„Ein bisschen Mama, ein bisschen Papa und ganz viel Wunder“

Mit diesem wunderschönen Spruch wurde die Geburt unserer zweiten Enkelmaus in der Familie bekannt gegeben und wir zwei (der weltbeste Lieblingsmann und ich) haben eine aufregende Woche erlebt. Nachdem wir den Geburtstag der großen – muss man ja nun sagen – Enkelmaus mit den Freunden aus der Schule und am nächsten Tag mit der Familie gefeiert hatten, wussten alle, dass es nun nicht mehr lange dauern würde, bis sich die kleine Enkelmaus auf den Weg macht. Der errechnete Entbindungstermin war der 22.10.2020, doch die werdende Mama (unsere Tochter) hat schon immer gesagt, dass es bestimmt früher „losgehen“ wird. Auch die Ärzte waren sich nicht ganz einig. Der großen Schwester war nur eins wichtig: das Baby sollte nicht direkt zu ihrem Geburtstag am 04.10. geboren werden. Der Wunsch der Erwachsenen war es, noch den Kinder- und Familiengeburtstag der Großen zu feiern, danach war uns dann jedes Datum recht. Anscheinend hatte das unsere kleine Enkelmaus sehr gut verstanden und auf unseren Wunsch Rücksicht genommen. Am vergangen Samstag (11.10.2020) saßen wir in gemütlicher familiärer Runde zusammen und feierten den 9. Geburtstag der Großen. Am Montag gegen 23.30 Uhr klingelte unser Telefon, der Schwiegersohn. Inzwischen hatte er schon bei jedem Anruf immer als erstes „Entwarnung“ gesagt, weil ich jedes Mal dachte, es wäre soweit. Aber montags um 23.30 Uhr, da konnte es keine Entwarnung geben. So war es auch, es war soweit, das Baby wollte auf die Welt. Der weltbeste Lieblingsmann und ich sprangen in die Sachen, ich packte schnell unsere Zahnbürsten ein – den werdenden Eltern hatte ich andauernd etwas von „Taschen packen, auch für die Große“ usw. erzählt, aber das wir selbst auch etwas mitnehmen müssten, daran dachte ich vorher nicht – Ich erklärte dem weltbesten Lieblingsmann, dass er alles für den nächsten Tag einstecken müsste, weil er wohl dann von der Wohnung der Kinder aus zur Arbeit fahren würde. Schnell packten wir alles ein und fuhren zum „Ort des Geschehens“. Unsere Tochter lächelte uns erfreut an, als wir kamen, worauf ich sagte: „Du bekommst doch heute noch kein Kind?“. Tja, da sollte ich mich wohl irren, war aber nicht allein mit der Annahme. Die werdenden Eltern fuhren also in die Klinik, während wir die Betreuung der großen Enkelmaus übernahmen. Der Schwiegersohn kam mit der Info der Hebamme zurück, dass es wohl noch bis 8 Uhr morgens dauern würde, meinte aber, dass unsere Tochter ca. 2 Stunden schätzt. Und die werdende Mama behielt recht. Nach einer weiteren Stunde kam der Anruf der Tochter, der Schwiegersohn fuhr gegen 1.45 Uhr wieder in die Klinik und um 2.22 Uhr erblickte unsere kleine Enkelmaus das Licht der großen Welt, brachte ein stolzes Gewicht von 3800g und 52cm Länge mit und war gesund. Auch der Mama ging es gut, alles verlief ohne Probleme.

Es war für mich eine schlaflose Nacht, viel zu aufregend, dass ich hätte die Augen schließen und schlafen können, aber es war eine wunderschöne Aufregung, für die man das gern in Kauf nimmt. Am nächsten Morgen weckte ich dann vorsichtig die große Enkelmaus, die es ja nicht gewohnt war, zu Hause von mir geweckt und zur Schule geschickt zu werden. Die Freude war bei ihr natürlich auch groß. Sie blieb die nächsten Tage bei uns, bis die Mama und die kleine Schwester nach Hause kamen. Durch Corona durfte sie die beiden nicht im Krankenhaus besuchen, so war sie bei uns besser „aufgehoben“. Die Eltern starteten täglich einen Videoanruf, was uns gut gefallen hat. Aber anfassen und eben auch einmal kuscheln ist schon noch einmal etwas ganz anderes als ein Videoanruf. Das durften wir dann aber am Donnerstag, als Mama und Baby nach Hause kamen und ich die große Enkelmaus wieder zu ihren Eltern und der Schwester brachte. Es ist so schön und es ist genauso, wie es oben im Spruch steht: „… ganz viel Wunder“.

Sonst läuft hier der normale Alltag weiter. Ich habe jetzt eine Woche frei, die werde ich auch sehr genießen. Geplant war, dass die große Enkelmaus ihre Herbstferien bei uns verbringt. Doch auf Grund der neuen Situation haben wir es etwas eingekürzt, damit sie auch Zeit mit ihrer Schwester verbringen kann. So kommt die Enkelmaus am Mittwoch und bleibt dann evtl. bis Freitag bei uns. Der Opi hat auch am Donnerstag und Freitag frei und wir können gemeinsam einen kleinen Ausflug unternehmen.

Mit dem Bloggen ist es immer noch so, dass ich oft etwas schreiben und zeigen möchte, am Ende des Tages fehlte mir aber entweder die Zeit oder die Lust und es gibt wieder keinen neuen Beitrag. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten. Meine Tage sind im Moment so voll (auch mit Ideen und damit, Zeit mit der Familie zu verbringen), dass ich völlig ausgelastet bin auch ohne Blog 😉 Seit ein paar Wochen sitze ich wieder sehr oft und stricke oder häkle, wenn mir Zeit dazu bleibt.

Ich hoffe, es geht euch allen gut soweit? Bleibt bitte gesund, die ansteigenden Corona-Zahlen geben mir schwer zu bedenken, das mag ich nicht, doch ich fürchte, ein erneuter Lockdown wird uns nicht erspart bleiben.
Ich wünsche euch einen angenehmen restlichen Sonntag und einen guten Start in die Woche.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

7 Kommentare

  1. Oh wie schön!
    ♥ Herzlichen Glückwunsch zum 2. Enkelkind! ♥
    Schön das alle gesund und munter sind.
    Ich wünsche den Eltern, der großen Schwester ♥ und Euch eine tolle Kennlernzeit.
    Liebe Grüße Patricia

  2. Hallo Catrin,
    hier auch nochmal herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs, auch an die Eltern.
    Schön, dass alles so schnell ging und die Kleine wohlauf ist. Super, dass sie ihrer Schwestern noch ihren Geburtstag gelassen hat und jetzt jeder seinen eigenen großen Tag hat, auch wenn kurz hintereinander.
    Ich wünsche dir noch schön Kuschelzeiten mit der neuen (und auch der etwas älteren) Erdenbewohnerin und einen schönen Sonntag.
    LG Nicole

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