Samstagsplausch {Woche 44/2022}

Vielleicht hast du gemerkt, dass es von mir am Donnerstag und Freitag keine Tagesrückblicke gab? Woran lag das? Dafür gibt es nur ein einziges Wort: “Omi-Glück”. Ich hatte ja berichtet, dass Enkelin T. bei uns sein wird und ich sage dir, wir haben die Zeit so sehr genossen. Man kann mit T. so viel Spaß im Moment haben, weil sie alles nachplappert mit ihren 2 Jahren, das ist einfach wunderbar.
Etwas gemischte Gefühle hatte ich ja, bevor T. von ihrem Papa gebracht wurde. Na klar meinte sie immer, dass sie wieder zu Omi kommt und auch bei uns schläft. Aber was ist, wenn sie in ihrem kleinen Kopf merkt, dass es Realität wird? Ganz einfach: T. kommt mit ihrem Papa die vielen Treppen in unserem Haus bis zur Wohnung hochgetrappt, betritt die Wohnung und beginnt schon beim Eintreten die Jacke zu öffnen und sich auszuziehen. ‘Gut’ dachte ich, ‘noch ist ihr vielleicht nicht bewusst, dass der Papa gleich wieder gehen wird?’. Aber auch das kam ganz anders. Ich sagte, dass sie dem Papi noch “Tschüss” sagen solle. Das machte T., winkte ihm zu, als er auf den Treppen wieder nach unten verschwand und schon war T. bei Omi angekommen. Wir hatten vor ein paar Tagen das Kinderbett unserer Kinder aus dem Keller geholt, weil man bei diesem vorn den Aus- und Einstieg öffnen kann. T. hat zu Hause auch ein Bett, bei dem sie selbst rein und raus kommt. Deshalb war mein Gedanke, dass ihr dadurch das Reisebett, was vorher im Gästezimmer stand, unbehaglich erscheint. Ich könnte mit meiner Vermutung richtig gelegen haben, denn in alten Kinderbett klappte es mit dem zu Bett gehen ganz ohne Blicken des Unbehagens der Kleinen. Ich habe mich zwar mit ins Zimmer gesetzt, bis die Maus schlief. Doch das war wohl mehr aus Eigennutz. Nur die Vorstellung, dass T. immer wieder aus dem Bett klettert, hatte mir schon genügt. 😀

So ein tolles Bett habe ich jetzt bei Omi.

Am Donnerstag war das Wetter noch sehr gut. So konnten wir nach dem Mittagsschlaf ein wenig raus gehen. T. ist sehr gern an der frischen Luft und der nahegelegene Spielplatz bietet sich für einen Spaziergang an. Die Eisdiele, an der wir vorbei müssen, hatte T. vom letzten Besuch noch genau in Erinnerung. Daran kamen wir dann auch nicht vorbei, ohne eine Kugel Eis zu kaufen.
Am Freitag sah das Wetter leider ganz anders aus, es regnete. Doch auch da fanden wir eine Beschäftigung und backten zusammen Haferkekse.

“Früh übt sich …..”

Heute bringen wir T. wieder zu ihren Eltern, essen noch gemeinsam Mittag und danach starten wir in ein ruhiges restliches Wochenende. Du siehst aber nun, dass ich seit Donnerstag eine so schöne Beschäftigung hatte und keine Zeit zum Bloggen oder zum Lesen deines Blogs blieb. Meine Beiträge seit dem letzten Samstagsplausch bis einschl. Mittwoch waren so viele, dass ich ausreichend. Ich verlinke sie dir alle wieder unten, falls du das eine oder andere (nach-)lesen möchtest.

Ich wünsche dir ein bezauberndes Wochenende nach einer – hoffentlich – stressfreien Woche.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Was gab es bei mir im Laufe der Woche zu berichten?

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Samstagsplausch {Woche 43/2022}

Wie oft stellen wir die Frage “Wie geht es dir?” und wie oft bekommen wir diese Frage selbst gestellt und antworten, ganz ohne darüber nachzudenken: “danke gut” oder “alles in Ordnung“. Als ich am Montag den Montagsstarter ausfüllte, ergab sich diese Frage in meinem Kopf und ich nahm sie auch in meinem Beitrag auf. Und plötzlich gab diese Frage nicht nur mir einen Denkanstoß.
Wie reagierst du, wenn man dir die Frage stellt? Sagst du immer, dass alles okay sei, ohne wirklich zu überlegen und in dich hinein zu hören?

Ich habe nun in mich hinein gehört und mir wurde klar, dass es eigentlich sehr auf meine/-n Gesprächspartner:in ankommt, zumindest wenn er/sie mir antwortet: “alles okay”. Kenne ich diese Person gut und sie ist mir vertraut, spüre ich, ob wirklich “alles okay” ist oder das nur so gesagt wird. In dem Fall frage ich ein zweites Mal nach und schon beginnt die Person zu überlegen. Erst danach erhalte ich die wirklich richtige Antwort, wenn es der Person einmal nicht so gut geht und sie mir das auch mitteilen möchte.

Ich selbst reagiere auf die Frage: “Wie geht es dir?” wohl nie ehrlich, denn ich sage ganz automatisch immer “gut, danke”. Treffe ich auf jemanden, der Interesse an mir hat, hinterfragt diese meine Antwort bestimmt, wenn es mir mal nicht gut geht. Denn diese Person kennt mich dann gut und spürt das ja. Aber soll ich dir etwas verraten? An mir scheint niemand Interesse zu haben. Wenn ich nämlich ganz genau darüber nachdenke, dann ist der wbLM der einzige Mensch, der spürt, wenn es mir nicht gut geht und der mir die obligatorische Frage noch einmal stellen würde. Ist das nicht traurig, wie wenig sich die Menschen untereinander noch kennen/zuhören/sich füreinander interessieren? Dabei habe ich immer das Gefühl, dass jeder Mensch meiner unmittelbaren Umgebung Wert darauf legt, dass man sich nach ihm erkundigt. Warum habe ich das Empfinden, dass sich niemand nach mir erkundigt oder habe ich eine verschobene Wahrnehmung?

Wie ist es bei dir im Umfeld, geht man mehr aufeinander ein, zeigt man mehr Interesse am Befinden und dem Alltag des anderen?

Ich glaube, ich denke einfach noch etwas darüber nach, achte mehr auf mein Gegenüber und darauf, ob es wirklich niemanden interessiert, wie es mir geht? Ich habe keinen großen Freundeskreis. Die wenigen Freundinnen, die ich habe, wohnen zu weit weg, als das man sich sehen könnte. Bei mir bleibt da nur die Familie, bei der ich beobachten kann und das werde ich einmal machen. 😉

Interessant wurde die Frage gestern bei der Physio für mich. Der Therapeut stellt sie eigentlich immer, wenn ich ankomme. Gestern meinte ich auch wieder: “alles gut” und fügte dann hinzu, dass ich gerade wieder ganz spontan geantwortet hätte und nicht darüber nachdachte. Ich fragte ihn, wie er mit dieser Frage umgeht. Er verriet mir, dass er – bezogen auf seine Patienten – doch vorsichtig ist. Bei der allerersten Begegnung fragt er noch gar nicht, wie es geht. Er lernt die Leute erst kennen. Es könnte ja sonst passieren, dass er während der gesamten Behandlung nur über Wehwehchen aufgeklärt wird. 😀 Außerdem sagte er, er würde bei den Patienten, wenn sie dann öfter kommen, schon an der Haltung oder an der Mimik erkennen, ob es ihnen heute gut geht oder eben nicht. Da hat er natürlich auch recht. Oftmals sieht man es seinem Gegenüber ja auch schon an, wenn es ihm nicht so gut geht. Und ich glaube, nicht bei jedem fragt man dann nach oder?

Komische Gedanken sind das heute wieder von mir, aber die kommen eben manchmal und dann interessiert mich sehr, wie andere Menschen mit so etwas umgehen.

Der Monat Oktober ist beinah vorbei. Bis zum 31.10.2022 wollte ich die erste Linkparty des virtuellen Handarbeitstreffs “Gemeinsam werkeln” geöffnet lassen. Nun habe ich das End-Datum zunächst auf den 30.11.2022 geschoben. Es sind schon einige Decken-Fortschritte und auch eine andere Strickerei gezeigt worden. Ich danke den bisherigen Teilnehmern und freue mich über jedes gezeigte Stück. Ich selbst möchte meine Patch-Decke auch bald zeigen, mir fehlen nur noch 2 Patches, dann lohnt es sich. Meine Doubleface-Decke, die ich auch zum “Gemeinsam werkeln” bringen möchte, benötigt noch ein paar Reihen, bevor man überhaupt schon etwas sehen kann. Vielleicht hast du ja auch etwas Begonnenes oder Fertiges, was du uns zeigen möchtest? Dann darfst du gern an unserer Linkparty teilnehmen und mit uns “gemeinsam werkeln”. 🙂

Ich wünsche dir ein wundervolles verlängertes Wochenende, falls auch du zu den Glücklichen gehörst, die am Montag den Feiertag haben. Gern kannst du mir auch schreiben, wie es dir gerade geht. Und vergiss nicht: wir stellen in der kommenden Nacht die Uhren auf Winterzeit – also von 3.00 auf 2.00 Uhr – und bekommen unsere Stunde zurück. Und somit gibt es für ALLE ein verlängertes Wochenende. 😉

Wir haben den Feiertag und werden das WE genießen. Heute wollen wir ein wenig in die Stadt bummeln gehen, das haben wir schon lange nicht gemacht. Ich freue mich drauf.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

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Samstagsplausch {42/2022)

Heute habe ich tatsächlich ein Thema, über das ich gern schreiben möchte: unzuverlässige Briefzustellungen. Ich möchte gleich erwähnen, dass ich den Zusteller:innen selbst keinen Vorwurf mache. Dennoch ärgert mich das schon eine ganze Zeit sehr und ich frage mich, ob hier irgendwann wieder Normalität eintritt, ob das nur bei uns so ist oder ob es sich um einen Allgemeinzustand handelt? Seit geraumer Zeit – im Grunde genommen schon seit Anfang des Jahres oder noch länger, aber in letzter Zeit verschlimmert sich das alles noch – beobachte ich, dass die Briefzustellungen einfach nicht mehr täglich vorgenommen werden. Begonnen hatte es so, dass immer wieder an dem einen oder anderen Tag einfach keine Post im Briefkasten landete, obwohl ich wusste, dass mich welche erreichen müsste. Aber so genau kann man das ja dann auch nicht sagen/behaupten. Nun habe ich aber schon länger in der DHL-App auch die Briefankündigung aktiviert. Dort erhalte ich dann – so wie bei Paketen – die Information, wenn mich ein Brief erreichen sollte. Jeden Brief, der maschinell an mich adressiert ist, kann ich dort schon am Morgen der Zustellung sehen und dann auch, welche Post mich erwartet. Handschriftlich adressierte Briefe kann man leider nicht sehen. Ich finde diese Ankündigung gar nicht schlecht. Der Hintergedanke, warum ich das aktiviert hatte, war unsere Zeit in der Villa. So kann ich schauen, ob sich der Weg nach Hause zum Briefkasten lohnt. Erst nach der Aktivierung erfuhr ich, dass handschriftliche Umschläge nicht angezeigt werden. Ich bekomme aber einiges an handgeschriebenen Umschlägen im Homeoffice. Deshalb war das mit dem “Weg umsonst zum Briefkasten” am Ende doch blöd. Aber egal, jetzt nutzte mir meine Briefankündigung trotzdem etwas. Vor einigen Tagen bekam ich nämlich ein Päckchen als Warenpost, die dann auch mit der “normalen” Post zugestellt wird. Die Zustellerin klingelte, ich ging ihr entgegen und sie gab mir mein Päckchen. Allerdings wusste ich, dass mich auch Briefe erreichen sollten an dem Tag und so fragte ich nach weiterer Post. Sie meinte, dass sie heute keine Post bringen würde, heute gibt es nur Päckchen. Na gut, es gibt wenig Zusteller:innen und die Leute sind auch nur Menschen und können sich nicht vierteilen. Zwei Tage später passierte das gleiche wieder, nur kam dieses Mal kein Päckchen für mich an, denn ich erwartete nur Briefpost. Ich wurde gebeten, ein Päckchen für die Nachbarn anzunehmen und wieder kam die Information: “heute gibt es keine Briefe”. Den Höhepunkt erlebte ich dann aber ab vergangenen Freitag (14.10.). Die App kündigte die Ankunft einer Zeitschrift an, ich erwartete auch wichtige Post. Der Briefkasten blieb am besagten Freitag leer, auch am Samstag wurde er nicht gefüllt und selbst am Montag gab es immer noch gähnende Leere. Nun hatte ich für mein Empfinden lange genug “zugeschaut”. Es ist ja okay, wenn an einem Tag mal keine Briefzustellung erfolgt, aber 3 Tage nacheinander, das fand ich schon viel. Da können auch wichtige Dinge liegen bleiben, gerade im Homeoffice. Außerdem erreichen die Leute so auch Rechnungen nicht und werden dadurch möglicherweise zu spät bezahlt. Ich finde, so kann es nicht laufen! Ich habe zumindest dann am Montag bei der Deutschen Post angerufen und das dort durchgegeben. Es wurde alles aufgenommen und man wolle sich kümmern, dass die Post zukünftig regelmäßig und täglich kommt. Ich werde es auf jeden Fall beobachten – meine App wird mir dabei weiter behilflich sein –. Bis gestern hatte sich leider noch nichts geändert. Ich bekam Briefe in der App angezeigt, die aber nicht ankamen und immer noch irgendwo auf Zustellung warten. In der Zeitung las der wbLM jetzt auch, dass dieses Problem deutschlandweit besteht. Ich habe dafür wirklich wenig Verständnis. Und ich betone nochmals, dass ich dies nicht den Zusteller:innen vorwerfe, aber die Deutsche Post, die von uns auch genügend Porto verlangt und es regelmäßig erhöht, kann ihrer Verpflichtung nachkommen und muss da etwas ändern, finde ich auf jeden Fall!

Beobachtest du das Problem bei dir auch? Mich interessiert es tatsächlich, ob das regional oder allgemein in unserem Land so läuft.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Meine Beiträge der Woche:

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Samstagsplausch {Woche 41/2022}

Ich hatte eine sehr aufregende und erlebnisreiche Woche, aber diese jetzt noch einmal aufzuschreiben, wäre doppeltes Lesen für dich. Das muss nicht sein und so gibt es heute einfach nur alle meine Beiträge verlinkt. Das ist vielleicht für dich auch langweilig? Na gut, dann war das diese Woche ein kurzer Plausch von mir. 😀

Enkelin T. ist seit gestern bei uns, hat das erste Mal bei uns geschlafen, zumindest das erste Mal in ihrer richtigen Wahrnehmung und es hat so gut geklappt, dass ich wirklich erfreut bin. Nachdem der Mittagsschlaf eine Mittags-Erzählstunde im Bett war, schlief die Maus abends sehr gut ein. Sie erzählte zwar auch eine Weile noch vor sich hin, wünschte sich dann, als sie richtig müde wurde, dass ich bei ihr bleibe und dann schlief sie innerhalb von 5 Minuten friedlich. Nun werden wir das öfter machen, denn wir hatten eine schöne Zeit zusammen und haben es sehr genossen.

Trotzdem möchte ich dir ein wundervolles Wochenende wünschen und auf einen Beitrag besonders hinweisen, denn wir haben einen virtuellen Handarbeitstreff “gemeinsam werkeln” ins Leben gerufen und freuen uns über weitere Mitstreiter. Vielleicht hast du Lust, gerade dazu mehr zu lasen? Dann folge mir bitte hier entlang.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Meine Beiträge der Woche:

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