Das Projekt-Geheimnis wird gelüftet

Nachdem der weltbeste Lieblingsmann das Wochenende damit verbrachte, unser neues Projekt zu bauen und es uns in der Villa wieder einmal etwas schöner zu gestalten, habe ich heute früh für euch das Foto eingefangen und präsentiere nun unser neues Bett, komplett selbstgebaut, schön rustikal, wie ich es mag und vor allem: es hat unten noch Stauraum, in dem ich viel unterbringen und somit wieder Ordnung im Regal schaffen konnte.

Falls ihr vermutet habt, wir würden uns einen Pool bauen (winke zu Nicole), dann habe ich euch wohl enttäuscht mit diesem langweiligen Ergebnis? Aber für uns ist das viel mehr als nur ein langweiliges Ergebnis. Ich habe leider vergessen, ein „Vorher-Foto“ zu schießen. An diesem Platz stand nämlich vorher eine riesige – monster-riesige – Eckcouch, die wir natürlich nicht jeden Abend auf- und morgens wieder zusammengeklappt haben. Dementsprechend könnt ihr euch vorstellen, wie viel Platz dieses Monster einnahm und außerdem war es nicht unbedingt bequem zum Schlafen. Und unser neues Bett hat noch einen weiteren Vorteil: wir haben genug freie Fläche, um eine aufblasbares Gästebett aufzustellen. Nun wisst ihr direkt, warum unser neues Projekt auch die Enkelmaus erfreut. Sie wird jetzt auch ab und zu mit in der Villa übernachten können. Sehr lange hat sie sich das schon gewünscht. Sie weiß aber nicht, dass ihr Wunsch noch während dieser Gartensaison in Erfüllung geht. Morgen wird die Enkelmaus nach der Schule bei mir sein. Auf das Gesicht bin ich schon heute gespannt, wenn sie das neue Bett sieht.

Zu meiner eingelegten roten Bete vom letzten Beitrag bekam ich einige Anfragen, denn ich hatte völlig vergessen, das Rezept zu verlinken. Dies möchte ich hier schnell nachholen und euch nicht länger im Ungewissen lassen. Ich kann euch natürlich noch nicht verraten, ob das Rezept gut ist, denn gekostet wird frühestens in 3 Wochen, wie es auch empfohlen wird.

Ich widme mich jetzt meiner Büroarbeit, bevor ich später noch einen Termin wahrnehmen muss. Kommt alle gut in und durch die neue Woche, es wird noch einmal hochsommerlich (mich freut es!).


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Die Wochen fliegen nur dahin – {Samstagsplausch 32.19}

Wieder ist eine Woche vergangen, wieder gibt es einen Samstagsplausch und soll ich jetzt mal ganz ehrlich sein, liebe Plauscherinnen? Ich habe es letzte Woche tatsächlich nicht auf die Reihe bekommen, bei jedem von euch vorbei zu schauen. Bitte verzeiht mir, aber die Zeit verging einfach im Flug. Ich wollte auch wieder zwischendurch bloggen („WMDEDGT“ und „Fünf Fragen am Fünften“), doch dann kam – wie Andrea neulich so schön in einem Kommentar schrieb – „das Leben 1.0 dazwischen“ und ich kam zu nichts anderem. Ich bin auch gerade etwas unsicher, ob ich mich noch weiter an allen Linkpartys beteilige oder nicht. Die „Fünf Fragen am Fünften“ waren dieses Mal gar nicht so meins und „WMDEDGT“ verpasse ich meistens oder habe nichts Außergewöhnliches zu berichten. Dann würde ich euch langweilen, das macht für mich keinen Sinn. Der Samstagsplausch ist für mich zu einem schönen Ritual geworden, ein Ritual, die Woche abzuschließen und meine Erlebnisse mit euch zu teilen. Irgendwie finde ich es für mich nicht gut, an Linkpartys teilzunehmen, damit mein Blog gelesen wird. Ich denke, treue Leser kommen auch ohne Linkparty hier vorbei und die sind mir wichtig, nicht die Leser, die ich bloß über Linkpartys „erreiche“.
Meine schnell verlaufende Woche war eine schöne Woche mit guten Dingen. Wie ich letzte Woche schon erwähnte, waren wir am Samstag bei der Schwie-Mu, wir hatten einen wirklich schönen Tag. Viel zu lange waren wir nicht bei der Familie des weltbesten Lieblingsmannes. Um so mehr haben wir zwei die Zeit bei ihnen genossen und ich glaube, es beruhte auf Gegenseitigkeit.
Den Sonntag verbrachten wir in aller Ruhe, am Nachmittag kam der Sohn, die Schwiegertochter und die „liebenswürdige kalte Schnauze“ der beiden zu einem kleinen Kaffeeklatsch vorbei (für den Humbi gab es natürlich Wasser). Auch diese Zeit zusammen gefiel mir sehr gut. Und schon hatte uns der Alltag wieder, es war Montag. Der weltbeste Lieblingsmann ging seiner Arbeit nach, während ich ein Brot backte und mich der Büroarbeit widmete. Als der weltbeste Lieblingsmann seinen Tag hinter sich gebracht hatte, fuhren wir noch Grünschnitt weg und leerten den Briefkasten der Geschäftsstelle (meistens übernimmt das der weltbeste Lieblingsmann, doch am Montag ergab es sich, dass wir es zusammen erledigten). Zu Hause sind wir auch vorbeigefahren, ich fütterte die Waschmaschine und programmierte sie so, dass sie am Dienstagmorgen fertig sein würde. Abends hatte ich noch einen wirklich guten Plausch mit meiner Schwester, der uns beiden gut tat und wichtig war.
Den Dienstag verbrachte ich vormittags zu Hause, kümmerte mich um die Wäsche und wartetete auf den Paketboten, der einen neuen Rucksack für den weltbesten Lieblingsmann lieferte. Nachmittags plünderte ich den Garten und bereitete uns einen leckeren Salat zu.
Schon war der Mittwoch gekommen, an dem ich Möhren und Kohlrabi erntete, beides schnippelte, blanchierte und einfror. Außerdem war wieder ein Kuchen nötig. Die ersten Äpfel fallen vom Baum, also was bietet sich da nicht mehr an, als einen Apfelkuchen zu backen? Schnell fand sich ein Rezept (Werbung ohne Auftrag), welches mir gefiel und getestet werden musste. Es ist super, schnell zu backen und der Kuchen schmeckt so lecker, dass ich ihn wieder backen werde.

Der Kuchen musste gleich angeschnitten und gekostet werden, natürlich vom weltbesten Lieblingsmann. Deshalb fehlt schon ein Stück.

Am Donnerstag war ich noch einmal zu Hause, erledigte Büroarbeit, bereitete danach Sauerteig für mein geplantes Brotbacken vor. Abends machten der weltbeste Lieblingsmann und ich einen Spaziergang und kümmerten uns um die Pflanzen auf dem Balkon und in der Wohnung der Tochter, deren Urlaub nun dem Ende zu geht (endlich sehe ich die Enkelmaus bald wieder!).
Wie geplant backte ich am Freitag Brot. Außerdem wollte ich etwas Neues versuchen, wollte unsere Tomaten ein wenig verarbeiten, doch Ketschup haben wir noch vorrätig. Eine Gartennachbarin brachte mich auf die Idee, die Tomaten wie Gurken einzulegen, das wollte ich unbedingt probieren. Der weltbeste Lieblingsmann meinte, dass wir dann einen Blumenkohl kaufen müssten. Auf meine verdutzte Frage nach dem Warum, meinte er, dass man so eine Art „Mixed Pickles“ machen könnte, damit man nicht nur Tomaten hat. Na, ich kaufe doch keinen Blumenkohl, um den dann einzulegen. Leider ist bei unserem angepflanzten noch kein einziger Kopf zu sehen (nur Brokkoli wächst gut im Hochbeet). Doch da wusste Frau sich zu helfen, holte Möhren aus dem Beet, erntete die ersten gelben Bohnen und hatte Champignons im Haus in der Villa. Entsprechend füllte ich die Gläser (Möhren und Bohnen habe ich vorher blanchiert), bereitete einen Sud in Eigenkreation zu und goss diesen auf. Nun bin ich sehr gespannt, wie das schmecken wird. Ich habe mir alles aufgeschrieben. Falls es gut gelungen ist, werde ich das dann wieder machen und natürlich das Rezept mit euch teilen.

So verlief meine Woche, jeder Tag war gut gefüllt. Der Garten wurde auch gepflegt, das nimmt alles Zeit in Anspruch und oft mehr, als man vorher meint. Aber es ist alles angenehme Arbeit, die mir gefällt, die mich entspannt, die mir gut tut. Regen gab es hier kaum, das ist sehr schade. Andererseits werden die Nächte wieder länger und man hat das Gefühl, der Herbst klopft schon leicht an die Tür. Empfindet ihr das auch so?

Nun stellt sich mir seit letzter Woche noch eine Frage, ich hoffe, dass ich mit eurer Hilfe eine Antwort finde? Vergangene Woche las ich bei Mira im Samstagsplausch über die Verlinkungen mit „target=_blank“ (Befehl, mit dem sich Links im neuen Tab/Fenster öffnen) und frage mich seitdem, ob man die Links so einfügen sollte, dass sie sich gleich im neuen Tab/Fenster öffnen oder nicht? Ich persönlich finde es gut, wenn sich Links im neuen Tab/Fenster öffnen, ich freue mich, wenn in Beiträgen bzw. anderen Blogs so verlinkt wird. Doch die Beiträge von Mira und auch Georg (Text im 2. Absatz seines Beitrages) haben mich verunsichert. Ich weiß nicht mehr, ob es denn euch auch gefällt oder nur mir persönlich, wenn sich neue Tabs/Fenster öffnen? Da ich möchte, dass ihr euch hier beim Lesen wohlfühlt und es für euch angenehm ist, möchte ich euch fragen, wie ihr es lieber habt und würde mich hier wirklich über zahlreiche Antworten hierzu freuen:
Sollen sich Links, die ich in Beiträgen einfüge, in neuen Tabs/Fenstern öffnen oder im gleichen?
Wenn sich die Links im gleichen Tab/Fenster öffnen, müsste man dann „zurück“ gehen, wenn man den Beitrag weiterlesen möchte oder selbst eine Tastenkombination drücken, damit sich der Link im neuen Tab/Fenster öffnet (man entscheidet also selbst, wie man es handhaben möchte). Öffnet sich der eingefügte Link gleich im neuen Tab/Fenster, so kann man dann durch einen Klick auf den alten Tab/das alte Fenster den voher geöffneten Beitrag weiterlesen.
Ich persönlich mag es, wenn sich Links in neuen Tabs/Fenstern öffnen und ich dann direkt mit Klick auf den alten Tab/das alte Fenster den ursprünglichen Beitrag weiterlesen kann. Ich bin nun sehr auf eure Wünsche gespannt, die ich in Zukunft gern berücksichtigen möchte.

Unser Wochenende wird schön: den Samstag verbringen wir in aller Ruhe, holen spätabends die Tochter, den Schwiegersohn und die Enkelmaus vom Flughafen ab und am Sonntag gehen wir gemeinsam frühstücken. Darauf freuen wir uns natürlich sehr.
Ich wünsche euch allen ein ebenso schönes Wochenende.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verlinkt: Samstagsplausch bei Andrea

Wenn die Feige Früchte trägt – {Samstagsplausch 30.19}

Als wir im Jahr 2017 den Feigenbaum gestellt haben, bekam ich von jedem gesagt, ich solle geduldig sein, denn es würde mindestens 6 Jahre dauern, bis eine Feige Früchte trägt. Darauf stellte ich mich ein, spendete dem Bäumchen aber immer Aufmerksamkeit und vor allem Wasser. Während ich am Donnerstag meine „Schlauch-Runde“ drehte (so nenne ich das Gießen immer), traute ich fast meinen Augen nicht. Bereits nach 2 Jahren zeigt unsere Feige die ersten Früchte, ganze 10 Stück habe ich gezählt. Auf dem Foto seht ihr die größte, sie hat derzeit ungefähr die Größe einer Hauspflaume. Alle anderen sind etwa so groß wie eine größere Heidelbeere oder wie eine Kirsche, das ist unterschiedlich. Ich freue mich über jede einzelne Feige und wenn nur eine von ihnen am Ende übrig bleibt und ich diese ernten kann, bin ich ein glücklicher Mensch.

Außer diesem Erfolgserlebnis verlief meine Woche ziemlich ruhig, ich spüre tatsächlich die Urlaubszeit der anderen und genieße das auch ein wenig. So konnte ich am Montag nach langer Zeit wieder einmal während der Woche einen Beitrag schreiben, konnte eure Blogs lesen, hatte soger Zeit, den einen oder anderen Kommentar zu hinterlassen. Hoffentlich hält die Ruhe noch eine Weile an? Die Hitze schlaucht doch ganz schön, so dass man sich über jeden Tag freut, an dem man es ruhig angehen kann. In der Villa mache ich frühmorgens Durchzug, am späten Abend wird wieder gelüftet, tagsüber wenn die Temperaturen zu hoch sind, mache ich alles zu und lasse keine Hitze hinein. Es geht irgendwie, aber 5 Grad weniger wären auch angenehm. Trotzdem ist mir dieses Wetter allemal lieber als Regen und Kälte 😉

Während der Woche habe ich ein wenig im Garten gemacht, was eben so anfällt. Aber durch das ständige Dasein ist alles überschaubar, man sieht etwas und erledigt es gleich, was mir sehr gut gefällt, alles ganz ohne Stress und Druck. Natürlich war ich auch zu Hause, Wäsche wurde gewaschen, die Zimmerpflanzen wurden versorgt, eben das erledigt, was auch zu Hause gemacht werden muss. Der weltbeste Lieblingsmann kämpft sich durch den Alltag an diesen heißen Tagen, immer mit Blick auf unseren Urlaub dann im Herbst. So kann man das irgendwie überstehen.

Am Dienstag traf ich mich zum Frühstücken mit einer Bekannten und ich muss sagen, wir hatten eine wirklich schöne Zeit. Die Bekannte ist bereits im Ruhestand, ich lernte sie durch meinen Job kennen. Wir hatten so viel zu erzählen, dass wir die Kellnerin 2 Mal wegschicken mussten. Vor lauter Quatschen vergaßen wir, uns Gedanken über die Bestellung zu machen. Mir hat das wirklich gut getan. Vor allem war da nach langer Zeit wieder einmal jemand, der mich fragt, wie es mir geht, der auch mir zuhört und nicht nur erwartet, dass ich mich von ihm berieseln lasse. Ja, der Vormittag gefiel uns beiden super, wir wollen das unbedingt wiederholen.

Am Mittwoch habe ich einen Käsekuchen gebacken. Meine Mama hatte ein wirklich tolles Rezept, was ich übernommen habe. Da wir zwei Personen einen Kuchen „normaler Größe“ (26er Springform) immer ewig nicht alle bekommen, hatte ich uns eine 18er Springform gekauft und das Rezept halbiert. Es klappte super, der Kuchen ist gelungen und lecker:

Und weil DER Käsekuchen so lecker und in unserer Familie sehr beliebt ist, möchte ich euch am Rezept (für Springformgröße 26 cm) teilhaben lassen:

Als Boden wird ein Streuselteig verwendet, den man als Backmischung kaufen oder ihn selbst herstellen kann. Ich arbeite mit diesen Zutaten und rühre ihn natürlich selbst an:

  • 125 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 100 g brauner Zucker

Den Streuselteig in die Springform geben und diese beiseite stellen.

Für den Belag des Käsekuchens benötigt man:

  • 500 ml Milch
  • 165 g Butter
  • 500 g Quark (kann Magerstufe oder fettreicher sein, das ist jedem selbst überlassen)
  • 3 Eier
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver (nicht kochen, sondern das Pulver verwenden)
  • Saft einer halben Zitrone und abgeriebene Schale, wenn man mag (optional)

Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Zuerst erwärmt man die Milch zusammen mit der Butter, bis diese zerlassen ist. Die Milch-Butter-Mischung stellt man erst einmal zur Seite.
Dann vermischt man in einer anderen Schüssel alle anderen Zutaten und rührt hier die Milch mit der zerlassenen Butter unter.
Nun gibt man diese Mischung auf den vorbereiteten Boden in der Springform (es ist sehr flüssig, das ist völlig in Ordnung). Den Kuchen backt man bei 175°C Ober-/Unterhitze für ca. 50-60 Minuten (Es kommt hierbei auf jeden einzelnen Backofen an. Am Ende ist die Farbe des Kuchens entscheidend.)
Tipp: Lasst den fertig gebackenen Käsekuchen im leicht geöffneten Backofen auskühlen. Dies verhindert das Reißen, was bei einem Käsekuchen schnell passieren kann.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und „guten Appetit“.

So sah meine 30. Woche in 2019 aus und ich hoffe, eure war ähnlich ruhig und angenehm? Wir werden das Wochenende recht entspannt verbringen. Ich freue mich darauf. Mein einziger Plan ist es, Gurken einzulegen und einzukochen.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verlinkt: Samstagsplausch bei Andrea

Fotos der KW 20.19

Gestern kam ich nach dem Garten gar nicht mehr zum Bloggen. Wir hatten unsere Töchter im Garten zu Besuch, da wurde geschwatzt und dementsprechend spät waren wir nach einem wunderschönen Tag wieder zu Hause. Heute war ich auch den ganzen Tag im Einsatz und weiter mit dem Abarbeiten meiner selbst erstellten todo-Liste beschäftigt. Da mich das Fernsehprogramm heute Abend überhaupt nicht fesselt, schaltete ich den Laptop noch einmal ein, holte meine Fotos vom Handy rüber und machte sie für euch fertig. Natürlich zeige ich sie euch nun auch noch, bevor ich in der Koje verschwinde. Meine letzte Woche war – wie schon erwähnt – gezeichnet von Erledigungen der Dinge, die ich noch vor unserer Garten- und Villa-Zeit erledigen wollte. Begonnen hatte das mit einem Nähtag am letzten Sonntag, na eigentlich hatte ich schon den Samstag damit verbracht. Ich hatte mir wieder für mein Handy eine Handtasche bestellt mit persönlichen Fotos. Nun passte das Teil aber nicht mehr in meine alte genähte Hülle (ich zeigte diese schon nach Fertigstellung hier), was ich aus dem Grund schade fand, dass ich dort auch die Kopfhörer dabei haben konnte. Also musste eine neue Hülle her. So ganz Pie mal Daumen schnitt ich den Stoff zu und nähte los. Am Ende war das erste Exemplar einfach viel zu groß. Deshalb ging ich am Sonntag gleich noch einmal an die Nähmaschine. Am Ende des Tages war ich zufrieden und auch die größere Tasche hat schon ihre Bestimmung und Verwendung gefunden. Ich zeige euch beide im Vergleich und die passende im Detail:
Am Dienstag backte ich Toastbrot für die Gartensaison. Mir kam vor kurzem der Gedanke, eine zweite Backform hierfür zu kaufen, denn so konnte ich 2 Toastbrote gleichzeitig backen. Das war eine super Idee, so haben wir auch genug Toast für den Sommer. Gebacken habe ich wieder nach diesem Rezept, es schmeckt einfach köstlich.
Am vergangenen Wochenende zog bei mir ein 2. Lennart ein. Es ist doch besser, wenn man mehr Nudeln parallel trocknen kann. Am Donnerstag bestückte ich einen der beiden, zu mehr reichte meine Zeit nicht. Mal sehen, ob ich Morgen noch eine Ladung Nudeln produzieren kann. Ihr seht auf dem Foto rechts auch die Kleeblätter von neulich, sie sind nun trocken und verpackt:
Nebenbei habe ich für die Zeit in der Villa den Müsli-Vorrat noch einmal aufgefüllt, das möchte ich ja auch mitnehmen, im James (Werbung ohne Auftrag) gemacht nach diesem Rezept:
Das sind die Dinge, die bei mir in der vergangenen Woche fertig worden. Höhepunkt der Woche machte dann der Samstag im Garten. Der weltbeste Lieblingsmann hatte vor einigen Tagen mein Hochbeet komplett fertig gebaut und gefüllt, so dass ich es bepflanzen konnte. Ich liebe das Teil und denke schon nach, ob man nicht noch ein 2. aufstellen könnte (aber alles zu seiner Zeit).
Heute waren wir zu Hause, ich habe meinen James mit dem letzten Punkt meiner todo-Liste beauftragt, doch dazu denn mehr, wenn alles fertig ist.

Kommt alle gut in die neue Woche, die hoffentlich nur positive Dinge für euch bereit hält.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Kuchen für uns und die fleißigen Helfer Morgen

Nachdem mein Brot heute zu Hause abgekühlt war, habe ich es geschnitten und eingefroren. Ich schneide unsere Brote immer und friere sie in Portionen ein, wie es für uns am besten passt. Wieder im Garten angekommen ging es auch direkt weiter mit dem Backen im Minibackofen. Die fleißigen Helfer beim Terrassenbau und wir selbst möchten Morgen eine kleine Stärkung zwischendurch. Vor ein paar Tagen fiel mir „Frau Sperlings Butterkuchen“ ein. Gleich druckte ich mir zu Hause das Rezept aus und packte es ins Garten-Gepäck. Frau Sperling war die Köchin in einem Kinderheim in Quedlinburg, in dem ich von 1987 bis 1989 beschäftigt war. An diese Zeit habe ich nur gute Erinnerungen und das nicht allein wegen Frau Sperlings Kochkünsten. Bei Frau Sperling konnte ich tatsächlich einiges lernen in der Küche, sie war unschlagbar und zauberte die leckersten Gerichte. Während meiner Dienstzeit in dem Kinderheim wurde ich mit unserem Sohn schwanger. Frau Sperling war sehr bemüht und achtete darauf, dass ich immer gut versorgt war und „für 2 essen konnte“ 😀 Hatte man Wochenenddienst, so durfte man sich den Kuchen bei Frau Sperling bestellen und auch das Essen für mittags. Ich wünschte mir während meiner Schwangerschaft immer den „Butterkuchen“ und bekam ihn auch. Bevor ich in die Elternzeit ging (damals hieß das noch „Erziehungsurlaub“), habe ich Frau Sperling nach dem Rezept gefragt. Heute bin ich froh darüber, denn die Wende 1989/1990 brachte es mit sich, dass das Kinderheim geschlossen wurde und ich in meine Heimatstadt Halle (Saale) zurück ging, aber MIT Frau Sperlings Rezept in den Umzugskartons. Wenn es Frau Sperling noch geben sollte, dann muss sie inzwischen älter als 80 Jahre sein. Das war die Vorgeschichte und hier kommt nun der „Butterkuchen“, den ich für Morgen gebacken habe:

Und da ich sicher bin, dass Frau Sperling damit kein Problem hätte, ich auch gar nicht genau weiß, woher das Rezept ursprünglich kommt, möchte ich es gern mit euch teilen. Hier ist das Rezept für ein Backblech, ich habe heute die Hälfte für meine Springform (24 cm) für den Minibackofen verwendet.

Zutaten:

Für den Teig:
• 300 g Zucker
• 300 g Margarine oder Butter
• 5 Eier
• 300 g Mehl
• 1 Packung Backpulver

Für die Streusel:
• 150 g Butter
• 150 g Zucker
• 150 g Mehl
• 2 Esslöffel Backkakao

Nach dem Backen:
• 125 g zerlassene Butter

Zubereitung:
Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, vermischen und auf ein Backblech geben.  Zutaten für die Streusel ebenfalls in eine Schüssel geben und vermischen. Die Streusel auf dem Teig verteilen. Den Kuchen bei 175°C im vorgeheizten Backofen für 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
125 g Butter zerlassen und direkt nach dem Backen auf den Kuchen geben. Nach dem Erkalten mit Puderzucker bestreuen und genießen.

Wenn ihr nun Lust auf „Frau Sperlings Butterkuchen“ habt, wünsche ich euch viel Spaß beim Backen und guten Appetit.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥