Samstagsplausch {48.18}

Hallo, meine lieben Leser,
bevor wir uns heute auf den Weg nach Leipzig machen, möchte ich noch meinen Samstagsplausch veröffentlichen. Ich hatte eine sehr schöne Woche, in der ich viel geschafft habe und auch die Zeit genießen konnte.
Die Woche begann am Montag wie jede Woche, nämlich mit der Büroarbeit und einem Abstecher in die Geschäftsstelle, ich hatte darüber berichtet.
Den Dienstag wollte ich eigentlich viel entspannter und ruhiger verbringen, doch es kam noch einmal eine Menge Büroarbeit herein geflattert. Ich schaffte es trotzdem ein Bratkartoffel-Bier-Brot aus  meinem Brotbackbuch zu backen, was auch noch super schmeckt. Die Bratkartoffeln kann man sicherlich weglassen, wenn man nicht gerade einen Rest im Haus hat, aber bei meinem ersten Versuch sind diese mit zum Einsatz gekommen:

Und am Ende des Tages also dann nach Feierabend bekam ich den vollen Durchblick, denn ich konnte meine Gleitsichtbrille abholen.

Vorsicht, Selfi, ich mag keine Selfis 😀

Da ich bisher schon eine Brille mit verschiedenen Stärken bis 4 Meter hatte, viel mir die Umgewöhnung nicht schwer. Ich bin sehr zufrieden mit meiner neuen Sichtweise, vor allem muss man nicht mehr ständig die Brille ab- und wieder aufsetzen. Die Brille wurde natürlich direkt ausgeführt und der Glühwein auf dem  Halleschen Weihnachtsmarkt verkostet (schmeckt wieder lecker!):

Der Mittwoch stand bei mir ganz im Zeichen der Wohnungskosmetik, denn ich wollte die Weihnachtsdekoration aufstellen. Vor dem Totensonntag passiert da bei mir gar nichts, aber sobald dieser vorbei ist, kribbelt es dann doch. Ein paar Eindrücke aus unserem Flur habe ich euch festgehalten:

Auf dem unteren Foto seht ihr meine gestickten Dinge, die uns schon seit ein paar Jahren immer wieder Freude machen.

Schon seit Jahren wollte ich einen Bascetta-Stern basteln, in diesem Jahr habe ich es geschafft, so dass auch er unserem Wohnzimmer einen zusätzlichen Hauch Advent verleiht:

Natürlich habe ich den Stern mit Beleuchtung gemacht.

Das Basteln hat Spaß gemacht, wenn ich auch beim Zusammenbau beinah den Durchblick verloren hatte (trotz neuer Brille grins). Es wird auch nicht der einzige seiner Art bleiben.
Ja und weil Weihnachten so schön ist und man auch als Erwachsener noch gern einen Adventskalender hat, habt ihr evtl. schon in unserem Flur den einen Kalender auf dem Foto mit der Deko gesehen? Den habe ich mir zu  meiner Backbox bestellt und weil ich ja ein bekanntes „Boxenluder“ bin, konnte ich auf vor dem Kalender der Degustabox nicht halt machen. Es gibt eben Adventskalender und es gibt „Monsterkalender“, die dann nicht mal auf einen Tisch passen:

Donnerstag: der verlief etwas anders, als ich ihn geplant hatte, denn eigentlich wollte meine Freundin wieder einmal auf einen Schwatz vorbei kommen. Leider war ihr Mutti gestürzt, so dass sie sich um diese kümmern musste und einige Wege zu erledigen hatte. Kein Problem, denn Beschäftigung findet sich immer. Ich habe es endlich geschafft, ein Kontaktformular hier im Blog einzubauen (in der rechten Seitenleiste unter meinem Foto und oben in der Leiste zu finden). Parallel habe ich das auch gleich dienstlich erledigt, denn das dort vorhandene Kontaktformular wollte nicht mehr so recht funktionieren. Sonst habe ich den Donnerstag so ein wenig in aller Ruhe verstreichen lassen und viel am PC gesessen, was auch einmal sehr schön war. Der weltbeste Lieblingsmann brachte die Post mit hoch, als er nach Hause kam. Darin enthalten war eine ganz liebevolle Überraschung von Sylvia, mit der ich in keinster Weise gerechnet habe. Vielen lieben Dank dafür, ich werde jeden Tag beim Öffnen eines Türchens an dich denken, liebe Sylvia:

Den Freitag habe ich größtenteils in der Küche verbracht. Meine Dezember-Backbox motivierte mich mit den Zutaten für einen Baumkuchen. Ich selbst esse sehr gern Baumkuchen, also war es klar, dass ich dieses Rezept der Box zuerst testen würde. Während also mein „James“ unsere Kartoffelsuppe für das Wochenende zauberte, backte ich einen Baumkuchen.

Mit der Deko und dieser Zuckerschrift aus der Tube tat ich mich etwas schwer, dafür muss ich noch ein ruhiges Händchen bekommen.

Den Geschmack des Baumkuchens testen wir am Sonntag, ich bin sehr gespannt. Am Freitag nach Feierabend konnten wir dann auch die Brille des weltbesten Lieblingsmannes abholen und machten natürlich wieder einen Abstecher über unseren Weihnachtsmarkt, schließlich gibt es den nur 4 Wochen im Jahr, das muss man ausnutzen 😀
Bei Andrea und allen anderen Plauscherinnen komme ich erst Morgen zum Lesen, da habe ich Zeit und Ruhe.
Ich wünsche euch ein traumhaft schönes und ruhiges 1. Advenstwochenende.

♥Liebe Grüße von Catrin ♥

Montagmorgen = Wochenbeginn

Die neue Woche hat uns wieder und ich starte nach dem morgendlichen Sport und einem gemütlichen Frühstück in den Alltag, erledige meine Büroarbeit und freue mich schon heute auf das nächste Wochenende. Draußen ist es grau und duster, das perfekte Tee-Wetter. Meine Arbeit ist überschaubar, der Tag wird stressfrei. Nachmittags werde ich noch in die Geschäftsstelle gehen. Nach zwei Seminaren am Wochenende sollte ich nachschauen, ob es wichtige Dinge für mich gibt, die erledigt werden müssen. Ich habe beschlossen, einen Spaziergang daraus zu machen und nicht die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Das bekommt dem Körper und der Seele gut. Derzeit denke ich sowieso viel nach, so dass ich an der frischen Luft meinen Kopf durchpusten lassen kann.
Immer noch schwirrt mir das Thema „Hallescher Strickstammtisch“ durch den Kopf, für die lieben Worte hierzu danke ich euch sehr. Meine Antworten folgen an jeden einzelnen von euch. Erst am Wochenende merkte ich wieder, dass es nicht nur im persönlichen Kontakt so auf mich wirkt, sondern auch in der bestehenden WhatsApp-Gruppe Unterschiede zwischen den Mitgliedern gemacht werden. Auch dort komme ich nicht so recht an in der Runde aller Mitglieder, auch dort antworten immer nur einzelne Leute auf meine Nachrichten. Ich bin in der Gruppe schon lange zurückhaltend, weil ich das schon eine Weile so spüre, doch wenn ich mich einmal aufraffe und etwas schreibe, sind es immer die gleichen Leute, die mir antworten, eben auch die, mit denen ich in der persönlichen Runde guten Kontakt habe und die mich akzeptieren und annehmen wie ich bin. Ich glaube, über kurz oder lang sollte ich meine Mitgliedschaft generell überdenken. Bisher habe ich dem Ganzen immer noch eine Chance gegeben, suchte die Probleme und Fehler bei mir, weil ich eben nicht immer Zeit und Lust habe, zum Stricken zu gehen. Allmählich bin ich mir nicht mehr sicher, ob es an mir liegt oder einfach daran, dass „neue“ Mitglieder nicht erwünscht sind (dies hatte man mir ja klar und deutlich gesagt, als ich das Blog führen wollte) und man sie das spüren lässt. Ich fühle mich zwar als eine der „Frauen der ersten Runde des Strickstammtisches“ nicht als „neu“, doch bei den Leuten, die dazu kamen, als ich aus Zeitmangel nicht mehr präsent war bin ich wohl eine der „neuen“? Inzwischen nach vielem Überlegen und Nachdenken glaube ich, dass es schönere und wichtigere Dinge in meinem Leben gibt, als mich aus Pflichtgefühl mittwochs aufzuraffen und zum Stricken zu gehen, damit auch ich dazugehören darf. Ich habe zu den wenigen Leuten, die mir am Herzen liegen, Kontakt, weiß, dass ich sie auch außerhalb des Strickstammtischs treffen kann und denke, mehr benötige ich nicht. Nun aber auch genug der „Strickstammtisch-Gedanken“, mir war das mit der WhatsApp-Gruppe nur am Wochenende wieder ganz klar aufgefallen, als ich  nach Ewigkeiten wieder auf eine Nachricht geantwortet hatte und dann wurde es still in der Runde. Nur eine liebe Freundin (es hat sich im Laufe der letzten Monate tatsächlich eine gute Freundschaft entwickelt, obwohl wir uns schon seit vielen Jahren kennen) hat auf meine Nachricht geantwortet. Mit ihr jedoch kann ich mich außerhalb der Gruppe unterhalten, das machen wir nämlich sowieso schon eine Weile sehr gern.

Am Wochenende habe ich mich noch intensiv mit den Inserts für den Timer des weltbesten Lieblingsmannes beschäftigt und diese für 2019 am PC erstellt, ausgedruckt und meine persönliche Marke hinterlassen. Eigentlich mag es mein Schatz einfach und schlicht, ohne Schnickschnack, schließlich nutzt er den Timer ausschließlich dienstlich. Doch so ein paar persönliche Dinge musste ich einbauen 😉

Kommt alle gut in die neue Woche, lasst euch nicht ärgern oder stressen.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Samstagsplausch {46.18}

Wow, wo ist nur das Jahr hin, schon der 46. Samstagsplausch und das bedeutet, wir haben die 46. KW 2018. Hinter mir liegt eine recht volle Woche, die auf mich irgendwie chaotisch wirkte. Ich habe zwar sehr viel geschafft, aber es war auch ziemlich hektisch. Trotzdem bin ich am Ende zufrieden, denn ich konnte einige Dinge meiner Todo-Liste abhaken, die ich mir selbst bis Weihnachten noch aufgetragen hatte.
Bevor ich über meine Woche berichte, möchte ich mich zunächst bei allen bedanken und entschuldigen, die mir beim Samstagsplausch letzte Woche so liebe Kommentare hinterließen und keine Antwort von mir bekamen. Ich sage ja, diese Woche war irgendwie verrückt, ich kam einfach nicht dazu, euch zu schreiben, obwohl ich es mir jeden Tag neu vorgenommen hatte. Am Sonntag wollte ich euch alle besuchen, doch da ich wusste, dass ich sehr viel Büroarbeit habe und noch alle anderen Dinge auf der Liste stehen und so erledigte ich schon am Sonntag die ersten größeren Arbeiten für mein Homeoffice.
Ich möchte auch gleich noch auf die mehrfach gestellte Frage eingehen, ob man Frischkäse einfrieren kann. Ja, das kann man machen, zumindest mit dem, den ich letzte Woche gezaubert hatte. Er ist nach diesem Rezept entstanden (ich weiß allerdings nicht, ob man es auch ohne Thermomix so hinbekommt. Ich nutze zwar inzwischen schon sehr oft und viel meine Mum, doch beim Frischkäse kommt meine „Termine“ immer zum Einsatz. Da die Menge, die bei diesem Rezept entsteht, einfach zu groß für uns zwei ist (selbst wenn ich Portionen weggebe), friere ich immer portionsweise ein und hole diese dann nach und nach aus dem Gefrierschrank. Das klappt tatsächlich super.

Nun aber zu meiner letzten Woche, über die ich einfach dieses Mal zusammenfassend berichte und nicht über jeden einzelnen Tag schreibe. Der Grund dafür ist, dass ich Dinge erledigt habe, die über mehrere Tage dauerten, am Ende aber nur ein Ergebnis brachten. Ich denke, die Ergebnisse sind entscheidend, nicht die Zwischenschritte?
Neben viel Büroarbeit dienstlich und privat, hatte ich auch ein paar Vorhaben in der Küche auf meiner Liste. So habe ich aus meinem tollen Brotbackbuch ein Dinkelbrot gebacken, für das man am ersten Tag einen Quellteig herstellt, der über Nacht auskühlt. Mit diesem wird am 2. Tag der Teig zubereitet, der wiederum über Nacht im Kühlschrank steht, am 3. Tag wird dann das Brot gebacken. Das klingt zwar ziemlich aufwendig, aber das leckere Brot hat alles entschädigt. Beschäftigt war ich mit dem Brot von Mittwoch bis Freitag. Dann stand als Hauptaufgabe auf meiner Liste für diese Woche „Stollen backen“. Ich backe jetzt schon seit einigen Jahren Stollen selbst, habe einige Rezepte getestet, manche für nicht gut befunden und in diesem Jahr habe ich wieder einmal ein ganz uraltes Rezept hervor geholt. Es ist nicht nur schon viele Jahre in meinem Ordner, es ist tatsächlich uralt. Ich bekam das Rezept 1995 von einer damaligen Bekannten, die es wiederum von ihrer Oma hatte. Ich finde immer, die alt bewährten Rezepte haben etwas, deshalb wollte ich dieses Jahr unbedingt die Stollen backen. Den Stollenteig bereitet man auch am Vortag zu und backt ihn am nächsten. Am Donnerstag rührte ich den Teig an, hatte Angst, dass meine größte Schüssel zu klein ist, aber es klappte am Ende doch und passte gerade so hinein. Am Freitag schob ich direkt nach meinem Dinkelbrot nacheinander jeweils 2 Stollen in den Backofen. Und weil der Ofen einmal warm war, rührte ich schnell noch einen Kuchen an, der zum Schluss gebacken wurde (der altbewährte Rührkuchen nach dem Rezept der Schwiegermama). Ach seht ihr, mein Backmarathon in dieser Woche begann ja schon am Dienstag, da produzierte ich Brötchenvorrat, der es leider nicht auf ein Foto geschafft hat. Aber Dunkelrot, Stollen und der Rührkuchen wurden für euch festgehalten.

Der Rührkuchen bekam dann noch einen Schokoguss, allerdings ist dieser nicht so ganz gelungen. Ich sagte zum weltbesten Lieblingsmann, dass der Kuchen nun lustig aussieht, weil ihm unten an der Kante der Guss fehlt. Die Antwort des weltbesten Lieblingsmannes war: „Der sieht nicht lustig aus, der sieht richtig gut aus!“, na eben der weltbeste Lieblingsmann. Ich achte beim nächsten Mal darauf, dass der Schokoguss bis runter reicht 😉

Im Laufe der Woche hatte ich noch eine große Aufgabe, die ich am Donnerstag erfolgreich beenden konnte. Wie überall ist es auch in unserer Straße eine Katastrophe mit Parkplätzen. Seit einigen Jahren hatten wir einen Stellplatz gemietet, der vor einiger Zeit an einen neuen Besitzer verkauft wurde. Dieser hatte die Sanierung und Neugestaltung des Platzes geplant und deshalb zum Oktober alle alten Mietverträge gekündigt, damit wir unsere Autos vom Platz nehmen für die Zeit der Sanierung. Ja, gekündigt ist gekündigt und von den vorher dort geparkten Autos konnten nicht alle wieder einen Stellplatz erhalten nach dem Neuaufbau, da die Einteilung jetzt anders vorgenommen wurde. Sie ist zwar für die Mieter wirklich sehr schön, es gibt ein Tor zum Parkplatz mit Schlüssel für alle Mieter, aber es passen eben nicht mehr alle Pkw’s dort hin. Nun beobachtete ich seit einer Woche, dass auf dem fertigen Parkplatz nach und nach Autos abgestellt wurden, die auch vorher schon einen Stellplatz angemietet hatten. Also machte ich es mir zur Aufgabe, mich mit dem neuen Vermieter in Verbindung zu setzen und hoffte, dass auch wir wieder einen dieser Stellplätze nutzen dürfen. Nachdem der weltbeste Lieblingsmann schon einen Strafzettel kassierte und nach der Arbeit oft bis zu 45 Minuten durch die Gegend fuhr, bis irgendwann ein Parkplatz frei wurde, war es für mich mehr als wichtig, einen Stellplatz für ihn auf der neuen Fläche zu ergattern. Doch wir hatten Glück, wir gehörten zu den Leuten, die bedacht wurden. Am Donnerstag durfte ich zum Vermieter, um den Mietvertrag zu unterschreiben, bekam den Schlüssel zum Tor und war richtig zufrieden. Endlich hat das Problem „Parkplatzsuche“ ein Ende.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu (ich hatte es anfangs schon erwähnt) und auch im Jahr 2019 braucht man Frau einen Timer. Ich bastle mir meine Hefte für meinen entringten Filofax A5 schon ein paar Jahre selbst. Am Freitag habe ich die beiden Hefte für 2019 fertig gemacht. Ich stelle mir immer für je ein halbes Jahr ein Heft zusammen, weil mir das ganze sonst zu dick wird. Mit 2 Heften komme ich super zurecht.
Für den weltbesten Lieblingsmann erstelle ich in den nächsten Tagen die Timer-Blätter, er mag sie im Ringordner und benutzt nun auch schon das 3. Jahr meine selbstgestalteten Blätter.

Neben all den erledigten Dingen war ich am Mittwoch noch mit der Enkelmaus beim Schwimmen und habe sie am Donnerstag aus der Schule abgeholt. Wir haben den Stollenteig zusammen begonnen, doch dann kam der Papi und holte die Maus ab.

Ihr seht, meine Woche war einfach nur gefüllt und ließ kaum Zeit zum Atmen. Aber irgendwie war es auch schön, so viel zu schaffen.
Ich hoffe, ihr ward ebenso erfolgreich und seid am Ende zufrieden? Heute sind wir vormittags kurz im Garten, dann wollen wir in die Stadt und am Abend gönnen wir uns ein Essen bei unserem Lieblings-Chinarestaurant, es gibt Büfett, das ist dort sehr lecker. Aus diesem Grund lese ich Morgen (Sonntag) bei Andrea und euch anderen Plauscherinnen, aber diese Woche schaffe ich das wirklich. 😉

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

PS: Da ich gern mit euch teile, tippe ich euch hier noch das Rezept für die Stollen ein. Die Mengenangaben sind für 4 Stollen, wie ich sie gebacken habe (diese Stollehauben verwende ich).

Zutaten:
– 560 ml Milch
– 6,5 Würfel frische Hefe
– 1.125 g Mehl (550er Kuchenmehl habe ich verwendet)
– 330 g Zucker
– 7,5 Packungen Vanillezucker
– 705 g Butter, Sanella, Schweineschmalz (400 g Butter, 200 g Sanella, 105 g Schweineschmalz)
– 3 Packungen Citroback oder die Schale von 3 abgeriebenen ungespritzten Zitronen
– 1.125 g Rosinen oder Sultaninen
– 500 g gehackte Mandeln
– 300 g Orangeat und Zitronat (zu gleichen Teilen)
– 1 Packung Stollengewürz
– 15 g Salz
Zubereitung:
Die Milch etwas erwärmen und die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Dann Mehl, Zucker, Vanillezucker und Fette hinzufügen. Alles vermischen und nun die restlichen Zutaten auch hinzugeben und alles mit den Händen vermischen (man kann auch einen Mixer benutzen, doch ich habe gemerkt, dass es am besten mit den Händen klappt).
Vorbereiteten Teig bis zum nächsten Tag bei Zimmertemperatur stehen lassen und am Folgetag die Stollen im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 1 Stunde und 15 Minuten unter der Stollenhaube backen. Stollenhaube entfernen, Stäbchenprobe machen und wenn diese gut ist (es sollte nichts am Stäbchen kleben bleiben) kann man den Stollen noch ein paar Minuten ohne Haube backen, bis er die gewünschte Bräune hat (bei mir waren es nochmals 15 Minuten). Den oder die Stollen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und inzwischen Butter schmelzen. Den noch recht warmen Stollen buttern und mit Zucker und Puderzucker bestreuen. Den oder die Stollen komplett auskühlen lassen. Dann zuerst in Frischhaltefolie und dann in Alufolie einwickeln. So kann der Stollen nun an einem kühlen Ort „reifen“ und zur Advents- und Weihnachtszeit schmecken.

♥ Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit ♥

Samstagsplausch {45.18}

Wie schnell doch so eine Woche vergeht und meine war wirklich gut gefüllt, ich habe viel geschafft und kann am Ende zufrieden meinen Samstagsplausch schreiben.
Die oben gezeigte Schönheit habe ich letzten Samstag im Garten eingefangen, während der weltbeste Lieblingsmann damit beschäftigt war, unsere Villa einbruchsicher zu machen, zumindest hoffen wir, dass die Villa geschützt ist. Aber nun zu meiner vergangenen Woche, fangen wir mit dem Sonntag an, den wir recht ruhig zu Hause verbracht haben und uns nachmittags unsere leckere Torte schmecken ließen.
Am Montag habe ich sehr viel Büroarbeit geschafft, der Tag war zufriedenstellend.
Dienstag bin ich gleich am frühen Morgen in den nahegelegenen Supermarkt gegangen, habe Zutaten für Leberwurst gekauft, die stand schon lange wieder einmal auf meinem Plan. Das Rezept ist aus einer FB-Gruppe.

Außerdem richtete ich Frischkäse an und stellte ihn zum Reifen in den Kühlschrank.
Mittwoch lag einiges im Haushalt an und nachmittags eine Sitzung, die sehr gut verlief. Zu dieser Sitzung musste am Donnerstag ein Protokoll geschrieben werden, auch das habe ich erledigt. Außerdem gab es wieder so dies und das im Haushalt zu tun und private PC-Arbeit stand auf dem Plan.
Der Freitag hatte es dann in sich, da war meine Todo-Liste rammelvoll und der Tag sehr durchgeplant. Doch dann sollte es noch voller werden, ich musste gleich früh erst einmal im Garten nach dem Rechten schauen. In einigen Gärten in der Anlage wurde wieder einmal eingebrochen, eine liebe Gartennachbarin hatte mir am Donnerstagabend Bescheid gegeben. Zum Glück blieb unsere Villa verschont oder die Sicherheitsvorkehrungen, die der weltbeste Lieblingsmann vorgenommen hatte, hielten die Raudis ab. Leider wird ja nur mit viel Gewalt die Tür aufgebrochen und nach Pfandflaschen gesucht. Alles andere ist gar nicht von Interesse. Aber wer hat denn jetzt noch Pfandflaschen im Garten? Die Gartenzeit ist abgeschlossen und die Villa winterfest. Beruhigt aus dem Garten zurück in den heimischen Gefilden angekommen, backte ich die Brownies aus der Backbox, die ich neulich nicht machen konnte, weil ich das Rezept nicht richtig gelesen hatte. Ich fand die Ganache (Schokomouse zum Bestreichen) ziemlich dünnflüssig und konnte so auch nur eine kleine Schicht auf die Brownies bringen. An das Rezept hatte ich mich gehalten und die Ganache auch am Donnerstag nach Vorschrift zubereitet. Also mit dem Rezept bin ich nicht so ganz glücklich, aber am Ende entscheidet der Geschmack.

Außerdem konnte ich am Freitag auch meinen fertigen Frischkäse abfüllen und auch ein paar kleine Dosen einfrieren. Das klappt mit diesem Frischkäse super, so kann man ihn nach und nach essen und hat nicht zu viel.

Die wichtigste Aufgabe, die ich mir für den Freitag vorgenommen hatte, war die Herstellung einer Geburtstagskarte für meine liebe Schwiegermama, zu der wir heute anlässlich ihres 86. Geburtstages fahren. Ich hatte gestern lange nach einer hübschen Plotterdatei gesucht, landete am Ende wieder bei Miriam und dieser Pop-up-Karte, weil mir die Dateien einfach gefallen, sie sind elegant, das gefällt mir sehr. Außerdem macht Miriam zu vielen Dateien auch Videos, so dass man beim Zusammenbau gar nichts falsch machen kann. Hier ist mein fertiges Exemplar, ich bin begeistert (oben seht ihr die Karte geschlossen, auf dem unteren Foto geöffnet mit der aufgestellten Rose).

Für das Abendessen zauberte ich dann noch eine Gyros-Pizza, was wiederum den weltbesten Lieblingsmann schwer begeisterte.

Nun wisst ihr, dass wir heute den Tag bei der Schwiegermama verbringen und dort ganz bestimmt eine schöne Zeit haben werden. Deshalb lese ich auch erst Morgen bei Andrea und den anderen Plauscherinnen. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Geburtstagskuchen im Glas

Wenn man den Geburtstagskuchen nicht sofort isst, freut man sich auch über einen Geburtstagskuchen im Glas, dachte ich mir. Deshalb habe ich einen solchen dekoriert und verschenkt:
Die Empfängerin hat sich sehr gefreut, sie mag meine Kuchen im Glas sowieso 😉 Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, genießt es und erholt euch vom Alltag.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥