Tages-Rückblick – {Dienstag, 18.10.2022}

Weckerklingeln wie an jedem Arbeitstag des wbLM um 5.45 Uhr. Ich hatte eine recht gute Nacht, war zwar wieder oft wach, aber immer nur einen kurzen Moment. Das gehört inzwischen dazu und so sehen gute Nächte aus. Schlimmer sind die Nächte, in denen ich wach werde und dann mindestens 1 Stunde wach liege, das aber zu Zeiten, wo ich nicht aufstehen mag. Deshalb bin ich froh, dass dies nicht zu oft passiert. Meistens hat es aber mit Gedanken zu tun, dass ich dann nicht wieder zu Ruhe und zum Schlafen komme. Bestimmt kennst du das auch?
Nach dem Aufstehen und dem Gang ins Bad frühstückte der wbLM, ich trank meinen Milchkaffee und schon war es auch Zeit für den wbLM zum Aufbruch. Ich kam meiner morgendlichen Routine nach, winkte dem wbLM und danach der Enkelin E. zu und begab mich dann in die Küche. Vor meinem Frühstück wollte ich heute noch Teig für Plätzchen zusammenrühren, weil ich wusste, dass dieser dann 40 Minuten in das Gefrierfach musste. Gesagt getan und die 40 Minuten nutzte ich, um unser Bett frisch zu beziehen. Nun holte ich den Teig aus dem Gefrierfach, vollendete die Kekse und schob die Bleche in den Backofen. Mein Frühstück schob ich deshalb noch ein wenig nach hinten. Das erwies sich als sehr gute Idee, denn als ich soweit fertig war, rief der Sohn an. Er war in unsere Nähe bei der Ärztin und fragte, ob er vorbeikommen könnte. Da wir nicht in der gleichen Stadt wohnen, sehen wir uns nicht so häufig, wie ich die Töchter treffe. Es freute mich daher wirklich und ich sagte sofort zu. Der Sohnemann brachte Brötchen mit, so gab es ein schönes ausgiebiges Frühstück für uns beide und einen netten Schwatz dazu. Erst gegen Mittag machte sich der Sohnmann wieder auf den Heimweg, wo auch die Schwiegertochter und Baby A. warteten.
Auf meinem Plan standen heute noch eine zweite Sorte Kekse, so ging es für mich, nachdem ich die Bettwäsche auf der Leine hatte, wieder in die Küche. Die Büroarbeit ist Morgen dran. Im Homeoffice kann man sich das manchmal auch gut einteilen, das finde ich optimal.
Ich backte noch Haferkekse zum fertigen Heidesand (von dem sich der Sohnemann auch gleich eine Kostprobe mitnehmen konnte). Beide Sorten habe ich zum ersten Mal gebacken, bin aber super zufrieden, zumal sie auch recht einfach vom Rezept sind und megalecker schmecken. Ich werde diese Kekse auf jeden Fall wieder backen, die gehen auch außerhalb der Adventsbäckerei 😉

Nun hieß es nur noch “Küche aufräumen” und dann stricken – so war zumindest mein Plan –. Ich hatte gestern mit dem Hörbuch “Harry Potter und der Stein der Weisen” begonnen Nicole hatte mich dazu inspiriert –. Ich bin schwer begeistert und höre das richtig gern beim Stricken, aber auch beim Wuseln in der Küche, wenn man sich auf nichts konzentrieren muss, macht das Hören großen Spaß. Das Wetter war heute für all die Dinge, die ich gemacht habe, perfekt, denn es regnete ohne Ende, also einfach nur Strick- und zu-Hause-Wetter. Als ich auf der Couch war, nahm ich mein M*cb*ok und begann ein wenig im Blog zu ändern und umzubauen und schwups war der Nachmittag um, ohne dass ich gestrickt hatte und der wbLM kam nach Hause. Nun gibt es den bekanntermaßen gemütlichen Abend für uns. Ich werde jetzt noch ein paar Maschen über die Nadeln gleiten lassen.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Tages-Rückblick – {Donnerstag, 13.10.2022}

Viel zu kurz ist dieser Tag heute und vor allem sehr strukturiert, zumindest war der Vormittag genau durchgeplant. Gleich nachdem der wbLM die Wohnung verlassen hatte, kümmerte ich mich um die Zimmerpflanzen. Die sind meist Donnerstag oder Freitag auf meiner to-do-Liste. War das erledigt, machte ich mich selbst für den Tag fertig, gefrühstückt hatte ich heute wieder direkt mit dem wbLM. Ich hatte Termin beim Physiotherapeuten. Heute gab es die vorletzte Atemtherapie, morgen werden wir das dann beenden. Der Therapeut versicherte mir aber heute noch einmal, dass er mir von seiner Seite bezüglich der Atmung nichts gutes mehr tun kann und er denkt, dass es an etwas anderem liegen könnte, wenn ich Probleme mit der Atmung beim Laufen und gleichzeitigem Sprechen habe. Na gut, ist nun auch egal, dann ist das eben so. Aber dem Therapeuten gebe ich recht, denn bei all seinen Übungen kam ich nie an meine Grenzen, was die Atmung angeht. Er meinte auch, dass er mit mir Übungen macht, die er sonst noch nie mit jemandem hätte machen können. Einerseits ist das aber auch eine wirklich gute Nachricht. Nach der Atemtherapie fuhr ich gleich mit meinem Drahtesel namens “Charlotte” – du weißt, bei mir bekommt jedes Dinge einen Namen, wenn es mir am Herzen liegt – zum Einkaufen und brachte dann alles nach Hause. Dort wurde alles ausgepackt und sogleich führte es mich an meine Termine. Morgen kommt unsere T. zum Übernachten zu uns. Natürlich muss da ein Dessert gezaubert werden. Da die Maus heute ihren 2. Geburtstag hat, mein Nachmittag deshalb verplant ist und ich Morgen am Vormittag wieder zum Physiotherapeuten muss, wollte ich das Dessert noch heute vorbereiten. Dieses Mal habe ich mich für Schokoladenpudding (allerdings habe ich mir nur die ersten Schritte des Rezeptes genommen und dann statt des Kochens mit Rühraufsatz den Andicken-Modus ohne Rühraufsatz gewählt, hat super geklappt) und Vanillesauce entschieden:

Dann gab es noch schnell ein paar dienstliche Überweisungen und Briefe und dann habe ich diesen Beitrag vorbereitet. Ich selbst werde – wie eben geschrieben – den Nachmittag bei dem Geburtstagskind verbringen. Der wbLM kommt nach Feierabend dazu und nach dem Abendessen treten wir zwei den Heimweg an. Ich bin sicher, dass ich einen wunderbaren Nachmittag genießen werde und den Abend verbringen wir zwei dann zum Entspannen auf der Couch.

Dir wünsche ich einen ebenso wunderbaren Abend.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Tages-Rückblick – {Freitag, 30.09.2022}

Der letzte Tag im September und ich hatte einen sehr produktiven Tag, muss ich sagen. Alle Dinge, die auf meiner Liste standen, konnte ich abhaken und spontane Aktivitäten kamen auch hinzu. Geplant war gleich früh – wie ich gestern berichtet hatte – der Besuch beim Physiotherapeuten zur Massage und die tat richtig gut. Ob ich das Morgen auch noch so sehe, wenn evtl. eine Art Muskelkater einsetzt, das weiß ich nicht? 😀 Aber heute fühle ich mich im Rücken tatsächlich beweglicher.

Gleich nachdem ich wieder zu Hause war, ging es in die Küche. Ich wollte die “Thermine” unbedingt mit Kürbis-Apfel-Marmelade beauftragen. Da ich kein Rezept finden konnte, was unseren Bedürfnissen entsprach, habe ich selbst eins zusammengebraut. Nachdem die Kostprobe erfolgreich war, habe ich es auch für dich im Blog veröffentlicht – na und auch für mich in den kommenden Jahren –. Und weil es heute in der Küche so schön war, kochte ich gleich noch Pudding für den wbLM und mich:

Nach fertiger Küchenarbeit fotografierte ich mein Leuchtturm-Tuch, denn ich brachte es gestern Abend tatsächlich noch zu Ende. Auch hiervon gibt es einen Beitrag.

Dann widmete ich mich noch kurze Zeit meinem BuJo bevor ich wieder in die Küche ging, um unser Abendessen zuzubereiten. Und damit ist der Tag auch vorbei, jetzt wartet die Couch auf den wbLM und mich und ein verlängertes Wochenende, auf das ich mich mega freue.

Komm du gut in das lange Wochenende und genieße diesen Abend.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Kürbis-Apfel-Marmelade

Heute habe ich Kürbis-Apfel-Marmelade gemacht. Da ich kein Rezept finden konnte, was meinen Wünschen entsprach, habe ich einfach selbst etwas zusammengebraut. Ich habe, wie du auf dem Foto erkennen kannst, bereits gekostet und bin zufrieden mit dem Geschmack. Deshalb möchte ich dieses Rezept hier im Blog festhalten – auch für mich selbst –.
Ich habe die Marmelade natürlich in der “Thermine” gemacht, aber sicher klappt das auch gut auf dem Herd – nur kann ich dazu keine Zeiten angeben und auch keine Arbeitsschritte benennen.

Zutaten:

  • 700 g Hokkaido
  • 300 g Äpfel
  • 80 g Möhre – optional, die kann man gut auch weglassen, ich hatte sie eben einfach nur da und wollte sie mit verarbeiten –
  • 10 g frischen Ingwer
  • 200 g Flüssigkeit – ich hatte 100 g Wasser und 100 g Multivitaminsaft –
  • 1 Teelöffel Pflanzenöl
  • 30 g frisch gepresste Zitrone
  • 650 g Gelierzucker
  • 1,5 Teelöffel Zimt
  • 1 Messerpitze Nelke gemahlen
  • 1/4 Teelöffel Ingwer gemahlen
  • 30 g Rum (weiß) – auch optional, der ist bestimmt nicht zwingend notwendig –

Zubereitung:

  • für die Gelierprobe einen Teller in den Tiefkühlschrank stellen
  • Frischen Ingwer in den TM auf das laufenden Messer bei Stufe 6 fallen lassen und so klein hacken
  • Hokkaido, Äpfel und evtl. die Möhre hinzugeben und 10 Sek./Stufe 5 mit Hilfe des Spatels zerkleinern
  • Die Flüssigkeiten hinzugeben (in meinem Fall Wasser und Saft), sowie das Pflanzenöl und die Zitrone
  • Statt des Messbechers den Spritzschutz verwenden und alles 15 Minuten/100°C/Stufe 2 kochen
  • Messbecher wieder einsetzen und die gekochte Masse 15 Sekunden/beginnend mit Stufe 4 und bis Stufe 8 steigend pürrieren
  • Gelierzucker, Zimt, gemahlene Nelke, gemahlenen Ingwer und Rum zugeben
  • Statt des Messbechers den Varomabehälter ohne Deckel auf den TM-Deckel stellen
  • alles 10 Min./100°C/Stufe 3 kochen
  • Gelierprobe auf dem gekühlten Teller machen, wenn zufrieden in heiße Gläser füllen und diese für 5 Minuten auf den Kopf stellen, danach umdrehen und abkühlen lassen. Sollte die Gelierprobe noch nicht zufriedenstellend sein, dann einfach noch weitere 2 Minuten/100°C/Stufe 3 kochen und erneut testen.

Vielleicht hast du Lust, dieses Rezept auch zu probieren? Das würde mich freuen und über ein Feedback würde ich mich erst recht freuen.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥