Wieder ein Brot

Heute hatte ich ein Date mit „Jule“. „Jule“ ist ein Auffrischbrot und entdeckt habe ich auch dieses Rezept bei Cookie und Co.

In diesem Brot kann man gut die Reste von Sauerteigen verarbeiten, das gefiel mir, das musste ich versuchen. Die Sauerteige wollen ja regelmäßig „gefüttert“ werden. Hierzu benötigt man aber nur ein paar Gramm Anstellgut (ASG). Plant man am „Fütter-Tag“ kein Brotbacken, so hat man einen Rest vom ASG, welchen man entsorgen müsste ….. oder eben die Jule damit backen und dafür entschied ich mich heute. Bei diesem Rezept werden die Sauerteige (in meinem Fall Weizen und Roggen) direkt aus dem Kühlschrank verwendet. Somit kommt ein Teil des ASG in den Brotteig, der kleinere Rest wird gefüttert und geht dann wieder in den Kühlschrank.
Zunächst dachte ich, „Jule“ und ich werden keine Freundinnen. Mein Gefühl sagte mir, dass mir dieses Brot nicht gelingt. Doch ich hatte mich geirrt, wie ihr ja oben auf dem Foto sehen könnt. Es entstand eine prächtige und vorzeigbare „Jule“, die dazu auch noch köstlich schmeckt. Also Notiz an mich selbst: „Jule“ kann wieder gebacken werden.

Die frisch gefütterten Sauerteige stehen auch wieder im Kühlschrank und warten auf ihren nächsten Backeinsatz oder die Fütterung. Stolz bin ich auf meinen Lievito Madre – LM – (italienischer Sauerteig), der mir beim ersten Ansatz gelungen ist und der richtig gute Triebkraft aufweist. Man sagt, dass LM nicht so leicht anzusetzen ist. Diesen LM verwendet man für süße Teige oder helle Brote/Brötchen, weil er wesentlich milder ist.

Nun habe ich dich aber genug mit Brot und Brötchen bombardiert. Wenn morgen alles nach Plan läuft, bekommst du dann eine Bastelarbeit zu sehen. Aber ich kann es nicht versprechen, da meine Tage oft durch spontane Planänderungen anders verlaufen. Trotzdem sind sie derzeit mit schönen Dingen und Begegnungen gefüllt.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

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