Samstagsplausch – {Woche 05/2023}


Ist es eigentlich unhöflich, dass ich in meinen Beiträgen und überhaupt beim Schreiben hier im Blog die “du”-Form verwende und alle Leser:innen duze? Ich habe mir vor ein paar Tagen darüber Gedanken gemacht. Im Leben 1.0 duzt man doch auch nicht jeden Menschen, dem man begegnet und mit dem man ein Gespräch führt? Du triffst beim Einkaufen einen netten Menschen, man kommt ins Gespräch und käme nie auf die Idee, “du” zu sagen. Jede Person im Leben 1.0 spricht man erst einmal mit dem höflichen “Sie” an, im Blog bzw. in der virtuellen Welt (es ist ja in den sozialen Netzwerken nicht anders) sind wir sofort beim “du”. Warum ist das eigentlich so? Andererseits wenn ich mir vorstellen würde, die Leser:innen in jedem Beitrag mit “Sie” anzusprechen …… Das würde auf jeden Fall den Schreibfluss unterbrechen, es würde sich komisch anfühlen beim Schreiben und vielleicht sogar auch beim Lesen. Alle Blogs, die ich kenne sind in der “du”-Form geschrieben. Ich persönlich mag das auch, es wirkt auch mich vertrauter und nach einem schönen Umgang und Miteinander. Ich habe auch schon einmal einen Blogbeitrag gelesen (kann nicht mehr sagen, wo es war), in dem die Leser:innen mit “Sie” angeschrieben wurden. Das war mir tatsächlich zu unpersönlich. Es ist schon eine seltsame Sache oder was meinenst Sie du dazu. Nein, mir gefällt das nicht und sollten sich Leser:innen daran stören, dass ich sie duze, dann steht es jedem frei, mein Blog nicht zu lesen. In der englischen Sprache gibt es gar kein extra “Sie”, da hat eben dieses eine Pronomen beide Bedeutungen und jeder darf für sich entscheiden, ob das nun ein “Du” oder ein “Sie” darstellt. So könnte es bei uns doch auch sein oder nicht?

Komische Gedanken, die ich heute wieder einmal zum Samstagsplausch mitbringe oder? 😀

Der Streik der Deutschen Post macht sich bei uns immer noch bemerkbar, leider. Es scheint recht sicher zu sein, dass hier dienstags die Post zugestellt wird, an allen anderen Tagen ist es ein Glückspiel. Das nervt mich auch allmählich. Ich verschicke dienstlich auch einige Post, teilweise sehr wichtige. Ich schicke diese schon zeitig genug ab und dennoch kommt das nicht bis zu dem Tag an, an dem es gebraucht wird (das sind dann knapp 2 Wochen später und innerhalb unserer Stadt). Ich hoffe sehr, dass hier bald wieder Normalität einkehrt, denn man ist dabei so hilflos. Der Brief ist raus und dann kann man nichts weiter machen.

Sonst war es bei mir eher eine ruhige Woche. Ich hatte wieder einmal Tages-Rückblicke geschrieben. Falls du Lust hast, findest du die Links unter meinem Beitrag und kannst sie nachlesen. Im virtuellen Handarbeitstreff “Gemeinsam werkeln” hat die Februar-LinkParty begonnen. Du bist wieder ganz herzlich eingeladen.

Ich wünsche dir wieder ein erholsames Wochenende. Unser Wochenende wird ruhig werden, es steht einmal nichts auf dem Plan. Ich freue mich auf viel Strickzeit.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Meine Beiträge der Woche:

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Samstagsplausch – {Woche 03/2023}

Ist wirklich schon wieder Zeit für den Samstagsplausch und eine Woche vergangen? Das Jahr 2023 ist doch gleich wieder vorbei oder? Man rast das schon wieder, das hat doch voll Fahrt aufgenommen, zumindest mein 2023.
Und wie war meine Woche so? Sehr durchwachsen, sehr turbulent, ein wenig oder ein wenig mehr emotional – leider nicht im positiven Sinn. Im Allgemeinen verging die Woche gut, hier zu Hause lief alles bestens. Ich habe auch meine Strickprojekte relativ gut voran gebracht, habe meine Büroarbeit gut erledigt, ohne etwas aufzuschieben. So gefällt mir eine Woche im Homeoffice. Doch dann kam der Mittwoch, an dem eine dienstliche Vorstandssitzung stattfand. Diese wurde bereits im Vorfeld für 4,5 Stunden geplant mit anschließendem gemeinsamen Abendessen, weil es wichtige Dinge zu besprechen gab. Das Abendessen war der schöne Nebeneffekt und darauf freute ich mich. Aber schon seit einer Weile steht eine Frage im Raum, die mir doch ein wenig Kopfzerbrechen bereitete. Bis Mittwoch jedoch konnte ich das immer noch gut von mir abgrenzen. Nun scheint diese Sache allerdings immer spruchreifer zu werden und das betrifft mich am Ende mit. So kreiseln meine Gedanken seit Mittwoch sehr. Bei all dem gibt es 3 Optionen, eine dieser Optionen möchte ich gar nicht und muss mir nun selbst die Daumen drücken, dass diese Option ausgeschlossen wird bzw. nicht realisiert werden muss. Bis Ende April werde ich mich gedulden müssen, denn erst dann kann das Thema genauer in einer Mitgliederversammlung beraten werden. Ich will versuchen, mich bis dahin nicht zu sehr verrückt zu machen und lasse es erst einmal auf mich zukommen. Aber diese Gedanken haben natürlich meine restliche Woche ab Mittwoch geprägt. Glücklicherweise kam am Donnerstag unsere Jüngste mit der Fellnase vorbei, Enkelin E. war auch nach der Schule zum Überbrücken hier, das lenkte mich gut ab vom Gedankenkarussell und am Freitag war Enkelin E. nochmals bei mir. Das tat mir gut und darüber bin ich sehr froh. Alles andere nehmen wir am Ende sowieso hin und können nichts daran ändern. Aber so ein paar Daumen für einen guten Ausgang der Sache könnte ich schon gebrauchen. Drückst du deine ein wenig für mich, bitte? 😀

Sonst gab es nichts besonderes bei mir. Ich hoffe, deine Woche verlief “normal” ohne Hiobsbotschaften oder ähnlichem? Dann starte gut in das Wochenende und entspanne dich ein wenig.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

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Mein Jahr 2022 als Samstagsplausch – {Woche 52/2022}

Heute geht nun das Jahr 2022 zu Ende. Ich möchte – wie du es sicherlich auch machst – Rückblick auf mein Jahr halten und hier kurz festhalten, wie ich es erlebt habe. Ich möchte beim Schreiben kurz in mich gehen, über das Jahr, was sich dem Ende neigt nachdenken, mir selbst in Erinnerung bringen, ob es ein gutes, durchwachsenes oder weniger gutes Jahr war. Ich habe mir überlegt, meinen Jahresrückblick ein wenig mit Überschriften einzuteilen. So verzettele ich mich selbst nicht beim Schreiben und es ist ein wenig geordneter.

Das Jahr im Allgemeinen:
Im Allgemeinen verging auch das Jahr 2022 viel zu schnell. Es sind so viele Dinge passiert, die mir manchmal kaum Zeit zum Nachdenken ließen. Gerade politisch und gesellschaftlich musste ich vieles einfach hinnehmen, akzeptieren und mit neuen Situationen umgehen, mich auf Veränderungen einstellen. Ich habe das zwar gut gemeistert, bin aber immer noch in Hoffnung, dass wir demnächst wieder eine andere Richtung einschlagen werden. Aber soll ich ganz ehrlich sein? Es ist nur ein ganz winziger Funken Hoffnung, ich glaube nicht wirklich an positive Veränderungen nach den letzten beiden Jahren.

Das Jahr in der Familie:
Auch hier gab es Dinge und Situationen, die wir bewältigen mussten, die uns auf Proben stellten. Wir haben es gut geschafft. Wir haben zusammengehalten, uns gemeinsam durchgeboxt und am Ende des Tunnels sahen wir wieder Licht, was nun hoffentlich so schnell nicht wieder erlöschen wird. Katrin schrieb am Donnerstag vom “aufgeräumten, durchgetakteten Alltagsleben”, was durcheinander gebracht wurde. So kann man das bei mir auch sagen. Im Frühjahr wurde hier ganz schön etwas durcheinander gebracht. Ich bin aber froh und glücklich, dass nun alles wieder in seinen Bahnen läuft. Ich danke meiner Familie, dass es sie gibt. Ich bin auf jedes meiner Kinder sehr stolz und auf das, was sie sich geschaffen haben. Das 3. Enkelmädchen wurde geboren. Ich genieße jede Zeit mit jedem einzelnen und auch mit allen Enkelmädchen gemeinsam und ich werde immer für euch da sein! Auch für die Fellnase und die liebenswürdige kalte Schnauze werde ich immer da sein, wenn ich gebraucht/gewünscht werde/bin.
Bei allem, was es 2022 zu bewältigen gab, bin ich dem wbLM sehr dankbar für seine immer so liebevolle und ruhige Art, mit Problemen umzugehen. Er ist mein Fels in der Brandung und erdet mich, wenn ich zu Hochtouren auffahren will oder mir Gedanken zu Problemen machen möchte, die noch gar keine sind. Ohne den wbLM könnte ich manche Situation nicht so meistern. Seine Ruhe und Gelassenheit ist für mich enorm wichtig, wenn es Probleme oder Sorgen gibt.

Das Jahr und meine Hobbys:
Ich glaube, da bin ich sehr zufrieden, denn ich war in diesem Jahr doch wieder recht kreativ, habe viel gehandarbeitet und auch endlich wieder mehr gelesen.
Das Bloggen wurde wieder zu einem Teil meiner Freizeitbeschäftigungen, ich habe meine Freude daran wiederentdeckt. Ich danke für die tollen LinkPartys, die es gibt und an denen ich teilnehmen darf und ich danke dafür, dass der virtuelle Handarbeitstreff “Gemeinsam werkeln” so schnell so erfolgreiche LinkPartys brachte. Auch im Jahr 2023 wird es die LinkPartys geben, nun aber im 2-wöchigen Abstand, da die Anzahl der Links bei InLinkz auf 50 begrenzt ist in der kostenlosen Version. Im Dezember hatten wir das Limit überschritten. Für deine Teilnahme bisher und zukünftig sage ich von Herzen ♥ DANKE ♥. Ich finde es ganz toll, dass wir uns auf diese virtuelle Weise austauschen, unsere gemeinsamen Werke teilen und so Ideen untereinander verbreiten können.

Das Jahr im Garten:
Sehr durchwachsen würde ich es bezeichnen, denn wir sind erst sehr spät in die Villa gezogen aufgrund dessen, dass unser aufgeräumtes, durchgetaktetes Alltagsleben zum Beginn der Gartensaison durcheinander gewirbelt war. Doch ich bin für das tolle Wetter, was uns dann beschert wurde, wirklich dankbar. Es hätte nur länger anhalten können und nicht im September schon eine Pause einlegen müssen, so dass es für die Villa zu kalt wurde.

Mein Fazit zu 2022:
Wenn ich nun über das vergangene Jahr nachdenke, dann war es doch recht durchwachsen. Es gab Höhen und Tiefen und doch blicke ich am 31.12.2022 zufrieden auf die vergangenen 12 Monate zurück. Wenn es unschöne Momente oder Situationen gab, dann wurden diese durch tolle Dinge oder Begebenheiten ausgeglichen. Für vieles weniger schöne konnten wir selbst nichts, das konnten wir nicht beeinflussen und am Ende zählt nicht das Drumherum, am Ende zählt für mich meine Familie und vor allem die Gesundheit. Ich bin dankbar für jeden schönen Tag, den ich erleben durfte und bin froh, dass ich mich pudelwohl dabei fühle.

Was nehme ich für 2023 mit?
Ich hoffe, dass das Jahr 2023 zumindest genauso gut verläuft wie das vergangene. Ich wünsche mir, dass sich manche Situation wieder entspannt und wir alle wieder ruhiger leben können.
Ich freue mich auf das neue Jahr mit allem, was es mir bringen wird. Wir werden nun die Monate im Kalender abstreichen bis der wbLM in seinen wohlverdienten Ruhestand geht. Ich bin jetzt schon gespannt, wie sich unser Leben dann gestalten wird. Sicher müssen wir dann einen anderen/neuen Tagesablauf für uns finden. Doch ich bin davon überzeugt, dass wir das schaffen. Aber auf die viele gemeinsame Zeit, die uns dann zur Verfügung steht, freue ich mich mega. Wir sind nun einmal zwei Klammer-Äffchen und so werden wir dann das weitere Leben genießen.
Gute Vorsätze für das neue Jahr habe ich kaum, denn man hält diese ja sowieso nie lange ein. Ich möchte auf jeden Fall mit mancher Situation ruhiger umgehen, möchte mir nicht mehr zu viele Gedanken und Dinge machen, die mich nichts angehen und ich möchte ganz unbedingt mehr darauf achten, nicht immer gleich bei jeder Begegnung oder Bekanntschaft die “tolle Freundschaft” zu sehen. Es gibt nun eben einmal lose Bekanntschaften, bei denen ich mich nicht so sehr mitteilen möchte im Gegensatz zu den wenigen wirklichen Freunden, denen ich tatsächlich vertraue und auf die ich mich verlassen kann, auch wenn sie nicht gleich um die Ecke wohnen. Ich glaube, DU (ja genau du) fühlst dich jetzt angesprochen und genau dir bin ich sehr dankbar, dass es dich gibt, meine liebe Nicole. So eine dauerhafte und gute Freundschaft, in der man sich aufeinander verlassen kann, in der man sich auf Augenhöhe begegnet und in der man sich auch nicht böse ist, wenn man einmal kurz nichts voneinander hört, in der man sich aber immer wieder im Gedanken/im Herzen hat, in der man nicht gegenseitig abzählt, wer sich als nächstes melden muss, so eine Freundschaft habe ich bisher nur einmal erlebt und zwar mit DIR! Es gibt bestimmt Menschen, die das nie geglaubt hätten, sicherlich glaubten wir zwei eine Zeit lang selbst nicht daran 😀 Und auch das macht unsere Freundschaft aus, dass wir nach einer Pause, die wir einmal vor Jahren hatten, wirklich wieder zueinander gefunden haben. Manchmal ist so eine Pause so spürbar und ein erneutes Zusammenfinden ist gar nicht möglich. Ich finde, wir können stolz darauf sein, wie wir das – trotz der Entfernung – meistern. Es gibt viele Menschen, die die ich in der virtuellen Welt kennenlernen durfte. Leider sind die meisten Kontakte über kurz oder lang im Sande verlaufen und nur wenige blieben dauerhaft. Bei uns beiden nenne ich das dauerhaft, auch wenn die Pause dazwischen lag. Aber inzwischen kennen wir uns schon mehr als 10 Jahre, meiner Meinung nach werden es bald 15 Jahre. Ich begann 2008 mein erstes Blog, die Yahoo-Gruppen sprengten das große WWW, dort begegneten wir uns. Nun ist es an der Zeit, dass wir uns auch endlich wieder einmal persönlich treffen gemeinsam mit unseren beiden wbLM, denkst du nicht auch?
Aber ich möchte an dieser Stelle auch dich, liebe Mira nicht unerwähnt lassen, denn auch du bist für mich eine sehr gute Freundin im Laufe der Jahre geworden. Begegnet sind wir zwei uns auch schon vor so vielen Jahren das erste Mal, näher in Kontakt getreten erst später. Aus diesem Kontakt hat sich inzwischen auch eine wirklich vertraute Freundschaft entwickelt und auch bei uns beiden ist es sehr unproblematisch, wenn uns das Leben 1.0 im Griff hat und wir einmal weniger voneinander hören. Das holen wir dann ja immer wieder auf, wenn wir uns wieder zusammenfinden. 😀 Auch dir danke ich für dein immer offenes Ohr und die ehrlichen und hilfreichen Gespräche, die wir führen können. Es tut mir gut, so tolle Personen um mich zu haben, Menschen, die mir zuhören, mir ehrliche Ratschläge geben, denen auch ich ehrliche Tipps oder Gedanken mitteilen kann und nicht ständig nur das sagen darf, was sie von mir hören wollen. ♥ Danke, dass es euch gibt
Ich möchte im neuen Jahr wieder sehr kreativ sein. Damit mir das im Arbeitszimmer besser gelingt, war der wbLM am Mittwoch fleißig und hat es ein wenig für mich umgebaut. Wir haben den “HomeOffice-Schreibtisch” aus meinem “Kreativ-Bereich” herausgetrennt. Der wbLM hat mir dafür einen neuen Schreibtisch in einer anderen “Ecke” des Zimmers gebaut, so dass ich gut Arbeit von Hobby trennen kann. Mein Maschinen-Park hat nun einen eigenen Platz, ich kann auch die Nähmaschine schneller bedienen und muss nicht erst umbauen oder beengt sitzen.
Vielleicht nehme ich mir noch vor, mich im Job nicht immer selbst so unter Druck zu setzen. Ob mir das aber gelingt, das weiß ich nicht. Da bin ich wohl einfach zu ehrgeizig und zu gewissenhaft und denke vor allem zu viel für andere.

Das war mein Rückblick auf das Jahr 2022 und meine Gedanken zum kommenden Jahr 2023. Ich wünsche dir einen sehr angenehmen Jahreswechsel und für das neue Jahr das allerbeste. Möge es nur Gesundheit, schöne Momente und nette Begegnungen für dich bereit halten, das wünsche ich dir von Herzen.
Und bitte verzeih mir, dass ich jetzt zum Jahreswechsel dein Blog nicht so oft besucht habe. Im Urlaub sind die Prioritäten etwas verschoben und an den Feiertagen sowieso. Aber im neuen Jahr schaue ich auf jeden Fall wieder vorbei. Gleichzeitig danke ich auch dir, dass du mir hier so oft Gesellschaft geleistet und mir auch liebe Worte dagelassen hast.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

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Auch verlinkt in Annettes Jahresrückblicken 2022

Samstagsplausch {Woche 49/2022}

In der vergangenen Woche habe ich mich hier im Blog ziemlich rar gemacht, hast du es gemerkt? Es war meine letzte Arbeitswoche im Jahr 2022, da war noch einiges zu erledigen. Und als ich meinte, soweit alles erledigt zu haben, was hier auf dem PC und im Arbeitszimmer vorliegt, kam immer noch etwas hinzu. Mich hat es am Ende so genervt, dass ich eine letzte Mail an den Vorstand schickte und verkündete, das E-Mail-Programm jetzt nicht mehr zu öffnen.
Da ich zum Jahreswechsel schon seit einigen Jahren meinen gesamten Urlaub nehme und die Geschäftsstelle dann ein paar Wochen nicht besetzt ist, kündige ich diesen auch immer lange vorher das erste Mal bei den Leuten (z. B. Vorstand) an, die das auch bei sich gut einplanen müssen zwecks Übermittlung letzter Aufgaben, die eben wirklich noch erledigt werden müssen. Und dann gibt es Leute im Vorstand, die meinen, sie müssten mir nach der letzten E-Mail mit meiner Urlaubs-Information an alle Mitglieder usw. – also zum Zeitpunkt, wo dann die Geschäftsstelle nicht mehr besetzt sein wird – noch Rechnungen zuschicken, damit ich diese überweisen kann, dann muss da noch ein Rundschreiben raus und eine Bestätigung fertig gemacht werden (wobei diese beiden Sachen noch in meiner Bürozeit ankamen, die Rechnung hingegen nicht). Und zu guter letzt wird jemand krank, kann das geplante Seminar nicht halten und schickt mir eine WhatsApp-Nachricht (natürlich privat) mit der Bitte, dass ich allen Teilnehmern absagen solle. Und eben diese Person hat selbst alle Kontaktdaten zu den Teilnehmern, die auch bekannt sind. So etwas nervt und danach habe ich dann meine E-Mail mit den klaren Worten an den Vorstand geschickt. Wenn man so schon das ganze Jahr immer für fast alle Vorstandsmitglieder die Arbeiten erledigt, ist irgendwann auch einmal bei mir die Luft raus. Das war die eine Sache, die mich Nerven kostete, eben dass immer noch per E-Mail Aufträge nachgeschoben wurden, obwohl meine Zeit vorbei war und dann noch per WhatsApp.
Dann gibt es ja noch dienstliche Aufträge für mich, die mir auf dem Postweg zugeschickt werden und hier gab es dann in der vergangenen Woche die Riesen-Katastrophe. Da die Post an 6 Tagen infolge bei uns keine Briefe zustellte, erreichte mich eine wichtige Aufgabe auf dem Postweg nicht. Jeden Tag lief ich ab mittags gefühlt aller 30 Minuten die Treppen hinunter zum Briefkasten – Schritte bekam ich genug zusammen –, immer schaute mich wieder gähnende Leere an. Nun fahren wir für ein paar wenige Tage weg und diese Post ist noch nicht da. Das bedeutet, dass ich diese Aufgabe nach unserer Rückkehr machen muss, denn die Person, die mir das zuschickt, kann ja nichts für die derzeitige Arbeitsweise der Post. Ich habe im Laufe der Woche bereits mehrere Anrufe bei der Post getätigt, aber diese “Reklamationen” – so wird es genannt – scheinen nichts mehr zu bringen. Ich habe vollstes Verständnis für Personalausfälle wegen Krankheit und auch dafür, dass dann die Post nicht täglich kommt, aber 6 Tage ohne Briefzustellung, das geht ja mal gar nicht. Wenn man, so wie ich, seine dienstlichen Dinge mit der Post ins Homeoffice bekommt, kann das ziemlich schlimme Konsequenzen haben. Wenn ich dann im Internet lese, dass z. B. in Berlin teilweise schon seit 6 Wochen keine Post zugestellt wurde oder in Baden-Württemberg auch schon seit Wochen nicht, bekomme ich tatsächlich Angst, dass diese wichtige Aufgabe mit Original-Unterlagen, die ich zum Erledigen benötige, wochenlang unterwegs sein wird. Für diese Aufgabe gibt es eigentlich eine Frist von 3 Wochen. Nicht auszudenken, was es für Folgen hat, dass die Deutsche Post ihr Unternehmen nicht organisiert bekommt. Ja, diese Sache hat mich die ganze Woche beschäftigt und meine Gedanken voll in Anspruch genommen. Ich kann dazu auch gar nichts weiter sagen, ich kann da echt nur noch den Kopf schütteln. Uns sind die Hände gebunden, wir müssen das alles so hinnehmen und kommen dadurch selbst in Verzug mit bestimmten Dingen. Was soll das alles nur noch werden???? Ich habe nun meine beiden Töchter beauftragt, unseren Briefkasten täglich in Augenschein zu nehmen. Diese Aufgabe werden sie sich nun gut aufteilen. Denn wenn dann irgendwann hier jemals wieder ein Postbote vorbeikommt und all die liegengebliebenen Briefe zustellt, wird unser kleiner Briefkasten wohl überlaufen. 🙈

Ach weißt du was? Ich mache jetzt einfach erst einmal Urlaub mit dem wbLM. Außer dieser liegengebliebenen Arbeit, die ich dann eben erledigen muss, sobald sie eintrifft, beginnt unser Alltag erst am 09.01.2023 wieder. Die Zeit bis dahin werden der wbLM und ich sehr genießen. Das Bloggen wird sicher auf Rang 2 oder 3 oder 4 in der Prioritätenliste rutschen. Deshalb suche nicht nach mir, wenn es hier stiller ist. Mir geht es ganz bestimmt richtig gut und ich genieße das Leben 1.0 in vollen Zügen. Zum Samstagsplausch komme ich wahrscheinlich – aber genau weiß man das ja nie – erst nach unserem Urlaub wieder.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

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