Leipziger Wolle-Fest & Stoffmesse – ja oder nein?

Gerade las ich die Beiträge der anderen Samstags-Plauscherinnen, u. a. Sylvias. Sie erwähnte das diesjährige Leipziger Wolle-Fest und wird auch dort sein. Durch diese Information wurde ich überhaupt wieder auf das Fest aufmerksam, welches ich bis vor 2 oder 3 Jahren selbst regelmäßig besucht habe. Dann las ich die Kommentare unter Sylvias Beitrag, wo auch die liebe Mira ein paar Worte geschrieben hat. Ja und nun komme ich doch ins Grübeln, denn Mira fragte direkt an, ob man dieses Wollefest nicht für ein persönliches Kennenlernen mit Sylvia nutzen könnte. Natürlich ist das eine wirklich schöne Idee und der eigentliche Grund, warum ich bis vor einigen Jahren immer beim Wollefest war. Wer mich länger kennt, weiß, dass ich bis 2016 selbst zu den Wollefärberinnen gehörte (allerdings nie mit einem Stand beim Wollefest). Deshalb aber lockte mich die Wolle der anderen Färberinnen eigentlich nur dorthin, um Inspirationen zu holen 😉 Ich habe eher wenig gekauft, der Geldbeutel freute sich und wohl auch der weltbeste Lieblingsmann. Oder ich kaufte, „weil ich eben nun schon mal dort war“ und habe die meisten Stränge heute noch nicht verstrickt. Ich war eben immer beim Wollefest, um andere liebe kreative Leute zu treffen, mit Menschen, die man über das Bloggen kannte, in persönlichen Kontakt zu treten. Dazu muss ich aber auch sagen, dass mein erster Wollefestbesuch 2009 war. Zu diesem Zeitpunkt fand das Fest noch im kleinen „Hinterhof“ des damaligen Strickcafés statt, es war urgemütlich, vertraute Atmosphäre, nettes Flair. Dieser Platz wurde, Dank der Mundpropaganda dann doch zu eng, das Wollefest in einen schönen Park verlegt. Die Urgemütlichkeit ging dort zwar verloren, aber so im Freien machte es dennoch großen Spaß, die Leute alle zu treffen. Allerdings fand es eben im Freien statt, es gab keine Ausweichmöglichkeiten für die Händler und man war dem Wetter ausgeliefert. Ein ziemlich heftiges Gewitter musste das Wollefest miterleben, Stände wurden vorzeitig abgebaut, was leider auch zu Kritik der Besucher führte. Ich kann es nicht nachvollziehen, denn wer möchte Wolle oder Stoffe kaufen, die vom Regen durchnässt waren, vom heftigen Sturm damals ganz abgesehen, der die Pavillons fliegen ließ? So fand ich es sehr vernünftig und nicht zu ändern, dieses Wollefest vorzeitig zu beenden. Die Situation brachte die Organisatoren des Wollfestes zu dem Entschluss, für ein Wochenende im Jahr die Messehalle anzumieten und das Fest dort stattfinden zu lassen. Wer schon in der Messehalle war, egal zu welcher Messe, der weiß, dass hier nichts mehr von vertrautem Flair zu finden ist. Hier stehen die Stände nebeneinander, Menschen laufen durch die Halle, von Gemütlichkeit keine Spur mehr. Hier geht es wohl eher darum, Umsatz zu machen. Das Treffen und Plaudern ist nicht mehr vordergründig. Ich persönlich finde es ganz schade, war noch 2 Mal beim Wollefest, aber ganz bestimmt nicht, weil mir das Fest an sich so gut gefiel. Es hatten liebe Menschen ihre Teilnahme zugesagt, die ich unbedingt treffen wollte. Wie sich jeder gut denken kann, sind natürlich auch mit den diversen Umzügen der Wollefeste die Eintrittspreise gestiegen. Anfangs bezahlte ich im gemütlichen „Hinterhof“ 1,00 € oder 2,00 € (genau weiß ich es gar nicht mehr). Heute kostet der Eintritt 9,00 € in der Messehalle, weil diese Preise immer für Messen gelten. Sicherlich ist das ein normaler und guter Preis für eine Messe, das möchte ich nicht abstreiten. Wir fahren mehrmals im Jahr zu verschiedenen Messen nach Leipzig und bezahlen die Eintrittspreise gern. Doch dann fahre ich dort hin, um mir die Messe und die Produkte anzuschauen. Zum Wollefest fahre ich vordergründig und eigentlich fast ausschließlich, um liebe Menschen zu treffen oder endlich persönlich kennenzulernen (das war ja anfangs auch der Grund, um dieses Fest ins Leben zu rufen). Und da kommt bei mir nun die Frage auf: „Muss ich wirklich 9,00 € bezahlen, um mich mit lieben Menschen zu treffen? Kann ich das nicht auch außerhalb der Messehalle machen, ohne dafür Eintritt bezahlen zu müssen?“. Ich bin sehr unsicher, wenn es mich auch in diesem Jahr reizen würde, verschiedene Leute dort zu treffen. Ich denke noch ein Weilchen über eine Teilnahme nach, ich habe noch Zeit. Auch wenn ich schon ahne, wie die Entscheidung ausfallen könnte. Vielleicht verbinden der weltbeste Lieblingsmann und ich einen Ausflug nach Leipzig mit dem Besuch des Wollefestes. Aber ganz ehrlich: ich bin noch sehr, sehr unsicher …..

Die Anfrage von Mira hat mich jetzt zu diesem Beitrag bewogen, ich wollte meine Gedanken nicht in einer Antwort auf ihren lieben Kommentar formulieren, das hätte den Rahmen gesprengt.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Es gibt wieder vernünftigen Kaffee

Gestern nach Feierabend konnte ich den nächsten Punkt meiner to-do-Liste abhaken. Nachdem der alte Kaffeeautomat am Sonntag den Geist aufgab (ich hatte berichtet) und wir gestern auf die herkömmliche Kaffeemaschine zurückgreifen mussten, können wir ab heute den leckersten Kaffee genießen, haben Möglichkeiten ohne Ende mit unserem neuen Automaten. Er kann alles von normalem Kaffee oder Espresso über Café Crema bis hin zu Latte Macchiato oder Cappuccino. Wer mag kann sich auch nur Milchschaum oder warme Milch aus dem Automaten holen. Ich bin noch beim Testen und durchkosten, bisher hatte ich aber nur gute Ergebnisse. Wir haben uns beim Kauf dann zwar für eine ganz andere Marke entschieden als uns vorschwebte. Ich denke aber, das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich bin begeistert und werde wohl heute einen Koffeinschock bekommen. grins

Im Moment warte ich auf einen blöden Telefonanruf, da ein wichtiges Programm am dienstlichen Laptop nicht funktioniert. Das ist heute schon der 3. Anlauf, diese Software wieder zum Laufen zu bringen. Es scheiterte daran, dass wir einen Vertrag unterzeichnen mussten, um in die Fernwartung einzuwilligen (DSGVO eben Augenroll). Nun waren wir heute um 8.30 Uhr zum Telefonat verabredet, es ist inzwischen 9 Uhr und es rief noch niemand an. Die denken anscheinend, man hätte seine Zeit im Lotto gewonnen? Ich bin gespannt, ob das heute überhaupt etwas wird. Dazu kommt noch, dass es sich „nur“ um den Laptop handelt, den ich zu Hause habe. In der Geschäftsstelle spinnt das Programm auch gerade, dort wird es gebraucht. Also werde ich den hiesigen Laptop, wenn denn der Anruf kam und alles wieder funktioniert, in die Geschäftsstelle bringen und den anderen mit nach Hause nehmen und dort das Problem auf die gleiche Weise lösen. Würde ich mich in die Geschäftsstelle setzen und auf die Fernwartung warten, müsste ich sicherlich mein Bett mitnehmen?

Ich wünsche euch allen einen angenehmen Tag ohne Stress, Probleme oder vergebliches Warten auf Anrufe.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Meine to-do-Liste für diese Woche

Jede Woche steht bei mir im Groben schon am Montag fest, was ich alles erledigen möchte. Handhabt ihr das auch so und streicht dann alle erledigten Dinge ab? Ich mache das jetzt schon 2,5 bis 3 Jahre, fahre damit auch wirklich gut. Alles, was ich an einem Tag oder im Laufe der Woche nicht erledigt habe, wird mit in den nächsten Tag/in die nächste Woche genommen. Dann nervt mich manches auf meiner Liste so lange, bis ich es nicht mehr sehen kann und es erledige 😀


So sieht meine to-do-Liste für diese Woche aus:
Zuerst die notwendigen weniger schönen Dinge, die erledigt werden müssen:
  • Büroarbeit erledigen (Montag: schon erledigt)
  • Brot backen (Montag: schon erledigt)
  • Brötchen backen (am Dienstag: erledigt)
  • Erledigungen in der Geschäftsstelle (Mittwoch: erledigt)
  • Betten beziehen und Bettwäsche waschen (Donnerstag: schon am Dienstag erledigt)
  • Wohnungskosmetik (Donnerstag: erledigt)
Nun alles Schöne, was auf meinem Plan für diese Woche steht:
  • neuen Kaffeeautomat kaufen (Montag: erledigt)
  • Frühstück mit der großen Tochter (Mittwochvormittag: erledigt und eine schöne Zeit gehabt)
  • Kaffeeklatsch mit der jüngsten Tochter (Mittwochnachmittag: erledigt und eine schöne Zeit gehabt)
  • Treffen mit der Freundin (Donnerstag: erledigt)
  • handarbeiten und lesen (wann immer sich Zeit findet: leider hielten mich während der Woche andere schöne Dinge davon ab, ich hoffe auf das Wochenende)


Wie ihr oben seht, habe ich das Backen meines Brotes schon erledigt neben der Büroarbeit. So bleibt mein „Heinrich“ (Sauerteig) am Leben und der Vorrat geht nicht aus.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Sonntagsglück No. 4

Als Sonntagsglück würde ich es nicht unbedingt bezeichnen, wenn der Kaffeeautomat seinen Geist anscheinend endgültig aufgibt, nachdem er es jetzt schon ein paar Wochen ankündigte und aus dem morgendlichen Kaffe, ohne den eigentlich gar nichts geht, Tee wird. Das sonst so gemütliche Sonntagsfrühstück mit dem weltbesten Lieblingsmann war für mich gelaufen, das könnt ihr mir glauben. Nachdem der weltbeste Lieblingsmann sich das Innenleben des Automaten näher betrachtet hat, scheint es wohl so, als würden wir uns morgen nach Feierabend zum M….-Markt begeben und uns einen neuen Kaffeeautomaten gönnen. Ich habe mich so an das gute Stück gewöhnt in den 6 Jahren, dass ich es nicht mehr missen möchte. Für Morgen und unseren Kaffee zum Start in den Tag hole ich die „normale“ Kaffeemaschine raus und beauftrage gleich die Thermine damit, die Kaffeebohnen für unseren Frühstückskaffee zu mahlen, aber das soll bitte nur eine Ausnahme sein 😉

Ansonsten hatten wir gestern einen sehr schönen Tag mit den Kindern und genießen heute die Ruhe. Ich drehe dann noch meine Blogrunde und werde bei dem einen oder anderen auch meinen Senf hinterlassen. Danach wird faul auf der Couch gelümmelt.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verlinkt: Sonntagsglück bei Katrin

Wird es jetzt ruhiger? – {Samstagsplausch 3.19 } und Wochenglück

Das war ja wieder eine Woche, aber nun kann ich mir tatsächlich die Frage stellen, ob es jetzt ruhiger wird. Es gab so viele Dinge, die ich auf meiner to-do-Liste hatte, Dinge, die ich einfach gefühlte Ewigkeiten vor mir her schob, weil ich der Meinung war, das hätte noch Zeit. Bestimmt kennt ihr das auch alle nur zu gut? Doch irgendwann kommt die Zeit, da muss oder möchte man diese Dinge erledigen. So ging es mir jetzt nach dem Jahreswechsel. Es gab Büroarbeiten, die keinen Aufschub mehr duldeten, für Ausreden wie „das hat noch Zeit“ war es zu spät. Auch im privaten Bereich stand einiges auf dem Plan, was ich zwar noch länger verschieben könnte, es aber nun einfach nicht mehr wollte. So war meine Woche 3.2019 sehr gut gefüllt mit anstehenden Erledigungen, dazu kamen noch weitere Aufgaben, die sich spontan ergaben, aber auch gleich ausgeführt werden mussten. Na, wie das eben so ist im Alltag, für Langeweile war keine Zeit, zum Stricken oder Handarbeiten blieb kein Raum, zum Lesen bin ich nicht gekommen, denn abends hatte ich einfach nur noch Lust auf die Couch und faulenzen mit dem weltbesten Lieblingsmann. Ich zähle euch heute auch nicht jedes einzelne Detail, jeden einzelnen Tag auf, ich fasse es einfach zusammen als eine gelungene Woche, in der ich viel geschafft habe, in der mehr fertig wurde, als ich am Montag noch zu glauben wagte. Fazit: ich gehe vollkommen zufrieden in das Wochenende und freue mich darauf, weil ich den Kopf frei habe, nicht darüber nachdenken muss, was als nächstes zu erledigen ist. Ich schaue in meinen Kalender und sehe, dass kommende Woche nur die ganz normale Büroarbeit zu machen ist und hoffe, dann ein wenig Zeit für mich, für Hobbys und schöne Dinge zu finden.

Etwas Schönes durfte ich in dieser Woche auch erleben: mich erreichte eine Nachricht auf Handy, über die ich mich sehr gefreut habe. Gut, über den Inhalt der Nachricht musste man sich jetzt nicht freuen, den es gab im Leben eines mir wichtigen lieben Menschen Veränderungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Aber darüber von diesem lieben Menschen die Nachricht zu erhalten, darüber habe ich mich gefreut, denn der Kontakt war etwas eingeschlafen. Ich hatte schon befürchtet, er würde sich zukünftig nur noch auf notwendige Dinge wie Gratulationen zu Fest- und Geburtstagen beschränken. Um so glücklicher bin ich jetzt, dass nun wieder alles anders ist, auch da ist mir eine kleine Last genommen, auch diese ständigen Gedanken muss ich mir nun nicht mehr machen. So etwas ist schon entspannend und macht den Kopf frei.

Trotz der vielen Büroarbeit und meinem Gefühl, dass ich vom PC nicht mehr wegkomme, habe ich einiges in der Küche produziert, was ich euch zeigen möchte. Am Sonntag machte ich wieder einmal Müsli, da der Vorrat aufgebraucht wurde. Das erledigt mein Slow Cooker für mich und es schmeckt megalecker.
Am Montag wurde ein leckeres Dinkelbrot mit Chiasamen fertig, was ich auf jeden Fall wieder backe. Das Rezept ist aus meinem Brotbackbuch.
Dinkelbrot mit Chiasamen, Rezept in diesem Buch (Werbung ohne Auftrag, da selbst gekauft)
Am Freitag bekam der weltbeste Lieblingsmann nach der Arbeitswoche und als Einklang in ein gemütliches Wochenende seine geliebte Gyros-Pizza, für die es kein Rezept gibt, denn das ist tatsächlich meine eigene Produktion.
Für das Wochenende und die nächsten Tage wurde ein Kuchen gebacken. Die Schokoglasur habe ich auf diese Weise nun das zweite Mal getestet und bin noch nicht 100%ig zufrieden, aber es sieht schon toll aus. Ich hatte allerdings nur Zartbitter-Kuvertüre im Haus, aber das sollte den Geschmack nicht schmälern.
Und nun möchte ich euch gern noch den Inhalt meiner Degustabox vom Januar zeigen, die gestern bei mir ankam. Ich bin wieder sehr zufrieden, deshalb möchte ich euch teilhaben lassen.
Degustabox Januar 2019 (Werbung ohne Auftrag).
So sah meine Woche aus und nun werden wir uns auf den Weg zu unserer Tochter machen. Der weltbeste Lieblingsmann wird dort als Elektriker gebraucht und ich freue mich, die Enkelmaus zu sehen, die übrigens vom Donnerstag bis Freitag auch bei uns war.

Bei Andrea und den anderen Plauscherinnen lese ich morgen und auch bei Denise schaue ich morgen, welches Wochenglück die anderen erlebt haben.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verlinkt: Samstagsplausch bei Andrea