich erledigt. Außerdem gab es wieder so dies und das im Haushalt zu tun und private PC-Arbeit stand auf dem Plan.
Der Freitag hatte es dann in sich, da war meine Todo-Liste rammelvoll und der Tag sehr durchgeplant. Doch dann sollte es noch voller werden, ich musste gleich früh erst einmal im Garten nach dem Rechten schauen. In einigen Gärten in der Anlage wurde wieder einmal eingebrochen, eine liebe Gartennachbarin hatte mir am Donnerstagabend Bescheid gegeben. Zum Glück blieb unsere Villa verschont oder die Sicherheitsvorkehrungen, die der weltbeste Lieblingsmann vorgenommen hatte, hielten die Raudis ab. Leider wird ja nur mit viel Gewalt die Tür aufgebrochen und nach Pfandflaschen gesucht. Alles andere ist gar nicht von Interesse. Aber wer hat denn jetzt noch Pfandflaschen im Garten? Die Gartenzeit ist abgeschlossen und die Villa winterfest. Beruhigt aus dem Garten zurück in den heimischen Gefilden angekommen, backte ich die Brownies aus der Backbox, die ich neulich nicht machen konnte, weil ich das Rezept nicht richtig gelesen hatte. Ich fand die Ganache (Schokomouse zum Bestreichen) ziemlich dünnflüssig und konnte so auch nur eine kleine Schicht auf die Brownies bringen. An das Rezept hatte ich mich gehalten und die Ganache auch am Donnerstag nach Vorschrift zubereitet. Also mit dem Rezept bin ich nicht so ganz glücklich, aber am Ende entscheidet der Geschmack.

Außerdem konnte ich am Freitag auch meinen fertigen Frischkäse abfüllen und auch ein paar kleine Dosen einfrieren. Das klappt mit diesem Frischkäse super, so kann man ihn nach und nach essen und hat nicht zu viel.

Die wichtigste Aufgabe, die ich mir für den Freitag vorgenommen hatte, war die Herstellung einer Geburtstagskarte für meine liebe Schwiegermama, zu der wir heute anlässlich ihres 86. Geburtstages fahren. Ich hatte gestern lange nach einer hübschen Plotterdatei gesucht, landete am Ende wieder bei Miriam und dieser Pop-up-Karte, weil mir die Dateien einfach gefallen, sie sind elegant, das gefällt mir sehr. Außerdem macht Miriam zu vielen Dateien auch Videos, so dass man beim Zusammenbau gar nichts falsch machen kann. Hier ist mein fertiges Exemplar, ich bin begeistert (oben seht ihr die Karte geschlossen, auf dem unteren Foto geöffnet mit der aufgestellten Rose).

Für das Abendessen zauberte ich dann noch eine Gyros-Pizza, was wiederum den weltbesten Lieblingsmann schwer begeisterte.

Nun wisst ihr, dass wir heute den Tag bei der Schwiegermama verbringen und dort ganz bestimmt eine schöne Zeit haben werden. Deshalb lese ich auch erst Morgen bei Andrea und den anderen Plauscherinnen. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Samstagsplausch {44.18}

„Die Entstehung meiner ersten Motivtorte“ könnte man meinen Samstagsplausch in dieser Woche nennen. Schon lange möchte ich mich an eine Motivtorte wagen, weil ich die Herstellung interessant finde und man sich dabei ein wenig kreativ austoben kann. Und da man Frau ja sonst kaum Ideen und Hobbys hat, beginnt man sie wieder mit neuen Dingen. 😀 Das Endprodukt seht ihr oben, aber nun von vorn und der Reihe nach.
Nach einem wirklich schönen Samstag bei den Kindern, bei dem ich mit unserer Tochter den Kindergeburtstag der Enkelmaus betreute, während unsere Männer sich zum Fußballschauen zurückzogen und einem anschließenden Spiele-Abend als Belohnung für die Erwachsenen, verbrachten wir einen recht ruhigen Sonntag. Mein einziger Plan für diesen Tag war es, die Deko für meine Motivtorte herzustellen, da diese vor der Verwendung trocknen muss. Ich arbeitete mit Blütenpaste und Ausstechformen. Die Blütenpaste teilte ich in drei gleiche Teile, die ich mit verschiedenen Lebensmittelfarben (Rot, Gelb und Grün) einfärbte und dann wieder zusammenbrachte, damit die Blätter ein wenig bunt werden. Ich hatte mir für meine Torte das Thema „Herbst“ überlegt, wie man ja auf der Torte selbst erkennen kann. Die Herstellung meiner Blätter ging besser, als ich es mir vorgestellt hatte.

Montag, ihr wisst: Bürotag im Homeoffice, an dem ich alles gut erledigen konnte, was auf meinen Zettel stand.
Da unsere älteste Tochter bis einschl. Mittwoch frei hatte, beschlossen wir, am Dienstag noch einmal ein gemeinsames Frühstück einzuschieben, zu dem später auch unsere jüngste Tochter kam. Nachmittags backte ich den Boden für meine Torte nach diesem Rezept.

Mittwoch war Reformationstag und bei uns ein Feiertag, der deshalb ganz im Zeichen von Faulenzen und Nichtstun mit dem weltbesten Lieblingsmann stand. Ich bereitete nur meine Ganache für den Folgetag vor.
Nachdem ich am Donnerstag die Wohnungskosmetik erledigt hatte, kümmerte ich mich wieder um meine Torte, befüllte sie mit Buttercreme und strich sie mit Ganache ein. Nachmittags holte ich die Enkelmaus aus der Schule, die bei uns übernachtete.

Vor dem Abdecken der Torte mit Fondant hatte ich ja großen Respekt. Nachdem ich die Enkelmaus am Freitag in die Schule gebracht hatte, backte ich ein Toastbrot (leider ohne Foto) und dann ging es auch los mit der Fertigstellung der Torte: Fondant kneten, ausrollen, die Torte eindecken und den Fondant glatt streichen, danach die vorbereitete Deko drauf. Ich brauchte zwar 2 Anläufe, bis sich meine Torte gut abdecken ließ, denn beim ersten Mal bekam ich meinen ausgerollten Fondant nicht wieder vom Ausrollstab, die Fondant-Schichten klebten aneinander. Aber im Großen und Ganzen ging alles ganz super, ich konnte ruhig und entspannt arbeiten, es kam keine Hektik auf. Sicher lag das auch daran, dass ich wusste, diese Torte ist nur für uns, aber man möchte ja dennoch ein etwas vorzeigbares Ergebnis abliefern. Auf jeden Fall ist alles noch ausbaufähig, doch für den ersten Versuch überhaupt bin ich ganz zufrieden. Fondant hatte ich noch nie in irgendeiner Form verarbeitet, werde es aber auf jeden Fall wiederholen. Vom Geschmackstest der Torte kann ich noch nichts berichten, den gibt es erst heute zum Kaffee am Nachmittag.
Heute (Samstag) ist vormittags Mitgliederversammlung im Garten, danach gibt es ein gemütlich ruhiges Wochenende für uns. Bei Andrea lese ich nach der Versammlung, was alle anderen von ihren letzten Tagen berichten.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, nette Begegnungen, schöne Momente und genügend Zeit, um die Ruhe zu genießen, allen Kranken wünsche ich gute Besserung, den Traurigen schicke ich Trost.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥