Wieder ein Brot

Heute hatte ich ein Date mit „Jule“. „Jule“ ist ein Auffrischbrot und entdeckt habe ich auch dieses Rezept bei Cookie und Co.

In diesem Brot kann man gut die Reste von Sauerteigen verarbeiten, das gefiel mir, das musste ich versuchen. Die Sauerteige wollen ja regelmäßig „gefüttert“ werden. Hierzu benötigt man aber nur ein paar Gramm Anstellgut (ASG). Plant man am „Fütter-Tag“ kein Brotbacken, so hat man einen Rest vom ASG, welchen man entsorgen müsste ….. oder eben die Jule damit backen und dafür entschied ich mich heute. Bei diesem Rezept werden die Sauerteige (in meinem Fall Weizen und Roggen) direkt aus dem Kühlschrank verwendet. Somit kommt ein Teil des ASG in den Brotteig, der kleinere Rest wird gefüttert und geht dann wieder in den Kühlschrank.
Zunächst dachte ich, „Jule“ und ich werden keine Freundinnen. Mein Gefühl sagte mir, dass mir dieses Brot nicht gelingt. Doch ich hatte mich geirrt, wie ihr ja oben auf dem Foto sehen könnt. Es entstand eine prächtige und vorzeigbare „Jule“, die dazu auch noch köstlich schmeckt. Also Notiz an mich selbst: „Jule“ kann wieder gebacken werden.

Die frisch gefütterten Sauerteige stehen auch wieder im Kühlschrank und warten auf ihren nächsten Backeinsatz oder die Fütterung. Stolz bin ich auf meinen Lievito Madre – LM – (italienischer Sauerteig), der mir beim ersten Ansatz gelungen ist und der richtig gute Triebkraft aufweist. Man sagt, dass LM nicht so leicht anzusetzen ist. Diesen LM verwendet man für süße Teige oder helle Brote/Brötchen, weil er wesentlich milder ist.

Nun habe ich dich aber genug mit Brot und Brötchen bombardiert. Wenn morgen alles nach Plan läuft, bekommst du dann eine Bastelarbeit zu sehen. Aber ich kann es nicht versprechen, da meine Tage oft durch spontane Planänderungen anders verlaufen. Trotzdem sind sie derzeit mit schönen Dingen und Begegnungen gefüllt.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

„Easy-Peasies“

… so nennen sich diese Brötchen, die ich ursprünglich gestern backen wollte. Das Rezept findet man auch in der aktuellen Ausgabe (02/2021) des Brot-Magazins. Ja, du liest richtig, diese Brötchen wollte ich gestern backen. Doch wer lesen kann, ist ja bekanntlich klar im Vorteil. Voller Tatendrang begann ich gestern und suchte mir alle notwendigen Zutaten zusammen. Schnell waren diese in der Knetmaschine. Während der Teig darin seine Runden drehte, las ich in Ruhe im Rezept weiter: „…. stelle den Teig für 20-24 Stunden in den Kühlschrank“. Okay, damit war es vorbei mit dem Backen der „Easy-Peasies“. Ich lies den Teig nach Rezept bei Zimmertemperatur ruhen, dehnte und faltete ihn wie gewünscht und dachte nach, was ich nun mit meinem angefangenen Tag mache. Was ich gemacht habe, das weißt du ja schon, ich plante um und produzierte die Weltmeisterbrötchen von Cookie und Co. Das war für Donnerstag geplant, aber ist gar nicht schlimm. So kann ich mir Morgen Zeit für Bastelarbeiten nehmen.
Die „Easy-Peasies“ werden am Wochenende gekostet, jetzt sind sie erst einmal im Tiefkühler.

Ich verschwinde nun wieder vom PC, warte auf unsere jüngste Tochter und die Fellnase und dann auch bald auf den weltbesten Lieblingsmann.
Dir wünsche ich einen wundervollen und entspannten Abend mit deinen Lieben.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

„Gassenhauer“ und Weltmeisterbrötchen

Seit einigen Wochen teste ich mich durch neue Brotrezepte. Ich wurde auf das Brot-Magazin aufmerksam und habe es abonniert. Alle Rezepte, die ich bisher getestet habe, konnten mich überzeugen und meine Entscheidung zum Abo untermauern. Das Brot namens „Gassenhauer“ habe ich schon das zweite Mal gebacken, es schmeckt total lecker.

Auch Brötchen backe ich im Moment wieder selbst. Heute wurden „Weltmeisterbrötchen“ nach einem Rezept von Cookie und Co getestet. Ich muss zugeben, dass ich mich mit diesem Rezept erst anfreunden muss, zumindest mit der Teigverarbeitung, denn der ist wirklich sehr, sehr weich und feucht. Ich werde die Brötchen nochmals backen, weil sie einfach lecker sind und ich auch zurzeit alles gern backe, sofern ich meine Sauerteige zum Einsatz bringen kann. Aber beim nächsten Backen werde ich auf jeden Fall die Wassermenge reduzieren. Ich konnte den Teig ja überhaupt gar nicht formen, ich konnte nur flache Flundern auf das Backblech legen und mich freuen, dass diese dann im Ofen doch etwas aufgingen. Aber da teste ich mich langsam heran, 😉 Wie geschrieben, den Geschmackstest haben die Brötchen bestanden, aber absolut und innen sehen sie ja auch sehr gut und fluffig aus.

Sonst ist meine Woche gut angelaufen, die Büroarbeit ließ sich gut bewältigen. In dieser Woche habe ich noch zwei Termine und einige Dinge im Kopf, die ich machen möchte. Ich bin gespannt, was ich alles schaffen und umsetzen kann.

Ich hoffe, deine Woche hat auch gut begonnen, du bist zufrieden und freust dich auf die nächsten Tage? Es wird wieder kälter, doch das nächste Hoch wird angekündigt. Also diese paar kalten Tage schaffen wir.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

PS: Ich bedanke mich bei meinen neuen Abonnenten und freue mich, euch als Leserinnen meines Blogs begrüßen zu können.