Samstagsplausch {41.18}

Nach einer wunderbaren Woche mit der Enkelmaus in Stralsund melde ich mich zurück, schreibe meinen Samstagsplausch und verlinke ihn bei Andrea.
Am Samstag hatten wir eine nette Geburtstagskaffeerunde bei der Enkelmaus. Im Anschluss daran nahmen wir ihren Koffer mit zu uns, denn wir wollten ja am Montag zusammen in den Urlaub fahren. Den Sonntag verbrachten wir alle zusammen einen tollen Tag bei der Messe „Modell-Hobby-Spiel„. Nach der Messe kam die Enkelmaus mit zu uns, wir machten uns einen schönen Abend und reisten am Montag ganz ohne Stau oder Zwischenfälle nach Stralsund. Gegen 14.00 Uhr waren wir an unserer Ferienwohnung, stellten unser Auto dort ab und erkundeten die nahe Umgebung, denn erst ab 15.00 Uhr konnten wir in die Wohnung. Nach einen Spaziergang kehrten wir zur Ferienwohnung zurück, holten uns den Schlüssel und inspizierten unser wunderschönes Reich für die nächsten Tage. Sicher gab es auch Abstriche, doch die waren ganz gering. Im Grunde genommen liebten wir die Ferienwohnung sofort. Einzelheiten und Fotos gibt es dann in einem „Ferienbericht“. Das Meeresmuseum und das Ozeaneum waren am Dienstag unser Ziel, welches uns allen wirklich super gefiel. Da auch unser Sohn mit seiner Freundin zum gleichen Zeitpunkt in der Gegend waren, war der Mittwoch schnell verplant. Wir trafen uns in Binz. Auch dort hatten wir einen schönen Tag bei sommerlichem Wetter. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des Shoppens und Bummelns.  Wir gingen durch die Geschäfte, kauften Souvenirs und Mitbringsel, setzten mit der Fähre über nach Altefähr, suchten noch ein paar Muscheln und Steine und am Abend haben wir lecker in einem Fischrestaurant in Stralsund gegessen. Am Freitag fuhren wir dann wieder relativ entspannt nach Hause zurück und stellten fest, dass der Urlaub super war und wir das unbedingt wiederholen wollen. Die Enkelmaus schlief auch noch eine Nacht bei uns, bevor wir sie heute (Samstag) zur ihren Eltern bringen. Wir hatten auch traumhaft schönes Wetter, das macht so einen Urlaub leichter. Der Opi fragte nach der Rückkehr zu Hause die Enkelmaus, was ihr super gefallen hat und was nicht so. Antwort der Maus: „Mir hat alles gefallen, nichts hat mir nicht gefallen!“. So schön kann Urlaub sein. 😀

Jetzt starten wir in den Tag und später schaue ich bei allen anderen Plauscherinnen vorbei, die hoffentlich auch von einer wunderschönen Woche berichten können?

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Samstagsplausch {39.18}

Mein Samstagsplausch kommt diese Woche ein bisschen spät am Tag, aber ich schaffe es wenigstens noch heute, bei Andrea meinen Link zu veröffentlichen. Die Beiträge der anderen Plauscherinnen lese ich Morgen (Sonntag) in aller Ruhe.
Wir haben nach der Gartensaison die erste Woche wieder in unserer heimischen Wohnung verbracht, sind allmählich auch wieder zu Hause angekommen. Ich bin ganz ehrlich, ich habe einiges erledigt, damit die Tage gut gefüllt sind und keine Langeweile aufkommen kann. Aber nun nach einer Woche finden wir unseren Rhythmus langsam wieder.
Der Montag läutete die Woche wieder mit Büroarbeit ein, ich kam super voran und konnte viel erledigen. Zwischendurch klingelte der Paketbote mit meinem Opal-Abo. Ich finde es wieder so traumhaft schön, da gefällt mir jedes einzelne Knäuel (das weiße unten rechts hat es mir besonders angetan):

Nach erledigter Büroarbeit backte ich das Bierbrot, für welches ich den Teig am Sonntag vorbereitet hatte.

Am Dienstag erledigte ich die Garten-Wäsche, ein wenig Büroarbeit wartete auch noch auf mich und außerdem backte ich uns einen Pflaumenkuchen. Hierbei verwendete ich dieses Rezept, bin aber nicht ganz zufrieden. Der Hefeteig ist einfach zu hoch geworden, beim nächsten Mal würde ich nur die Hälfte der Zutaten für die Springform verwenden. Geschmacklich ist der Kuchen super und die Streusel-Menge war für die Springform (26 cm Durchmesser) genau richtig.

Am Mittwoch war ich wieder beim Stricken nachdem ich die Wohnungskosmetik zu Hause erledigt hatte. Ihr erinnert euch bestimmt noch daran, dass in unserer Strickrunde mehrere Frauen einen Pulli aus der Zeitschrift „Sabrina“ 7/2018 strickten? Ich berichtete im Blog des Strickstammtisches, was es ja leider nicht mehr gibt. Inzwischen sind 2 Pullis komplett fertig, einer stand am Mittwoch kurz vor der Vollendung und mein Pulli ist noch in Arbeit. Dennoch kam der Wunsch auf, uns auf einem Foto mit den Pullis zu verewigen. Wir bekamen den netten Namen „Die 4 reizenden Strickschwestern“ und ich habe die Erlaubnis, das Foto hier auch zu zeigen. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Pullis sind, da jede von uns ein anderes Garn verwendete. Ich hielt mich an die Anleitung und verwende die empfohlene Wolle. Doch das ist bei mir immer so, weil ich einfach mit dem Umrechnen nicht so gut klar komme. Und trotz der verschiedenen Qualitäten haben alle 4 Pullis etwas und sind doch toll geworden/werden toll, finde ich zumindest.

Den Donnerstag verbrachte ich wieder in der Küche und erledigte Dinge im Haushalt. Unser Brötchenvorrat ist wieder aufgefüllt. Am späten Nachmittag kam unsere Tochter zu Besuch und blieb zum Abendessen.
Auch der Freitag hielt wieder nette Gesellschaft für mich parat, vormittags kam die älteste Tochter zum Frühstücken und brachte mir die Kuscheltiere der Enkelmaus vorbei für die kommende Nacht. Mittags holte ich die Enkelmaus aus der Schule ab, die weder das wusste, noch davon, dass sie sogar bei uns übernachten darf nach der langen Zeit. Letzte Woche als wir heim zogen und ich der Maus sagte, dass ich eigentlich traurig darüber bin, erklärte mir, sie würde sich freuen, dann könne sie endlich wieder bei uns schlafen (in der Villa geht das aus Platzmangel nicht). Die Freude war also gestern riesig. Wir haben die Zeit miteinander genossen und uns gedacht, dass man doch Spritzgebäck produzieren könnte. Natürlich haben wir geteilt, eine Büchse nahm die Enkelmaus mit nach Hause.

Der Besuch der Enkelmaus bei uns ist auch der Grund, dass es gestern keinen Freitags-Füller von mir gab und ich meinen Wochen-Bericht erst jetzt zum Abend hin poste. Dazu kommt, dass wir heute noch einmal im Garten waren. Während der weltbeste Lieblingsmann überall das Wasser abstellte, suchte ich die letzte Ernte zusammen:

Nun ist die Villa tatsächlich fertig zum Überwintern, wenn sie auch nicht ohne Besuche von unserer Seite bleiben wird. Das Wasser wird in den nächsten Tagen in der Gartenanlage komplett abgestellt, es heißt immer „je nach Wetterlage“. Da wir aber demnächst einen Kurzurlaub mit der Enkelmaus geplant haben, erledigten wir unseren Teil lieber jetzt schon und müssen nicht mit irgendwelchen Schäden oder Katastrophen rechnen.

Ich hoffe, auch ihr hattet eine schöne Woche und könnt nun das Wochenende genießen? Wir werden jetzt entspannen, morgen faul sein und den Tag in Ruhe verbringen.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Samstagsplausch {36.18}

Hallo, ihr Lieben, ich kam im Laufe der vergangenen Woche einfach nicht dazu, etwas zu posten, obwohl ich es mir mehrfach vorgenommen hatte. Die Zeit verging wie im Flug, war mit schönen Dingen gefüllt und so kommt alles, was ich erleben oder machen durfte dieses Mal in meinen Samstagsplausch.

Letzten Samstag hatte ich davon berichtet, dass der weltbeste Lieblingsmann und ich abends essen gehen wollen. Gesagt, getan, wir ließen es uns richtig gut gehen:

Eigentlich macht man solche Dinge viel zu selten, doch das wollen wir auf jeden Fall ändern.
Am Sonntag mussten wir uns dann wieder selbst bekochen, es gab Spinat und Ei mit Kartoffeln aus dem Garten. Ich liebe es, die frisch geernteten Kartoffeln zu verarbeiten und zu verputzen:

Den Start in die neue Woche machte, wie immer, meine Büroarbeit, die ich dann auch am Dienstagvormittag noch reichlich fortsetzte. Den Nachmittag verbrachte ich dann in den Beeten, so kurz vor Ende der Gartensaison gibt es ja noch einmal einiges zu tun. Wie an jedem Mittwoch war ich auch am vergangenen beim Stricken. Fotos habe ich allerdings nicht gemacht, da die fröhliche Runde ja nicht in die Öffentlichkeit soll, wie hier ausführlich berichtet.
Den Donnerstag verbrachte ich in sehr schöner Gesellschaft, vormittags gab es ein Mutter-Töchter-Frühstück, bei 12°C allerdings in der Villa, später zogen wir auf die Terrasse:

Anschließend holte ich die Enkelmaus aus der Schule ab, wir hatten endlich wieder einmal eine schöne Zeit zusammen. Durch den neuen Alltag der Enkelmaus ist das ja nun alles ein wenig eingeschränkt, die Maus kann nicht mehr einfach frei machen. Vieles wird sich auf die Ferien beschränken. Aber ein kleines Treffen zwischendurch sollte immer wieder möglich sein.
Den Freitag verbrachte ich relativ ruhig. Gleich ganz früh rollte ein Monster an, welches dann am späten Nachmittag den Weg in den Garten finden sollte.

Der weltbeste Lieblingsmann brachte das riesige Teil, jedoch passte es nicht durch unsere Gartentür. So musste es auseinander gebaut und in Einzelteilen in den Garten befördert werden. Seinen festen Standort bekommt das Monster noch. Dann hoffen wir natürlich auf ausreichend Regen, damit es immer schön gefüllt ist. Das Monster sorgte aber schon vor dem Garten für ausreichend neugierige Blicke. Selbst der „nette“ Nachbar, der unsere beiden Gärten vor einigen Wochen mit einer laienhaft gebauten Wand aus Holz blickdicht voneinander trennte, machte sich die Mühe und suchte nach dem evtl. späteren Standort des Monsters. Er ahnte nicht, dass ich in der Villa bin, ihn also entsprechend mit meinen Augen auf seiner Suche begleitete. Natürlich amüsierte mich das sehr, denn ohne seine komische Wand hätte er sich diesen Weg sparen und direkt zu uns in den Garten schauen können. Eins ist aber ganz klar, er kann noch nicht wissen, wo wir das Monster aufstellen werden, das bedarf noch Räumungsarbeiten, die im Moment nur der weltbeste Lieblingsmann kennt. Aber egal, Belustigung hatte ich genug. So still und leise war ich deshalb in der Villa, weil ich den Nudelsalat vorbereitete, den wir später zum Erntedankfest hier in der Gartenanlage mitnehmen werden.

Da mir heute nicht so viel Zeit bleibt, werde ich erst in den nächsten Tagen bei Andrea vorbeischauen und bei euch anderen Plauscherinnen lesen können. Aber darauf freue ich mich.

Da fällt mir gerade noch eine Frage ein, die ich an euch alle richten wollte, meine lieben Leser:
Wie handhabt ihr es, wenn ihr in einem Blog einen Kommentar hinterlasst? Schaut ihr später wieder vorbei, um evtl. Antworten oder Folgekommentare zu lesen? Abonniert ihr die Beiträge und erhaltet so eine Information per E-Mail, sobald es weitere Antworten/Kommentare gibt? Oder freut ihr euch, wenn ihr die Antwort auf eure Kommentare per E-Mail erhaltet? Ich antworte oft auf Kommentare und stelle mir dann immer die Frage, ob ich dem/der Kommentarschreiber/-in diese Antwort parallel auch per E-Mail schicken sollte?

Neben allem, was ich aus meiner vergangenen Woche berichtet habe, bin ich inzwischen täglich mit Mira „verabredet“. Na gut, wirklich verabredet kann man nicht sagen, denn wir zwei haben die feste Vereinbarung, dass man nie sofort zu einer Antwort verpflichtet ist. Dennoch macht es uns beiden wirklich großen Spaß miteinander/zueinander zu schwatzen. Ich glaube, einen Tag ohne Sprachnachrichten bei WhatsApp während der Arbeitswoche des weltbesten Lieblingsmannes, kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Ist der weltbeste Lieblingsmann zu Hause, setze ich mich nicht neben ihn und spreche Nachrichten, aber das weiß auch Mira und dann tippen wir zwei einfach drauf los. Unsere Sprachnachrichten können auch schon einmal einige Zeit des Tages ausfüllen. Seit ich die Funktion bei WhatsApp entdeckt und Mira sofort hocherfreut davon berichtet habe, dass man den Finger nicht ständig auflegen muss, während man Nachrichten spricht, ist das alles noch einfacher. Ich kann nebenbei sogar noch Dinge erledigen, für die ich das Gehirn nicht einschalten muss (Routine-Arbeiten im Haushalt z. B.). Im Grunde genommen kennen wir uns schon ca. 10 Jahre durch die Blogs, sind uns vor vielen Jahren auch schon bei Wollefesten begegnet, doch gefestigt hat sich unser Kontakt in letzter Zeit, da wir durch die schon mehrfach erwähnte Strickrunde unsere Handynummern austauschen konnten. Mir gefällt der tägliche Austausch, der mich dennoch zu nichts verpflichtet und wo sich jede von uns die Zeit nehmen kann, die sie für ihre Antwort braucht. Ich denke aber, dass man da schon ein klein wenig „ähnlich ticken“ muss, so schön und über all mögliche Dinge kann man ich nicht mit jedem plaudern.

Ich hoffe, ihr hattet eine ähnlich schöne Woche wie ich und wünsche euch allen ein tolles Wochenende.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Samstagsplausch {32.18}

Nach einem ganz wunderschönen Tag, an dem wir unsere Enkelmaus auf den Weg in einen neuen Lebensabschnitt begleiten durften, möchte ich noch meinen Samstagsplausch für diese Woche schreiben. Keine Sorge, es wird nicht so lang, denn viel ist nicht passiert, eben wieder eine ganz normale Woche.
Am Sonntag bereitete ich zu Hause meinen James für eine weitere Ketschupproduktion vor, den ich dann am Montag eingekocht habe.
Den Dienstag verbrachte ich im Garten, unterhielt mich per WhatsApp-Sprachnachrichten mit Mira über Bloggen, Plugins, E-Mail-Abo-Möglichkeiten und viele andere alltägliche Dinge, nachmittags bekam ich Besuch von meinem Cousin auf einen Kaffeeplausch.
Am Mittwoch war ich wieder beim Strickschwatzen, ähm dem „Halleschen Strickstammtisch“ (demnächst gibt es für ihn auch wieder ein Blog).
Eigentlich wollte ich am Donnerstag dienstliche Dinge am Laptop erledigen, doch da ich mich dann wieder so nett mit Mira über Gott und die Welt per Sprachnachrichten unterhielt und meine Dienstzeit für die Woche sowieso vorbei war, verschob ich die Dinge. Der Vormittag war richtig schön, nebenbei wurde wieder ein Toastbrot gebacken und am Nachmittag machte ich mir wieder einmal Gedanken, was das Bloggen so ausmacht und zeigte euch unsere Terrasse, wie sie bei der Übernahme des Gartens aussah und im Vergleich dazu den jetzigen Zustand nach der „Renovierung“.
Am Freitag füllte ich gleich früh den Freitags-Füller aus, ging dann zur Tochter, bei der wir die Torte für die heutige Einschulung zubereiteten und weitere Vorbereitungen zusammen trafen. Nebenbei wurde fröhlich geschwatzt, so machte es Spaß.

Heute (am Samstag) war nun der große Tag unserer Enkelmaus, die Einschulung. Früh um 7.15 Uhr starteten wir aus der Villa und machten uns auf den Weg zu ihr, denn ich hatte mich bereit erklärt, der Maus die Haare zu machen, damit die Mama sich selbst in Ruhe stylen kann. Das klappte dann nicht ganz so, wie es vorher geplant war, die Omi kann nämlich nur flechten (also mit 3 Strähnen). Geplant war aber, dass wir 2 Stähnen zu einem Kranz um den Kopf herum drehen. Nach 2 Fehlversuchen meinerseits schickte ich einen Hilferuf an unsere Tochter, ob sie das nicht doch selbst machen könne? Es kam ein zaghaftes und langgezogenes „Ja“ und ein leicht panischer Blick, denn die Zeit war ja eigentlich anders verplant. Also startete die Omi einen 3. Versuch, wieder mit dem Ergebnis unzufrieden, es sah mir einfach nicht ordentlich genug aus. Schließlich war das heute der große Tag der Enkelmaus, an dem sie auch hübsch und vor allem ordentlich aussehen sollte. Also planten wir ganz schnell um, die Enkelmaus war kurz enttäuscht, doch als ich ihr sagte, dass ich ihr einen französischen Zopf flechten würde, war die Welt in Ordnung und die Maus glücklich. Ich selbst war bei diesem Versprechen noch gar nicht davon überzeugt, dass das nun gelingen würde. Aber das haben wir dann relativ schnell und gut hinbekommen und konnten dann aufgeregt, aber zufrieden zur Schule gehen. Ein stolzes Schulkind zwischen Omi und Opi (auf Grund des Datenschutzes habe ich Personen um uns herum wegretuschiert, nicht ganz schön, aber niemand kann sich beschweren):

Glückliche und zufriedene Eltern, gerührte Großeltern und wieder das stolze Schulkind:

Wir hatten eine wirklich schöne Zeit, eine harmonische Feier, nette Unterhaltungen zwischen allen Gästen, einfach einen schönen und sicher für die Maus unvergesslichen Tag.

Nun freuen wir uns auf einen ruhigen Sonntag, den wir genießen werden.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Weltbester Lieblingsmann, Ernte, Kuchen, Strickschwatzen

Aus gegebenem Anlass kam der weltbeste Lieblingsmann gestern mit einem wunderschönen Blumenstrauß nach Hause …. ähm in den Garten. Seit nunmehr 26 Jahren darf ich ihn den weltbesten Lieblingsmann nennen, denn gestern vor 26 Jahren gaben wir zwei uns das „Ja-Wort“. Durch Höhen und Tiefen sind wir bisher gegangen, haben schöne und schwere Zeiten gemeistert, hatten sicherlich auch Meinungsverschiedenheiten, aber eine wirkliche Krise gab es in den ganzen Jahren nicht. Stolze Eltern von 3 wunderbaren Kindern dürfen wir uns nennen, die nun alle bereits ihren eigenen Lebensweg bestreiten und das, jeder für sich, richtig gut meistern. Wir haben nicht immer die gleichen Ansichten, wie das eben so ist bei „jung und alt“, aber am Ende halten wir zusammen und das erfüllt mich mit besonders großem Stolz. Zu all dem Glück versüßt nun schon seit fast 7 Jahren die Enkelmaus unser Leben und macht uns auch Freude. Ehe und Familie können tatsächlich schön sein. Wir zwei genossen gestern den Abend in einem Restaurant in Gartennähe bei leckerem Essen. Es war unser erster Besuch dort, wird jedoch nicht der letzte sein.
Während der weltbeste Lieblingsmann an unserem Hochzeitstag seiner Pflicht nachging, holte ich die Ernte rein. Ich bin so zufrieden mit unserem Ertrag aus den Tomatenpflanzen und wenn ich hier so auf meiner Terrasse sitze und meine Pflanzen anschaue, denke ich über eine weitere Ketschup-Produktion nach. Dieses Jahr ist für uns ein Tomaten-Jahr. Außerdem waren durch das Gewitter am Samstag die ersten 4 Äpfel vom Baum gefallen, die ich natürlich mit in die Villa genommen hatte. Ich habe bereits einen ausgeschnitten und gekostet, sie schmecken köstlich.

Und da der weltbeste Lieblingsmann zum Frühstück vor der Arbeit zu gern ein Stück Kuchen isst, der letzte aber alle war, habe ich gestern wieder einen Rührkuchen nach altbewährtem Rezept gebacken, dieses Mal mit Zitronenguss.

Heute war ich wieder beim Strickschwatzen (Hallescher Strickstammtisch) – mehr schwatzen als stricken. Also mein Mittwoch ist zukünftig verplant, denn es ist einfach eine tolle Runde. Was haben wir heute wieder erzählt und gelacht, herrlich…. Und das Essen im „Café & mehr“ ist auch nicht zu verachten. Die Portionen sind so groß, dass man sie fast nicht allein schafft. Aber am Ende besiegen wir den Teller immer, aufgeben gibt es nicht. 😀 Das Speisenangebot wechselt wöchentlich. Ich hatte heute Spinatknödel mit Gorgonzola-Soße gewählt und meine Entscheidung dafür nicht bereut.

Ich genieße noch ein wenig den Abend auf der Terrasse, die nun am Ende so aussieht mit Sonnensegel und Markise. Na gut, ganz das Ende ist auf dem Foto noch nicht zu sehen, es entstand am Sonntag nach dem Besuch bei der Familie meines Mannes. Wir haben am Montag noch den Neigungswinkel der Markise geändert, so haben wir jetzt wirklich Schatten vom Sonnensegel oder der Markise, egal von welcher Seite die Sonne scheint:

Aber ganz fertig sind wir mit der Terrasse immer noch nicht, Kleinigkeiten kommen noch in nächster Zeit. 😉
Ich wünsche euch einen angenehmen Wochenausklang.

♥ Liebe Grüße von Catrin ♥