Tages-Rückblick – {Wochenende 24./25.09.2022}

Das Wochenende verging – wie immer – viel zu schnell, aber es war sehr schön. Am Samstag waren wir zunächst im Garten. Ich wollte nun alles winterfest machen (Gartenmöbel in die Villa usw.). Damit waren wir in Teamwork sehr schnell fertig, brachten noch Grünschnitt zur Stadtwirtschaft und beschlossen, den Nachmittag nicht auf der Couch zu verbringen, sondern uns noch einmal raus zu begeben. Wir machten uns auf den Weg zum Salzfest. Man kann ja mal schauen und sich einen Snack gönnen. 🙂 Es war einiges los. Zumindest waren mehr Menschen dort, als ich erwartet hätte und ganz ehrlich? Ich habe mich sofort gefragt, ob wir nicht etwas “mitnehmen”, was wir eigentlich gar nicht wollen, ob wir dann in ein paar Tagen mal einen Test machen sollten? Ich habe es beinah bereut, dass wir uns auf den Weg gemacht haben, vor allem, weil ich ja letztes Jahr – vermute ich jedenfalls – beim Weihnachtsmarkt-Besuch die “fiese Corinna” eingesackt hatte, die uns dann Quarantäne-Feiertage bescherte. Es ist schon eine komische Zeit. Man hat Bedenken in Situationen, in denen man “früher” einfach nur genossen und sich amüsiert hätte. Ich bin auf jeden Fall viel skeptischer und vorsichtiger geworden, wäge vor einem Ereignis schon ab, was danach eintreten könnte und ob es zeitlich passen würde und sich vereinbaren lässt. Albern oder was meinst du?

Was macht man sonntags, wenn es einen schon um 5.15 Uhr aus dem Bett treibt? Man ärgert sich, aber inzwischen kenne ich das von meinem Körper nicht mehr anders. Dann stehe ich einfach auf und genieße die Ruhe am Morgen mit einem ersten Kaffee. Und nun verrate ich dir etwas: das ist z. B. etwas, was mir zu Hause gefällt. Hier kann ich aufstehen, das Schlafzimmer verlassen, ohne den wbLM zu wecken. In der Villa – in unserem 1-Raum-Domizil mit offener Küche im Miniformat – muss möchte – “möchte”, weil ich es nicht muss, doch dann würde auch der wbLM so zeitig aufstehen und das wiederum möchte ich tatsächlich nicht – ich an solchen Sonntagen ganz still liegen bleiben, um den wbLM nicht zu wecken. Du siehst, alles hat seine Vor- und Nachteile. 🙂 Ich habe zunächst meine “Sonntags Top 7” zu Anni gebracht und dann ein paar Blogs gelesen. Unter anderem war ich bei Elfi, habe vom Weihnachtskarten BlogHop 2022 gelesen und mich angemeldet. Ich freue mich drauf und bin sehr gespannt.
Wenn du auch dabei sein möchtest, dann klicke dich zu Elfi. Du findest das Bild zum Weihnachtskarten BlogHop 2022 in meiner Seitenleiste mit dem Logo von Elfi. Mit Klick darauf kommst du zum entsprechenden Beitrag und allen Informationen.

Der Sonntag sonst stand im Zeichen von Gemütlichkeit. Nach einem Spaziergang gab es einfach nur Couch, stricken, Flimmerkiste (“Ringe der Macht” und “Westwood”) und den wbLM bei mir. Das gefällt mir und genauso lasse ich das Wochenende jetzt ausklingen. Gerade läuft noch “Das große Backen” – ich mag das sehr – und später … müssen wir noch überlegen, was wir dann schauen. Vom Spaziergang brachten wir uns ein wenig Herbst mit und ich dekorierte schnell noch den Eingangsbereich unserer Wohnung. Dazu motiviert hatte mich Nicole, die auch ihre Herbstdeko zeigte.

Hattest du auch ein schönes Wochenende, was viel zu schnell vorbei war? Komm gut in die neue Woche und lass dich bloß von niemandem stressen.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

“Kultur und kulinarischer Genuss”

Mit diesen Worten wurde die Veranstaltung an diesem Wochenende auf unserem Marktplatz in den Medien vorgestellt. Natürlich dachten wir uns, dass man sich das einmal anschauen kann und so führte uns der heutige Sonntagsspaziergang zum Marktplatz mit einem Abstecher nach Hause, weil das auf dem Weg von der Villa zum Marktplatz liegt und die Waschfee vorbereitet werden musste. Unsere Idee war, die kulinarischen Köstlichkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen und gleich etwas Leckeres zu essen. So müssten wir heute nicht kochen, können uns verwöhnen lassen. Diese schöne Idee zerplatzte wie eine Seifenblase, als wir unseren Marktplatz betraten. Kultur gab es und da konnte man auch nichts dran bemängeln. Die Theater-Bühnen der Stadt stellten sich vor. Den kulinarischen Teil allerdings konnte man tatsächlich gänzlich vergessen, zumindest mit der Absicht, die uns auf den Marktplatz getrieben hatte. Aber soll ich dir etwas verraten? Unser Lieblings-Italiener hatte geöffnet und so gab es wenigstens ein leckeres Eis und dennoch einen schönen Sonntagsspaziergang.

Nun hätten wir noch bei unserem Lieblings-Döner-Mann vorbeigehen können. Aber da wir gestern wieder viel zu viel auf den Grill gelegt hatten, gibt es heute gleich noch die Reste. Und ich habe gestern den ersten Kürbis geschlachtet, in Stücke geschnitten, mit Gewürzen und Öl in einer Schale aus Alu-Folie gelegt, was der wbLM dann auf den Grill gebracht hat. Wir waren nicht ganz davon überzeugt, doch es war eine blendende Idee, die wir im Kopf behalten.

Du schaust natürlich auf den Grill, als das Grillgut frisch drauf kam. Nach dem Gar-Prozess hat nichts mehr auf das Foto geschafft.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Mein Wochenende 20./21.08.2022

So ein schönes Wochenende als Omi, das muss ich dir einfach erzählen 🙂 Na gut, so viel zum Erzählen gibt es da auch nicht, aber oftmals sagen Bilder ja mehr als 1000 Worte und deshalb teile ich einfach meine Eindrücke mit dir. Am Samstag war vormittags Enkelmaus T. bei uns – sooo schön:

Wie du auf den Bildern siehst, haben wir zwei zusammen Kuchen gebacken, einen Apfelkuchen für den Besuch von Enkelmaus A., für das erste Kennenlernen. Der Kuchen war schon mal ganz gut geworden, kam auch bei den Eltern von Enkelin A. sehr gut an:

Gedeckter Apfelkuchen nach diesem Rezept

Ich hatte ja eigentlich gar keine Zeit für Kuchen, ich war doch völlig entzückt und begeistert, Stolz erfüllte mich, mein Herz hüpfte, wie das eben so ist, wenn man wieder ein Enkelkind das erste Mal im Arm halten darf:

Hattest du auch ein so wunderbares und erlebnisreiches Wochenende? Ich wünsche dir auf jeden Fall einen guten Start in die neue Woche.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

30 Jahre im Hafen der Ehe

Bei soviel Werbung heute, möchte ich gleich hier schreiben, dass alles umbeauftragt genannt wird und ich nicht dafür bezahlt werde.

Heute vor 30 Jahren sind wir in den Hafen der Ehe eingefahren und sind immer noch auf dem richtigen Kurs. Aber das geht nur mit dem wbLM, denn ich selbst bin nicht immer ein einfacher Mensch – da bin ich recht selbstkritisch und reflektiert und wer mich gut oder länger kennt, der stimmt mir ganz sicher zu. Kein einziges dieser 30 Jahre möchte ich missen, nicht eine Sekunde bereue ich. Wie in jeder Ehe gibt es auch bei uns Missverständnisse, Meinungsverschiedenheiten und verschiedene Ansichten mancher Dinge. Wichtig ist aber, dass man am Ende auf einen Nenner kommt, Kompromisse eingeht, sich dabei aber nicht verbiegt. Wir zwei lieben uns, respektieren uns, achten uns und führen eine ehrliche, aufrichtige Partnerschaft, in der wir uns auch Fehler verzeihen. Ich stolperte zur Hochzeit unserer Großen über einen guten Spruch: “Liebe muss nicht perfekt sein, aber ehrlich!” und genauso ist es auch. Nun aber genug, denn du weißt ja, dass ich den wbLM sowieso immer lobe und ohne ihn kein Leben mehr führen möchte. 😉
Unseren Tag heute begannen wir mit einem ausgiebigen Frühstück. Danach fuhren wir zwei in den Irrgarten-Altjeßnitz (Mira hatte am Samstag davon berichtet, wir griffen dieses Ziel sofort auf.). Ich war noch nie in einem Irrgarten und fand es tatsächlich recht witzig. Man glaubt es gar nicht, dass man sich tatsächlich nicht gleich ans Ziel findet, was in diesem Fall der kleine Aussichtsturm in der Mitte des Irrgartens war. Einige Familien waren unterwegs, man gab sich Tipps und jeder suchte und rief seiner Begleitung zu, wohin sie laufen solle.

Auf dem Turm angekommen
Eine andere Familie und wir fotografierten uns gegenseitig. Deshalb gibt es dieses Foto von uns beiden.

Nach dem Irrgarten gab es eine kurze Beratung im Auto und wir beschlossen einen Zwischenstopp am Goitzschesee zu machen. Das ist auch immer ein sehr schönes Ausflugsziel.

Zum Abschluss des Tages waren wir zwei lecker Essen und zwar hier. Abends gibt es Buffett-Essen, was uns immer wieder sehr gut gefällt. Jetzt stoßen wir noch auf die nächsten 30 Jahre an und machen uns einen gemütlichen Abend.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

So eine schöne Woche – {mein Samstagsplausch No. 5/2021 am 27.03.2021}

Wie du weißt ticken die Uhren ganz anders, wenn Frau freie Tage und der weltbeste Lieblingsmann Urlaub hat. Und genauso war das bei mir in der vergangenen Woche und – “Asche auf mein Haupt” – ich kam tatsächlich nicht dazu, deinen Blog zu lesen. Man hat aber auch ständig irgend etwas vor an so wenigen freien Tagen, geht es dir da nicht auch so? Trotzdem war es eine so wunderbare Woche, dass ich unbedingt darüber berichten möchte. Ich hatte dir ja letzte Woche schon erzählt, dass wir am Samstag mit den Vorbereitungen für einen kleinen Brunch beschäftigt sein werden. Wir waren ein tolles Team – der weltbeste Lieblingsmann und ich – und arbeiteten super zusammen. Na gut, nach so vielen Jahren sollte man eingespielt sein. Natürlich gab es für den geplanten Brunch einen wunderbaren Grund, meine Wenigkeit hatte am vergangenen Sonntag Geburtstag. Da dieser Tag schon 2020 coronabedingt ins Wasser fiel, wollte ich ihn mir in diesem Jahr nicht wieder ganz streichen lassen, ich wollte wenigstens die Kinder bei mir haben. So hatte ich einen schönen Tag mit meinen Lieben. Ich möchte ich gern auch an unserem Buffet teilhaben lassen, du siehst es oben auf dem Beitragsbild.
Nachdem die Kinder wieder weg waren, ließen der weltbeste Lieblingsmann und ich den Tag ruhig bei einem Glas Wein ausklingen und erfreuten uns im Minutentakt daran, am nächsten Tag frei zu haben. Ja, nun ist die Freude wieder vorbei, am Montag beginnt der Alltag wieder und die Vorfreude auf die nächsten freien Tage irgendwann. Na gut, jetzt erwarten uns zwei verkürzte Wochen, das ist schön. Aber ganz ehrlich? Ich hätte mich auch über den freien Donnerstag gefreut, der dann aber schnell als “Fehler” wieder zurückgenommen wurde.

Was gab es sonst im Laufe meiner Woche? Den Montag verbrachten wir mit einem ausgiebigen Spaziergang. Am Dienstag hatten wir zwei einen Termin beim Zahnarzt. Das tolle Wetter am Mittwoch nutzten wir für den Garten und begonnen dort mit den ersten Arbeiten. Donnerstag trennten sich unsere Wege 😀 Der weltbeste Lieblingsmann beschäftigte sich im Keller, während ich einiges im Haushalt erledigte. Freitag zog es uns am Vormittag in den Baumarkt inkl. Gartenabteilung und nachmittags waren wir bei der Tochter, Mann und den Enkelmäusen. Heute wollen wir auch wieder in den Garten, sofern das Wetter mitspielt. Aber für die kommende Woche sind ja ein paar schöne Tage vorausgesagt, da kann die Unkrautbeseitigung in Angriff genommen werden.
Trotz der schönen Dinge in der vergangenen Woche gab es auch Nachdenkliches bei mir. Durch meinen Geburtstag wurde mir wieder einmal deutlich klar, wie oberflächlich Kontakte sein können und wie schön es auch ist, wenn man “stillgelegte” Kontakte wiederfindet. Ich erhielt so liebevolle Gratulationen von vielen Bekannten/Freundinnen, die mich teilweise zu Tränen gerührt haben und für die ich an dieser Stelle nochmals danken möchte. Aber es gab auch eine so enttäuschende Gratulation, die mir tatsächlich sogar die Stimmung zum Geburtstag kurzzeitig richtig verdorben hatte. Und diese so oberflächlichen Wünsche – Wünsche, die man schickte, weil “sich das wohl so gehört” oder “man einen guten Eindruck machen wollte” (das ist aber meine Interpretation dazu) – kamen nicht etwa von einer Bekannten oder Freundin, nein, diese Wünsche kamen aus der unmittelbaren Verwandtschaft. Allerdings gibt es da schon länger Probleme, schon öfter wollte ich diesen Kontakt abbrechen, was aber von der anderen Seite nie angenommen wurde. Immer wieder dachte ich, ihr wäre unser Kontakt wichtiger, als es den Anschein macht und sie wäre doch um ein gutes Verhältnis und Miteinander bemüht, aber immer wieder wurde ich in den vergangenen Jahren eines Besseren belehrt, immer wieder empfand ich den Kontakt einseitig, immer wieder hatte ich das Gefühl, dass nur ich mich bemühe oder am Ende sogar, dass man von mir ein solches ständiges Bemühen erwartet. Man erwartete von mir, mich zu melden/mich nach dem Befinden der anderen zu erkundigen, doch niemals wurde ich gefragt, wie es mir geht/wie es bei mir läuft oder ähnliches. Da ich schon länger dabei bin, alles von mir fern zu halten, was mir nicht gut tut, habe ich nun auch diesen Kontakt tatsächlich beendet und mich davon “befreit”. Es scheint auch so, als sei meine Entscheidung dieses Mal “angekommen” und verstanden worden, denn auf meine erklärende und aussagekräftige Nachricht kam keine Reaktion. Sicherlich drehte das Gedankenkarussell jetzt noch ein paar Tage, aber ich glaube, es wird schon langsamer und in einigen Tagen steht es dann ganz still und beschäftigt mich nicht mehr. An diesem Punkt war ich vor meinem Geburtstag auch schon, weil ich mich eben bei besagter Person einmal nicht gemeldet hatte und auch von ihr nichts kam. Leider gab es dann aber diese Geburtstagswünsche aus Pflichtgefühl, die das Karussell erneut anschubsten. Na egal, daraus lernt man und beendet so eine Sache richtig, indem man es offiziell mitteilt. Nun habe ich wieder etwas hinter mir gelassen, was mir nicht gut bekam und was mir mein schönes Leben erschwerte. Das fühlt sich wirklich sehr gut an. 😀 Bestimmt kennst du dieses Gefühl oder?

Nun wünsche ich dir ein wundervolles Wochenende, wir werden die Sommerzeit einläuten – denke daran, die Uhren in der Nacht zum Sonntag von 2.00 auf 3.00 Uhr zu stellen – und hoffen dann auch auf beständiges Frühlingswetter.

Meine Beiträge der vergangenen Woche:

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Möchtest du auch über deine Woche oder andere Dinge berichten, uns an Gedanken teilhaben lassen und mit uns plauschen? Dann schau doch hier vorbei: Samstagsplausch bei Andrea