Weihnachtsbacken, Adventskalender und Alltägliches

Jetzt finde ich Zeit für ein paar Zeilen und Bilder, die ich euch im Samstagsplausch leider aus Zeitmangel vorenthalten musste. Bevor ich gleich das Update von WP durchführe und ich danach evtl. meinen persönlichen IT-Experten brauche, weil hier gar nichts mehr geht, hinterlasse ich euch noch meinen Beitrag und hoffe natürlich, dass ihr den trotz Update lesen könnt?
Ich beginne einmal mit dem Weihnachtsbacken. Beim Plätzchenbacken mit der Enkelmaus am Freitag waren wir so sehr beschäftigt, dass kein Foto gemacht wurde. Aber von meiner eigenen Produktion, die bereits am Dienstag fertig wurde, gibt es ein Foto. Ihr seht Haferflockenkekse und Kokosmakronen:

Am Donnerstag habe ich dann noch Elisenlebkuchen gebacken.

Alle 3 Sorten der gezeigten Plätzchen backe ich nun schon ein paar Jahre, sie haben sich einfach bei uns bewährt und schmecken lecker.
Während der letzten Tage habe ich euch die Inhalte meiner beiden großen Adventskalender fotografiert. Diese möchte ich euch gern zeigen, denn ich bin von beiden Kalendern schwer begeistert:

Adventskalender-Inhalt von meinebackbox.de
Adventskalender-Inhalt von degustabox.com

Sonst gab es nichts Außergewöhnliches bei mir, ach doch, eine Sache war da noch und sie betrifft wieder einmal die Strickgruppe, von der ich ja schon mehrfach berichtet hatte. Nachdem ich meine Entscheidung traf, nur noch ab und zu der Runde beizuwohnen und vor allem nur dann, wenn ich persönlich Lust dazu verspüre, blieb ich dennoch weiter Mitglied der bestehenden WhatsApp-Gruppe. Ich war zu dem Zeitpunkt der Meinung, es wäre gut, die Informationen über Treffen, Neuigkeiten oder auch Fotos der Strickrunden zu bekommen/zu sehen. Leider hatte ich mich da etwas geirrt, Fotos der Stricktreffen gab es nicht mehr in den letzen Wochen und die „Unterhaltungen“ in der Gruppe wurden immer oberflächlicher. Es gab für mich einfach zu viele dieser Bilder, die man gern weiterleitet, die mir aber viel zu sinnlos waren und nichts mit der Strickgruppe im eigentlichen Sinn zu tun hatten. Dazu kam, dass nur auf einzelne Leute reagiert wird, nicht jeder bekommt in der Gruppe eine Antwort auf seine Nachrichten. So musste ich selbst es die ganze Zeit erleben, dass ich meine Nachrichten „in den Wind schrieb“ und mich dann natürlich damit auch zurücknahm. Mit der Wand kann ich mich auch in meiner Wohnung unterhalten, dazu benötige ich keine WhatsApp-Gruppe. Das Ganze schaute ich mir nun eine Weile an, hatte schon lange darüber nachgedacht, ob mir diese Gruppe mehr bringt als nur die Benachrichtigungen, dass es neue Nachrichten gibt und kam zu dem Entschluss, dass mir die Mitgliedschaft in der WhatsApp-Gruppe nichts mehr bringt, im Gegenteil. Inzwischen hatte ich meine Benachrichtigungseinstellungen für WhatsApp schon soweit geändert, dass von dieser App keine mehr ankamen, alle mir wichtigen Leute ließ ich mir anzeigen, aber diese Gruppe nicht mehr. Na, warum soll ich denn dann diese Nachrichten überhaupt noch erhalten, wenn sie mir nur die Zeit rauben und andere wichtige Dinge bei WhatsApp teilweise untergehen, weil dieser Chat immer ganz oben hängt, damit ich mir dort weitergeleitete Bilder anschaue (teilweise waren diese Bilder auch unter dem Niveau, brauche ich nicht!). Die letzten Tage meiner Mitgliedschaft in der WhatsApp-Gruppe verbrachte ich damit, den Chat „als gelesen zu markieren“, obwohl ich ihn gar nicht geöffnet hatte. ‚Was soll denn das?‘ fragte ich mich irgendwann selbst. So verließ ich am Sonntagabend ohne Worte diese WhatsApp-Gruppe (meine Nachrichten wurden ja sowieso nie beantwortet, warum sollte ich da noch viel über meinen Austritt schreiben?). Das Verlassen der WhatsApp-Gruppe bedeutete für mich in erster Linie nicht einmal, dass ich nun mit der Strickgruppe nichts mehr zu tun haben möchte. Das eine hat ja nichts mit dem anderen zu tun und es gibt ein paar Leute, die nicht in der WhatsApp-Gruppe sind und trotzdem zum Stricken gehen. Leider haben sich ja aber in den letzten Monaten tatsächlich alle meine Empfindungen der vergangenen Jahre bestätigt, die für mich immer Grund waren, mich nach einiger Zeit wieder von der Gruppe zurück zu ziehen. Man gehört nicht dazu, dazugehören kann man nur, wenn man immer dabei ist und sich ein Standbein in der Gruppe erarbeitet hat. Dazu bin ich nicht bereit, ich werde mich nicht verbiegen oder verpflichtend an regelmäßigen Treffen teilnehmen. Natürlich wünsche ich allen Mitgliedern der Strickgruppe alles Gute und weiter viel Freude miteinander. Ich weiß, dass es einen kleinen Bruchteil der Runde gibt, mit dem ich weiter im Kontakt bleibe und hoffe, dass sich das auch ausbauen und fortführen lässt.
Das war mein Schlusswort zum „Halleschen Strickstammtisch“.

Heute hole ich die Enkelmaus aus der Schule und schaue ihr am Nachmittag gemeinsam mit der Tochter beim Tanzen zu. Darauf freue ich  mich, diese schönen Momente im Leben genieße ich, die sind mir so viel wert.

So und nun drückt mir bitte die Daumen, dass mit dem WP-Update alles gut funktioniert.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Alle Jahre wieder …..

Heute haben wir unseren Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt, so dass er uns durch die ganze Advents- und Weihnachtszeit begleiten kann und wir länger unsere Freude daran haben als nur für 2 Wochen. Ich muss gleich dazu schreiben, dass wir am 2. Januar alles Weihnachtszeug zurück in die Kisten packen und verstauen, dann habe ich genug davon. 😉 In den letzten paar Jahren hatten wir Rot und Gold am Weihnachtsbaum, in diesem Jahr haben wir uns für eine neue Farbe entschieden und sind damit sehr zufrieden.
Gestern waren wir in Leipzig auf dem Weihnachtsmarkt, dort gab es auch leckeren Glühwein und vor allem total schöne Tassen. Da könnte sich Halle eine Scheibe abschneiden, hier gibt es schon seit einigen Jahren immer das gleiche Motiv. Natürlich mussten diese beiden mit uns nach Hause reisen und noch eine weitere, die ich euch ein den nächsten Tagen einmal knipse. Ich liebe Glühweintassen, wenn sie hübsch sind, trinke dann während der Adventszeit meinen Kaffee daraus und erfreue mich an ihnen. Nett wie die Glühweinbuden-Betreiber sind, tauschen sie inzwischen die benutzten Tassen gegen saubere zum Mitnehmen aus.

Ich möchte euch gern am Inhalt meiner Adventskalender teilhaben lassen, die ersten beiden Türen konnte ich ja öffnen. Die beiden oberen Bilder sind der Inhalt des 1. und 2. Dezember der Backbox (auf dem linken Foto sind Silikon-Muffinförmchen und ein Heft, in dem der Inhalt des Kalenders zu finden ist. Doch das habe ich mir nicht angeschaut, sonst ist ja die Überraschung weg. Auf dem rechten Foto seht ihr weihnachtliche Dekostreu von Städter zum Verzieren von Backwerken), die unteren beiden Dinge habe ich aus dem Kalender der Degustabox geholt (auf dem linken Foto sind Marshmellow-Schneemänner, rechts ist eine kleine Flasche Rotwein). Bisher ist alles schön, ich bin zufrieden.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche, lasst euch nicht stressen: Adventszeit sollte besinnlich sein!

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verhexte und viel zu kurze Tage

Kennt ihr das auch, wenn euch die Tage einfach so davon rennen, ihr morgens ganz viel auf dem Plan habt und dann durchkreuzen viele andere Dinge eure Pläne? Das war gestern und heute bei mir der Fall, es gab Büroarbeit ohne Ende. Ich habe das Gefühl, die lieben Vorstandsvorsitzenden wollen noch viel im Jahr 2018 schaffen und erledigen. Natürlich ist das gut, denn mir geht es ja eigentlich nicht anders. Nur kommt dann zu dem, was ich ohnehin schon auf der Todo-Liste habe, noch mehr dazu, was ich schaffen, erledigen, abhaken möchte. Na gut, bald ist das Jahr vorbei und es wird bestimmt wieder ein wenig ruhiger? Wenn es viele Sitzungen gab, gab es auch viele Beschlüsse und Aufträge für jeden einzelnen und die müssen nun eben erfüllt und erledigt werden. Ich hoffe, dass ich für diese Woche alles (bis auf 2-3 Kleinigkeiten) geschafft habe und mich ab Morgen auch anderen Dingen widmen kann. Morgen möchte ich unserer Wohnung den weihnachtlichen Flair geben, vorher wird natürlich geputzt. Ich freue mich schon auf die Adventszeit, hoffe, dass ich sie ein wenig in Ruhe genießen kann. Die Zutaten für die Weihnachtsbäckerei liegen auch bereit, kommende Woche werden Plätzchen gebacken. Diese Woche bekomme ich das nicht in meinen bestehenden Plan und außerdem wollen unsere Jüngste und ich zusammen backen, das passt dann erst in der kommenden Woche in unsere Terminkalender.
Jetzt warte ich auf den weltbesten Lieblingsmann, dann gehen wir zwei beiden noch einmal in die Stadt. Meine neue Brille (dieses Mal gibt es eine Gleitsichtbrille, ich bin gespannt) ist fertig und will abgeholt werden. Der Weihnachtsmarkt öffnet nachher, so dass wir schon einmal den ersten Glühwein kosten und einen entspannten Abend einläuten werden.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Montagmorgen = Wochenbeginn

Die neue Woche hat uns wieder und ich starte nach dem morgendlichen Sport und einem gemütlichen Frühstück in den Alltag, erledige meine Büroarbeit und freue mich schon heute auf das nächste Wochenende. Draußen ist es grau und duster, das perfekte Tee-Wetter. Meine Arbeit ist überschaubar, der Tag wird stressfrei. Nachmittags werde ich noch in die Geschäftsstelle gehen. Nach zwei Seminaren am Wochenende sollte ich nachschauen, ob es wichtige Dinge für mich gibt, die erledigt werden müssen. Ich habe beschlossen, einen Spaziergang daraus zu machen und nicht die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Das bekommt dem Körper und der Seele gut. Derzeit denke ich sowieso viel nach, so dass ich an der frischen Luft meinen Kopf durchpusten lassen kann.
Immer noch schwirrt mir das Thema „Hallescher Strickstammtisch“ durch den Kopf, für die lieben Worte hierzu danke ich euch sehr. Meine Antworten folgen an jeden einzelnen von euch. Erst am Wochenende merkte ich wieder, dass es nicht nur im persönlichen Kontakt so auf mich wirkt, sondern auch in der bestehenden WhatsApp-Gruppe Unterschiede zwischen den Mitgliedern gemacht werden. Auch dort komme ich nicht so recht an in der Runde aller Mitglieder, auch dort antworten immer nur einzelne Leute auf meine Nachrichten. Ich bin in der Gruppe schon lange zurückhaltend, weil ich das schon eine Weile so spüre, doch wenn ich mich einmal aufraffe und etwas schreibe, sind es immer die gleichen Leute, die mir antworten, eben auch die, mit denen ich in der persönlichen Runde guten Kontakt habe und die mich akzeptieren und annehmen wie ich bin. Ich glaube, über kurz oder lang sollte ich meine Mitgliedschaft generell überdenken. Bisher habe ich dem Ganzen immer noch eine Chance gegeben, suchte die Probleme und Fehler bei mir, weil ich eben nicht immer Zeit und Lust habe, zum Stricken zu gehen. Allmählich bin ich mir nicht mehr sicher, ob es an mir liegt oder einfach daran, dass „neue“ Mitglieder nicht erwünscht sind (dies hatte man mir ja klar und deutlich gesagt, als ich das Blog führen wollte) und man sie das spüren lässt. Ich fühle mich zwar als eine der „Frauen der ersten Runde des Strickstammtisches“ nicht als „neu“, doch bei den Leuten, die dazu kamen, als ich aus Zeitmangel nicht mehr präsent war bin ich wohl eine der „neuen“? Inzwischen nach vielem Überlegen und Nachdenken glaube ich, dass es schönere und wichtigere Dinge in meinem Leben gibt, als mich aus Pflichtgefühl mittwochs aufzuraffen und zum Stricken zu gehen, damit auch ich dazugehören darf. Ich habe zu den wenigen Leuten, die mir am Herzen liegen, Kontakt, weiß, dass ich sie auch außerhalb des Strickstammtischs treffen kann und denke, mehr benötige ich nicht. Nun aber auch genug der „Strickstammtisch-Gedanken“, mir war das mit der WhatsApp-Gruppe nur am Wochenende wieder ganz klar aufgefallen, als ich  nach Ewigkeiten wieder auf eine Nachricht geantwortet hatte und dann wurde es still in der Runde. Nur eine liebe Freundin (es hat sich im Laufe der letzten Monate tatsächlich eine gute Freundschaft entwickelt, obwohl wir uns schon seit vielen Jahren kennen) hat auf meine Nachricht geantwortet. Mit ihr jedoch kann ich mich außerhalb der Gruppe unterhalten, das machen wir nämlich sowieso schon eine Weile sehr gern.

Am Wochenende habe ich mich noch intensiv mit den Inserts für den Timer des weltbesten Lieblingsmannes beschäftigt und diese für 2019 am PC erstellt, ausgedruckt und meine persönliche Marke hinterlassen. Eigentlich mag es mein Schatz einfach und schlicht, ohne Schnickschnack, schließlich nutzt er den Timer ausschließlich dienstlich. Doch so ein paar persönliche Dinge musste ich einbauen 😉

Kommt alle gut in die neue Woche, lasst euch nicht ärgern oder stressen.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Samstagsplausch {47.18}

Guten Morgen, liebe Leser, wieder ist eine Woche im Jahr 2018 vergangen, wir können die Zeit bis zum Jahresende schon zählen und erreichen sie mit riesigen Schritten. Kommende Woche ist bereits der erste Advent, man glaubt es kaum. Gerade saß ich doch noch ganz entspannt auf der Terrasse im Garten und habe gestrickt und nun dekoriere ich in den nächsten Tagen die Wohnung weihnachtlich? Die Zeit vergeht immer schneller, finde ich. Doch heute ist erst einmal Samstag und ich nehme Platz in Andreas gemütlicher Plauscher-Runde. Die Wochen huschen so schnell vorbei, dass ich derzeit nur noch den Samstagsplausch hier im Blog schaffe 🙁

Wie verlief meine Woche? Sie huschte wieder einmal nur so an mir vorbei, obwohl ich eigentlich eine ruhigere Woche hatte.
Der Montag galt, wie immer, der Büroarbeit. Das Jahr neigt sich dem Ende und man möchte noch einiges schaffen, was  mir aber momentan sehr gut gelingt. Ich denke, ich werde dann zufrieden in meinen Weihnachtsurlaub gehen können. Mit dem weltbesten Lieblingsmann fuhr ich nach seinem Feierabend noch in die Geschäftsstelle, um die Post und ein paar Ordner zu holen. Im Anschluss daran holten wir die Enkelmaus ab, die es am vergangenen Wochenende mit Fieber außer Gefecht gesetzt hatte. Inzwischen ging es ihr zwar schon wieder besser, doch die Ärztin hatte noch 2 Tage Ruhe verordnet. So übernahm ich am Dienstag die Betreuung, am Mittwoch der Schwiegersohn, da in Sachsen Feiertag war und er dort beruflich ansässig ist. Nun kennt ihr auch schon meine Beschäftigung am Dienstag, die Enkelmaus und ich verbrachten ein paar gemütliche Stunden.
Am Mittwoch wollte ich wieder einmal zum Stricken gehen, was ich auch in die Tat umsetzte. Es ist im Moment eher schwierig für mich, wöchentlich zum Stricken zu gehen, da ich eigentlich die Enkelmaus mittwochs von der Schule abhole. Dennoch dachte ich, dass ich mich diese Woche ruhig wieder einmal zur Strickrunde gesellen könnte, zumal der Schwiegersohn ja frei hatte. Eigentlich bin ich auch schon länger hin und her gerissen, ob ich denn überhaupt noch Spaß am Strickstammtisch habe. Es gibt dort ein paar, wirklich sehr wenige Leute, die ich sehr gern treffe, den größten Teil kenne ich kaum oder komme nicht mit ihnen ins Gespräch/werde nicht mit ihnen warm. Ich finde das sehr schade, muss ich sagen und habe in den letzten Monaten (ich bin ja seit Beginn des Sommers wieder regelmäßiger zum Stricken gegangen) festgestellt, dass man sich irgendwie nicht ganz in die Runde integriert fühlt, wenn man so unregelmäßig kommt. Ich hörte nun zwar von anderer Seite auch, dass es egal sei, ob man immer kommt oder nur ab und zu und man dennoch nicht wirklich dazu gehört, aber das kann ich ja nicht beurteilen, ich gehe ja nur unregelmäßig. Ich habe aber immer wieder festgestellt, dass es sich beim „Halleschen Strickstammtisch“ um eine Runde handarbeitender Frauen an einem langen Tisch handelt, die jedoch in vielen kleinen Grüppchen schwatzt. Irgendwie ist es kein wirkliches Miteinander mehr, wie ich persönlich es aus den Anfangszeiten kenne. Ich gehörte damals zu den „Frauen der ersten Runde“, wir haben den Strickstammtisch vor vielen Jahren (ich weiß gar nicht mehr, wann es genau war, aber 8-10 Jahre liegt es zurück) gegründet/ins Leben gerufen, begannen mit einer kleinen Runde von 4-6 Strickerinnen, freuten uns über jeden, der zu uns stieß, saßen im Kreis, der immer größer wurde und schwatzten alle miteinander, wild durcheinander und jeder war an jedem interessiert. Dieses Feeling ist im Laufe der Jahre leider verloren gegangen. Ich selbst habe am Mittwoch und auch schon die letzten Male für mich festgestellt, dass ich mich in der Runde, wie sie jetzt dort sitzt, nicht mehr so wohl fühle, dass ich inzwischen nur noch wegen 3-5 Leuten dort bin, wovon aber auch nicht immer alle kommen können. Dazu kommt noch eine Regelung der Frauen des Strickstammtisches, nach der man den Platz neben sich für niemanden freihalten darf, damit jeder mit jedem einmal ins Gespräch kommt. Im Grunde genommen ist das eine sehr gute Idee, blöd nur für die Leute, die immer einzeln kommen und gut für die, die stets im Doppelpack mit der guten Freundin erscheinen, die dann ja unweigerlich zwei Stühle nebeneinander besetzten können. Das wiederum bringt natürlich die Grüppchenbildung und bei manchem frage ich mich, warum diese beiden überhaupt in die große Runde kommen und nicht bei sich auf der Couch gemeinsam stricken? Ich persönlich gehe inzwischen mit der Hoffnung zum Stricken, dass jemand nach mir kommt und sich neben mich setzt, der auch mit mir schwatzt bzw. mit dem ich schwatzen kann. Evtl. bin ich auch seltsam, das kann sein, aber ich kann nun einmal nicht mit jedem fröhlich plaudern, es muss auch eine gewisse Vertrautheit/Sympathie zu meinen Gesprächspartner vorhanden sein, sonst kann ich nur „über das Wetter plaudern“. Langer Rede, kurzer Sinn: ich habe am vergangenen Mittwoch beschlossen, den „Halleschen Strickstammtisch“ nur noch sehr sporadisch zu besuchen, mich im Vorfeld abzusichern, dass dann die paar Leute da sind, die auch  mit mir schwatzen und ich werde es dann so organisieren, dass ich mit denen das Café betrete und mit ihnen zusammensitzen kann. In der letzten Zeit war ich immer nur für 2 Stunden beim Strickstammtisch, weil ich dann die Enkelmaus aus der Schule holen musste wollte, doch ich bin ganz ehrlich, diese 2 Stunden haben mir wirklich auch genügt. Wenn ich jemanden zum Schwatzen bei mir hatte, war es schön, aber am meisten freute ich mich auf das leckere Essen im „Café & mehr“ (das ist Werbung ohne Auftrag, weil ich vom Café begeistert und gern dort bin). Nun sage ich mir, dass ich auch ohne Strickstammtisch dort essen gehen kann, wenn ich mich in der Runde nie wirklich dazugehörig fühle. Einige „Frauen der ersten Runde“, die ich gern auch wieder einmal getroffen hätte, habe ich leider den ganzen Sommer über nicht ein einziges Mal gesehen und ich frage mich allmählich, ob es nur am Job liegt oder ob sie ähnlich empfinden wie ich? Aber das werde ich wohl nie erfahren. 😉 Das waren meine Gedanken zum „Halleschen Strickstammtisch“, das ist mein Blog und ich kann meine Gedanken auch hier veröffentlichen. Wer es nicht lesen mag, darf diese Zeilen gern überfliegen, Feedbacks sind selbstverständlich erwünscht. Für eins bin ich inzwischen den Frauen dankbar, nämlich dafür, dass ich das Blog für den Strickstammtisch nicht führen durfte. Dies hätte mich jetzt bloß verpflichtet und die Freude wäre noch mehr verloren gegangen.
Donnerstag scheint bei mir derzeit ein Backtag zu sein. Beim Stricken am Mittwoch erzählte mir eine wirklich liebe Strickerin etwas von „Luisenkeksen“. Zu Hause angekommen befragte ich das große WWW danach und wurde schnell fündig. So entstanden Luisenkekse nach diesem Rezept (das Wasser habe ich auf Empfehlung durch Rum ersetzt):

Außerdem hatte ich in einer meine Backboxen die Zutaten und das Rezept für Porridge-Riegel, die ich unbedingt zubereiten wollte, endlich habe ich es geschafft und die sind sooooo lecker:

Nebenbei wurde noch ein Brot fertig, das Rezept wieder aus meinem Brotbackbuch, bei dem ich mich gerade noch durch alle Rezepte teste:

Am Freitag habe ich noch unser, immer wieder bewährtes Holzofenbrot gebacken, wovon es aber kein Foto gibt. Falls ihr euch jetzt fragen solltet, was wir mit so viel Brot machen? Die Frage beantworte ich euch gern. Unsere jüngste Tochter hat mir einen Deal vorgeschlagen: gern würde sie, wenn wir uns sehen (sie kommt mindestens 1 Mal pro Woche zu uns), immer ein wenig von meinem selbstgebackenem Brot mitnehmen und mir dafür monatlich eine Brotpauschale bezahlen 😀 Ihr Argument war, dass sie lieber mein leckeres Brot nehmen würde, als zum Bäcker zu gehen und dort eins zu kaufen. Na, das ist doch ein Kompliment, bei dem man nicht widerstehen kann oder? Da backe ich doch gern noch ein Brot mehr wöchentlich, zumindest in den Herbst-/Wintermonaten, wenn wir zu Hause wohnen. Der krönende Abschluss am Freitag war ein Besuch im Media-Markt mit dem weltbesten Lieblingsmann. In den nächsten Tagen darf die Waschmaschine bei uns einziehen, mit der ich schon eine Weile liebäugele und Dank des „black friday’s“ und dem verrücktesten weltbesten Lieblingsmann nenne ich seit gestern einen Dyson V7 mein 😉 Aber das Angebot war auch unschlagbar, das musst man mitnehmen.

So verging meine Woche wieder flott. Außerdem habe ich endlich meinen inneren Schweinehund besiegt und mache seit Montag wieder Sport, jeden Morgen ist das meine erste Beschäftigung. Es geht mir gut damit und ich fühle mich wohl. Ein paar Kilo sollen dadurch auch wieder verschwinden, der Anfang ist gemacht.
Heute wollen wir mit der Enkelmaus ins Kino, worauf wir uns alle drei sehr freuen. Wir schauen uns „Elliot, das kleinste Rentier der Welt“ an.
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende und hoffe, ihr habt nur gute Dinge auf dem Plan?

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥