Der Sommer neigt sich dem Ende – {Samstagsplausch 33.19}

Man spürt nun tatsächlich, dass sich der Sommer dem Ende neigt, die Nächte werden länger und – vor allem – auch kälter. Dennoch genieße ich im Moment noch jede Minute in der Villa und im Garten, erfreue mich an der Natur, an den singenden Vögeln, dem Wind, der die Blätter an den Bäumen bewegt und natürlich erfreue ich mich auch noch sehr an den Dingen, die ich im Garten ernten kann. Tomaten haben wir reichlich, die Gurken im Gewächshaus geben noch einmal Gas, die rote Bete werde ich in den nächsten Tagen aus der Erde holen und verarbeiten. Ja, es gefällt mir, auch das Wetter ist optimal, um noch viel der frischen Luft zu tanken.
So verging auch meine letzte Woche, eigentlich war sie recht unspektakulär. Die Büroarbeit nimmt allmählich wieder zu, unser Auto hatte einen TÜV-Termin, der gut über die Bühne ging, im Garten gab es auch ein wenig zu tun. Den letzten Ferientag (Mittwoch) verbrachte die Enkelmaus bei mir, wir hatten einen wirklich schönen Tag zusammen. Ansonsten war eben alles wie immer, die Woche und der Alltag verliefen ohne Probleme oder Zwischenfälle. Deshalb ist mein Samstagsplausch in dieser Woche nicht ganz so lang, es gibt nicht einmal Fotos, die ich euch zeigen könnte.
Der weltbeste Lieblingsmann hat sich noch für die letzten Wochen in der Villa ein neues Projekt ausgedacht (eigentlich war die Idee von mir und nur so daher gesponnen, doch der weltbeste Lieblingsmann tüftelt dann ja immer gleich einen Plan zurecht). Das notwendige Material haben wir schon besorgt, doch mehr wird noch nicht verraten. Ich berichte dann, wenn alles fertig ist. Auf jeden Fall ist es ein Projekt, was auch die Enkelmaus sehr erfreut.

Heute werden wir nachmittags beim Sommerfest meines Bruders sein, dannach kommt mein Cousin mit Partnerin, wir wollen grillen. Darauf freue ich mich natürlich. Sonst werden wir ein ruhiges Wochenende verbringen.

Hattet ihr eine ebenso ruhige und unspektakuläre Woche oder gibt es bei euch aufregende Dinge zu berichten? Ich werde es lesen, wenn ich Morgen eure Blogs besuche, denn heute werde ich es nicht schaffen. Auf jeden Fall wünsche ich euch allen ein wunderbares, erholsames, sonniges Wochenende.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verlinkt: Samstagsplausch bei Andrea

Die Wochen fliegen nur dahin – {Samstagsplausch 32.19}

Wieder ist eine Woche vergangen, wieder gibt es einen Samstagsplausch und soll ich jetzt mal ganz ehrlich sein, liebe Plauscherinnen? Ich habe es letzte Woche tatsächlich nicht auf die Reihe bekommen, bei jedem von euch vorbei zu schauen. Bitte verzeiht mir, aber die Zeit verging einfach im Flug. Ich wollte auch wieder zwischendurch bloggen („WMDEDGT“ und „Fünf Fragen am Fünften“), doch dann kam – wie Andrea neulich so schön in einem Kommentar schrieb – „das Leben 1.0 dazwischen“ und ich kam zu nichts anderem. Ich bin auch gerade etwas unsicher, ob ich mich noch weiter an allen Linkpartys beteilige oder nicht. Die „Fünf Fragen am Fünften“ waren dieses Mal gar nicht so meins und „WMDEDGT“ verpasse ich meistens oder habe nichts Außergewöhnliches zu berichten. Dann würde ich euch langweilen, das macht für mich keinen Sinn. Der Samstagsplausch ist für mich zu einem schönen Ritual geworden, ein Ritual, die Woche abzuschließen und meine Erlebnisse mit euch zu teilen. Irgendwie finde ich es für mich nicht gut, an Linkpartys teilzunehmen, damit mein Blog gelesen wird. Ich denke, treue Leser kommen auch ohne Linkparty hier vorbei und die sind mir wichtig, nicht die Leser, die ich bloß über Linkpartys „erreiche“.
Meine schnell verlaufende Woche war eine schöne Woche mit guten Dingen. Wie ich letzte Woche schon erwähnte, waren wir am Samstag bei der Schwie-Mu, wir hatten einen wirklich schönen Tag. Viel zu lange waren wir nicht bei der Familie des weltbesten Lieblingsmannes. Um so mehr haben wir zwei die Zeit bei ihnen genossen und ich glaube, es beruhte auf Gegenseitigkeit.
Den Sonntag verbrachten wir in aller Ruhe, am Nachmittag kam der Sohn, die Schwiegertochter und die „liebenswürdige kalte Schnauze“ der beiden zu einem kleinen Kaffeeklatsch vorbei (für den Humbi gab es natürlich Wasser). Auch diese Zeit zusammen gefiel mir sehr gut. Und schon hatte uns der Alltag wieder, es war Montag. Der weltbeste Lieblingsmann ging seiner Arbeit nach, während ich ein Brot backte und mich der Büroarbeit widmete. Als der weltbeste Lieblingsmann seinen Tag hinter sich gebracht hatte, fuhren wir noch Grünschnitt weg und leerten den Briefkasten der Geschäftsstelle (meistens übernimmt das der weltbeste Lieblingsmann, doch am Montag ergab es sich, dass wir es zusammen erledigten). Zu Hause sind wir auch vorbeigefahren, ich fütterte die Waschmaschine und programmierte sie so, dass sie am Dienstagmorgen fertig sein würde. Abends hatte ich noch einen wirklich guten Plausch mit meiner Schwester, der uns beiden gut tat und wichtig war.
Den Dienstag verbrachte ich vormittags zu Hause, kümmerte mich um die Wäsche und wartetete auf den Paketboten, der einen neuen Rucksack für den weltbesten Lieblingsmann lieferte. Nachmittags plünderte ich den Garten und bereitete uns einen leckeren Salat zu.
Schon war der Mittwoch gekommen, an dem ich Möhren und Kohlrabi erntete, beides schnippelte, blanchierte und einfror. Außerdem war wieder ein Kuchen nötig. Die ersten Äpfel fallen vom Baum, also was bietet sich da nicht mehr an, als einen Apfelkuchen zu backen? Schnell fand sich ein Rezept (Werbung ohne Auftrag), welches mir gefiel und getestet werden musste. Es ist super, schnell zu backen und der Kuchen schmeckt so lecker, dass ich ihn wieder backen werde.

Der Kuchen musste gleich angeschnitten und gekostet werden, natürlich vom weltbesten Lieblingsmann. Deshalb fehlt schon ein Stück.

Am Donnerstag war ich noch einmal zu Hause, erledigte Büroarbeit, bereitete danach Sauerteig für mein geplantes Brotbacken vor. Abends machten der weltbeste Lieblingsmann und ich einen Spaziergang und kümmerten uns um die Pflanzen auf dem Balkon und in der Wohnung der Tochter, deren Urlaub nun dem Ende zu geht (endlich sehe ich die Enkelmaus bald wieder!).
Wie geplant backte ich am Freitag Brot. Außerdem wollte ich etwas Neues versuchen, wollte unsere Tomaten ein wenig verarbeiten, doch Ketschup haben wir noch vorrätig. Eine Gartennachbarin brachte mich auf die Idee, die Tomaten wie Gurken einzulegen, das wollte ich unbedingt probieren. Der weltbeste Lieblingsmann meinte, dass wir dann einen Blumenkohl kaufen müssten. Auf meine verdutzte Frage nach dem Warum, meinte er, dass man so eine Art „Mixed Pickles“ machen könnte, damit man nicht nur Tomaten hat. Na, ich kaufe doch keinen Blumenkohl, um den dann einzulegen. Leider ist bei unserem angepflanzten noch kein einziger Kopf zu sehen (nur Brokkoli wächst gut im Hochbeet). Doch da wusste Frau sich zu helfen, holte Möhren aus dem Beet, erntete die ersten gelben Bohnen und hatte Champignons im Haus in der Villa. Entsprechend füllte ich die Gläser (Möhren und Bohnen habe ich vorher blanchiert), bereitete einen Sud in Eigenkreation zu und goss diesen auf. Nun bin ich sehr gespannt, wie das schmecken wird. Ich habe mir alles aufgeschrieben. Falls es gut gelungen ist, werde ich das dann wieder machen und natürlich das Rezept mit euch teilen.

So verlief meine Woche, jeder Tag war gut gefüllt. Der Garten wurde auch gepflegt, das nimmt alles Zeit in Anspruch und oft mehr, als man vorher meint. Aber es ist alles angenehme Arbeit, die mir gefällt, die mich entspannt, die mir gut tut. Regen gab es hier kaum, das ist sehr schade. Andererseits werden die Nächte wieder länger und man hat das Gefühl, der Herbst klopft schon leicht an die Tür. Empfindet ihr das auch so?

Nun stellt sich mir seit letzter Woche noch eine Frage, ich hoffe, dass ich mit eurer Hilfe eine Antwort finde? Vergangene Woche las ich bei Mira im Samstagsplausch über die Verlinkungen mit „target=_blank“ (Befehl, mit dem sich Links im neuen Tab/Fenster öffnen) und frage mich seitdem, ob man die Links so einfügen sollte, dass sie sich gleich im neuen Tab/Fenster öffnen oder nicht? Ich persönlich finde es gut, wenn sich Links im neuen Tab/Fenster öffnen, ich freue mich, wenn in Beiträgen bzw. anderen Blogs so verlinkt wird. Doch die Beiträge von Mira und auch Georg (Text im 2. Absatz seines Beitrages) haben mich verunsichert. Ich weiß nicht mehr, ob es denn euch auch gefällt oder nur mir persönlich, wenn sich neue Tabs/Fenster öffnen? Da ich möchte, dass ihr euch hier beim Lesen wohlfühlt und es für euch angenehm ist, möchte ich euch fragen, wie ihr es lieber habt und würde mich hier wirklich über zahlreiche Antworten hierzu freuen:
Sollen sich Links, die ich in Beiträgen einfüge, in neuen Tabs/Fenstern öffnen oder im gleichen?
Wenn sich die Links im gleichen Tab/Fenster öffnen, müsste man dann „zurück“ gehen, wenn man den Beitrag weiterlesen möchte oder selbst eine Tastenkombination drücken, damit sich der Link im neuen Tab/Fenster öffnet (man entscheidet also selbst, wie man es handhaben möchte). Öffnet sich der eingefügte Link gleich im neuen Tab/Fenster, so kann man dann durch einen Klick auf den alten Tab/das alte Fenster den voher geöffneten Beitrag weiterlesen.
Ich persönlich mag es, wenn sich Links in neuen Tabs/Fenstern öffnen und ich dann direkt mit Klick auf den alten Tab/das alte Fenster den ursprünglichen Beitrag weiterlesen kann. Ich bin nun sehr auf eure Wünsche gespannt, die ich in Zukunft gern berücksichtigen möchte.

Unser Wochenende wird schön: den Samstag verbringen wir in aller Ruhe, holen spätabends die Tochter, den Schwiegersohn und die Enkelmaus vom Flughafen ab und am Sonntag gehen wir gemeinsam frühstücken. Darauf freuen wir uns natürlich sehr.
Ich wünsche euch allen ein ebenso schönes Wochenende.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verlinkt: Samstagsplausch bei Andrea

Eine Restaurant-Woche – {Samstagsplausch 31.19}

Während mein Samstagsplausch online geht (schön, dass man die Beiträge schon vorher schreiben und planen kann), sitze ich mit dem weltbesten Lieblingsmann im Auto, wir sind auf dem Weg zur Schwie-Mu und freuen uns auf den Tag.

Meine Woche war im Allgemeinen sehr bewegt und überhaupt nicht langweilig. Bürotechnisch spüre ich noch immer die Urlaubszeit, es läuft angenehm ruhig. Ich hatte aus dem Grund schon viel Zeit im Laufe der Woche zum Bloggen und Berichten. Am Sonntag gab es meinen Beitrag zu Katrins Blogparade #Sonntagsglück, am Montag postete ich einen kleinen Starter in die neue Woche und von einem weniger gelungenen Kuchen. Außerdem verbrachten wir den Montagabend anlässlich des Geburtstages vom Schwiegersohn in einem Restaurant bei leckerem Essen, wovon ich hier schon schrieb. Das war unser erster Restaurant-Besuch während der Woche, es sollten noch 2 folgen. Nachdem ich am Mittwoch einen sehr schönen Überraschungsbesuch in der Villa hatte (unsere Jüngste kam spontan vorbei, sie hatte einen Heimatausflug aus ihrem Feriencamp unternommen), gingen der weltbeste Lieblingsmann und ich ein weiteres Mal zum Abendessen (Werbung ohne Auftrag!). Den sehr schönen Grund beschrieb ich in diesem Beitrag. Dieser Tag war Anlass für den weltbesten Lieblingsmann, mir wieder einmal wunderschöne Blumen zu schenken.

Der Donnerstag verlief recht „normal“ und ohne besondere Vorkommnisse. Der weltbeste Lieblingsmann hatte länger zu arbeiten und die Idee, mich mit auf die letzte Baustelle zu nehmen. Dort war er allein und so konnten wir zwei schon irgendwie zusammen sein, auch wenn er noch arbeiten musste. Damit auch ich gut beschäftigt bin, hatte ich mein Strickzeug dabei und siehe da, die vor Ewigkeiten begonnenen Socken wurden auf der Baustelle fertig:

♥♥♥
Die Fakten:
– Socken Gr. 39
– Bund 52 Maschen, 2 Rechts / 2 Links
– Socken mit 56 Maschen im falschen Zopfmuster, erhascht bei Mira
– Käppchenferse, Fersenwand mit Hebemaschen
– Wolle aus einem Opal-Abo
– Verbrauch 56 g (für die restliche Woche habe ich schon Verwendung, denn es werden Socken für kleine Füße gewünscht)
– beide gleichzeitig mit Rundstricknadel Gr. 2,5 gestrickt
– für meine eigenen Füße
♥♥♥

Ansonsten habe ich im Laufe der Woche im Garten für Ordnung gesorgt, zu Hause alles erledigt und nach dem Rechten geschaut, während der weltbeste Lieblingsmann seiner Arbeit nachging. Am Freitag ließen wir die Woche dann mit einem netten Besuch in dem Restaurant (Werbung ohne Auftrag!) ausklingen, in das wir schon lange gehen wollten. Das war der 3. Restaurant-Besuch in dieser Woche, es war schön, doch nun ist es erst einmal wieder genug. Aber wir haben keinen unserer Restaurantbesuche in dieser Woche bereut, es war in jedem einzelnen sehr lecker.

Wie war eure Woche, ebenso angenehm und gut gefüllt wie meine? Andrea und die anderen Plauscherinnen besuche ich am Sonntag, denn da sind wir nicht unterwegs und haben Zeit.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verlinkt: Samstagsplausch bei Andrea

Wenn die Feige Früchte trägt – {Samstagsplausch 30.19}

Als wir im Jahr 2017 den Feigenbaum gestellt haben, bekam ich von jedem gesagt, ich solle geduldig sein, denn es würde mindestens 6 Jahre dauern, bis eine Feige Früchte trägt. Darauf stellte ich mich ein, spendete dem Bäumchen aber immer Aufmerksamkeit und vor allem Wasser. Während ich am Donnerstag meine „Schlauch-Runde“ drehte (so nenne ich das Gießen immer), traute ich fast meinen Augen nicht. Bereits nach 2 Jahren zeigt unsere Feige die ersten Früchte, ganze 10 Stück habe ich gezählt. Auf dem Foto seht ihr die größte, sie hat derzeit ungefähr die Größe einer Hauspflaume. Alle anderen sind etwa so groß wie eine größere Heidelbeere oder wie eine Kirsche, das ist unterschiedlich. Ich freue mich über jede einzelne Feige und wenn nur eine von ihnen am Ende übrig bleibt und ich diese ernten kann, bin ich ein glücklicher Mensch.

Außer diesem Erfolgserlebnis verlief meine Woche ziemlich ruhig, ich spüre tatsächlich die Urlaubszeit der anderen und genieße das auch ein wenig. So konnte ich am Montag nach langer Zeit wieder einmal während der Woche einen Beitrag schreiben, konnte eure Blogs lesen, hatte soger Zeit, den einen oder anderen Kommentar zu hinterlassen. Hoffentlich hält die Ruhe noch eine Weile an? Die Hitze schlaucht doch ganz schön, so dass man sich über jeden Tag freut, an dem man es ruhig angehen kann. In der Villa mache ich frühmorgens Durchzug, am späten Abend wird wieder gelüftet, tagsüber wenn die Temperaturen zu hoch sind, mache ich alles zu und lasse keine Hitze hinein. Es geht irgendwie, aber 5 Grad weniger wären auch angenehm. Trotzdem ist mir dieses Wetter allemal lieber als Regen und Kälte 😉

Während der Woche habe ich ein wenig im Garten gemacht, was eben so anfällt. Aber durch das ständige Dasein ist alles überschaubar, man sieht etwas und erledigt es gleich, was mir sehr gut gefällt, alles ganz ohne Stress und Druck. Natürlich war ich auch zu Hause, Wäsche wurde gewaschen, die Zimmerpflanzen wurden versorgt, eben das erledigt, was auch zu Hause gemacht werden muss. Der weltbeste Lieblingsmann kämpft sich durch den Alltag an diesen heißen Tagen, immer mit Blick auf unseren Urlaub dann im Herbst. So kann man das irgendwie überstehen.

Am Dienstag traf ich mich zum Frühstücken mit einer Bekannten und ich muss sagen, wir hatten eine wirklich schöne Zeit. Die Bekannte ist bereits im Ruhestand, ich lernte sie durch meinen Job kennen. Wir hatten so viel zu erzählen, dass wir die Kellnerin 2 Mal wegschicken mussten. Vor lauter Quatschen vergaßen wir, uns Gedanken über die Bestellung zu machen. Mir hat das wirklich gut getan. Vor allem war da nach langer Zeit wieder einmal jemand, der mich fragt, wie es mir geht, der auch mir zuhört und nicht nur erwartet, dass ich mich von ihm berieseln lasse. Ja, der Vormittag gefiel uns beiden super, wir wollen das unbedingt wiederholen.

Am Mittwoch habe ich einen Käsekuchen gebacken. Meine Mama hatte ein wirklich tolles Rezept, was ich übernommen habe. Da wir zwei Personen einen Kuchen „normaler Größe“ (26er Springform) immer ewig nicht alle bekommen, hatte ich uns eine 18er Springform gekauft und das Rezept halbiert. Es klappte super, der Kuchen ist gelungen und lecker:

Und weil DER Käsekuchen so lecker und in unserer Familie sehr beliebt ist, möchte ich euch am Rezept (für Springformgröße 26 cm) teilhaben lassen:

Als Boden wird ein Streuselteig verwendet, den man als Backmischung kaufen oder ihn selbst herstellen kann. Ich arbeite mit diesen Zutaten und rühre ihn natürlich selbst an:

  • 125 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 100 g brauner Zucker

Den Streuselteig in die Springform geben und diese beiseite stellen.

Für den Belag des Käsekuchens benötigt man:

  • 500 ml Milch
  • 165 g Butter
  • 500 g Quark (kann Magerstufe oder fettreicher sein, das ist jedem selbst überlassen)
  • 3 Eier
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver (nicht kochen, sondern das Pulver verwenden)
  • Saft einer halben Zitrone und abgeriebene Schale, wenn man mag (optional)

Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Zuerst erwärmt man die Milch zusammen mit der Butter, bis diese zerlassen ist. Die Milch-Butter-Mischung stellt man erst einmal zur Seite.
Dann vermischt man in einer anderen Schüssel alle anderen Zutaten und rührt hier die Milch mit der zerlassenen Butter unter.
Nun gibt man diese Mischung auf den vorbereiteten Boden in der Springform (es ist sehr flüssig, das ist völlig in Ordnung). Den Kuchen backt man bei 175°C Ober-/Unterhitze für ca. 50-60 Minuten (Es kommt hierbei auf jeden einzelnen Backofen an. Am Ende ist die Farbe des Kuchens entscheidend.)
Tipp: Lasst den fertig gebackenen Käsekuchen im leicht geöffneten Backofen auskühlen. Dies verhindert das Reißen, was bei einem Käsekuchen schnell passieren kann.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und „guten Appetit“.

So sah meine 30. Woche in 2019 aus und ich hoffe, eure war ähnlich ruhig und angenehm? Wir werden das Wochenende recht entspannt verbringen. Ich freue mich darauf. Mein einziger Plan ist es, Gurken einzulegen und einzukochen.


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verlinkt: Samstagsplausch bei Andrea

Gedanken, Fragen an mich selbst – {Samstagsplausch 29.19}

Ich möchte euch nicht jede Woche mit den gleichen Dingen langweilen, deshalb sieht mein Samstagsplausch in dieser Woche etwas anders aus. Meine Woche verlief wie immer, doch die Büroarbeit ließ allmählich nach. So blieb mir etwas freie Zeit, Zeit, in der ich nachdenken, mir selbst Fragen stellen und Antworten für mich finden konnte. Ihr werdet es nicht glauben, es hat mir sehr gut getan. Ich werde nicht ins Detail gehen, doch ein paar Punkte möchte ich anschneiden. Die „Fünf Fragen des Fünften“ werde ich nicht mehr beantworten, es ist ja immerhin bald wieder der 5., so dass ich es wirklich etwas spät für die Antworten finde. Aber in meinem Kopf schwirrten genug eigene Fragen herum. Meinen Beitrag schreibe ich auch schon am Freitag, denn heute regnet es hier endlich einmal. Ich werde diesen dann Morgen nur noch veröffentlichen und natürlich bei Andrea verlinken.

Nun aber zu meinen Fragen an mich selbst:
Alltag:
Warum läuft denn der Alltag immer so gleich ab, warum gibt es wenig Abwechslung dabei? Ganz klar: es gibt eben einfach zu viele Dinge, die erledigt werden müssen und viel Zeit in Anspruch nehmen. Da bleibt kaum Zeit für Abwechslung. Der weltbeste Lieblingsmann würde sagen: „Weil du zu viel für alle anderen machst und nicht an dich denkst!“. Da könnte er wohl durchaus Recht haben und damit komme ich gleich zum nächsten wichtigen Punkt.

Freundschaften (oder wie man es nennen soll):
Ich habe im Laufe meines Lebens – und das hat nun ja doch schon ein paar Jahre auf dem Buckel – viele Menschen kennengelernt, wahrscheinlich zu viele. Und mindestens bei 80% dieser Menschen war ich der Meinung, dass sich aus dieser Bekanntschaft doch eine gute Freundschaft entwickeln könnte. Heute merke ich, so alt wie ich nun bin, dass dies ein Trugschluss war. Ich möchte damit keinesfalls behaupten, dass es keine wahren Freunde gibt. Mir sind sie nur leider nicht begegnet. Zu dem einen Menschen, bei dem sich wirklich eine tolle Freundschaft ergeben hatte, habe ich leider keinen Kontakt mehr. Bei diesem einen Menschen bin ich aber ganz sicher, dass es wunderbar weiter gelaufen wäre, wenn wir uns durch Umzüge nicht aus den Augen verloren hätten. Nach vielen Jahren versuchten wir, noch einmal etwas aufzubauen, doch das funktionierte nicht. Es lagen zu viele Jahre dazwischen. Aber ich behalte unsere „gemeinsame Zeit“ in sehr guter Erinnerung, denn ich habe nie wieder eine Person getroffen, auf die ich mich hätte so verlassen können wie auf diese eine. Alle Menschen, denen ich danach hoffnungsvoll begegnet bin, schienen anfangs wirkliches Interesse zu haben, hörten zu, wollten selbst gehört werden, es war ein nettes und harmonisches Miteinander. Leider war das immer nur anfangs so. Es entwickelte sich schnell in die Richtung, dass ich nur noch Zuhörer sein sollte, mein Verständnis für die Lebenssituationen gefragt war, man wollte verstanden und in problematischen oder stressigen Situationen unterstützt oder bedauert werden. Gern habe ich das auch gemacht bis zu dem Punkt, als ich merkte, dass bei mir selbst am besten alles in Ordnung zu sein hat oder ich keine Ratschläge oder Nachfragen, wie es denn gelaufen ist, zu erwarten habe. Ja und Zeit für den anderen nehmen, das soll auch immer nur ich. Ich darf sehr gern kommunizieren, aber bitte immer dann, wenn mein Gegenüber Zeit und Lust hat. Nun habe ich seit einiger Zeit meine Gewohnheiten dahingehend geändert und mich einfach von verschiedenen Dingen bzw. Menschen zurück genommen. Ich habe gemerkt, dass es mir gut bekommt. Ich erwarte keine Gespräche mehr von anderen und muss selbst auch keine mehr führen. Am Ende waren meine Themen anscheinend sowieso uninteressant, denn das Feedback blieb aus. Einseitige Gespräche muss ich nicht führen, ich möchte und muss mich auch nicht immer wieder aus „Pflichtgefühl“ bei den anderen „melden“. So ist zwar eingetreten, was ich geahnt hatte: Kontakte schliefen ein. Doch ich denke, diese Kontakte waren viel zu oberflächlich, als dass ich darum traurig sein müsste. Ich habe keine engen Freunde, dazu stehe ich nun. Aber ich habe eine wunderbare Familie, die mir mit Rat und Tat zur Seite steht, auf die ich mich immer zu 100% verlassen kann und da meine ich nicht nur den weltbesten Lieblingsmann, die Kinder und Schwiegerkinder, da meine ich noch 2 besonders enge und noch ein paar nicht ganz so enge Verwandte. Ich habe nun beschlossen, mein Leben und meine Zeit nicht mehr damit zu vergeuden, auf irgend jemanden zu warten oder zu hoffen, dass sich „Freunde“ doch wieder einmal melden. Diese Hoffnung kann nämlich auch ganz schön traurig machen. Ich ziehe unter einige Dinge einfach einen Strich und werde wohl meinen Mut auch zusammen nehmen, wenn sich der eine oder andere noch einmal meldet. Ich werde dann meine Entscheidung mitteilen, auch wenn ich so etwas nicht gern mache, weil ich keine Konflikte mag. Irgendwann muss man aber auch wirklich an sich denken und das auch mit Sicht auf „Freunde“. Und wieder gibt es da die Überleitung zum nächsten Thema.

Soziale Netzwerke:
Bei Facebook bin ich schon lange inaktiv. Es gibt dort noch eine „Freundeliste“ mit ein paar Namen, doch ich schaue nur noch aller paar Wochen vorbei. Über kurz oder lang werde ich wohl meine Liste leer machen und mein Konto deaktivieren (also bitte nicht wundern, wenn ich dann verschwunden bin). Es bringt mir nichts mehr, mich nerven manche Beiträge nur. Wenn ich z. B. immer wieder lesen muss (und das, obwohl ich so selten dort bin), dass man selbst krank ist oder das Kind. Dann frage ich mich ernsthaft, warum das die ganze Welt erfahren muss? Oder wenn ganz dezent darauf hingewiesen wird, dass ein Geburtstag ansteht. Meinen Geburtstag habe ich schon lange nicht mehr öffentlich. Ich freue mich über alle Glückwünsche, aber nur über die ehrlich gemeinten von den Leuten, die auch ohne Hinweis an mich denken. Jedes Jahr werde ich überrascht und bekomme liebe Nachrichten von Menschen, mit denen ich nie gerechnet hätte. Andere – leider sogar im engen Umfeld – denken nicht an diesen Tag, weil sie keine Info bei Facebook bekommen. Hilfe, wo sind wir gelandet, dass man durch soziale Netzwerke an Geburtstage erinnnert werden muss? Wie wichtig sind sich die Menschen im realen Leben denn eigentlich noch? Auch bei Instagram bin ich jetzt inaktiv. Dort ist es aber hauptsächlich die ständige Werbung, die mich nervt und leider auch die Beobachtung, dass viele und immer mehr Leute ihre Accounts nutzen, um in der Öffentlichkeit „gesehen“ zu werden, sie lassen sich loben und verlinken, das ist unglaublich. Und an dieser Stelle möchte ich jetzt sogar Andrea nennen. Sie macht sich jede Woche die Mühe und bietet uns ihren Samstagsplausch an. Keinesfalls ist ihr Bestreben, überall genannt und erwähnt zu werden. Das gefällt mir sehr gut und aus dem Grund habe ich meine Samstagspläusche in den letzten Wochen immer bei Instagram erwähnt und eben auch Andrea. Ich habe aber auch ganz andere Linkpartys gefunden, wo die Betreiber es einfach erwarten, dass man sie überall erwähnt und lobt. Die ganzen sozialen Netzwerke haben doch auch ein wenig ihren Sinn verloren, zumindest für mich. Überall profiliert man sich nur noch. Mir persönlich macht das einfach keinen Spaß mehr. Und da kommen wir zum letzten Thema.

Das Bloggen:
Auch über das Bloggen habe ich wieder nachgedacht, habe mich gefragt, für wen ich das eigentlich mache? Doch beim Überlegen kam auch die Selbsteinsicht: ich blogge zu selten, immer nur samtags und ich bin auch beim Kommentieren und Lesen der anderen Blogs sehr zurückhaltend geworden. Ich sollte mir einfach jeden Tag ein paar Minuten für die anderen Blogger nehmen und nicht nur erwarten, dass mein Blog gelesen wird und ich Kommentare bekomme. Natürlich sind die Kommentare das wichtige Feedback. So erfährt man, ob die Beiträge überhaupt interessant sind, ob man seine Leser fesselt oder eher langweilt. Für mich ist das sehr wichtig. Sicherlich bloggt man am Ende für sich selbst, doch die Beiträge gehen in die Welt hinaus und deshalb wünscht man sich auch eine Reaktion darauf. Wenn man diese Hoffnung nicht hätte, könnte man wieder zum ursprünglichen Tagebuch greifen und alle Gedanken nur für sich selbst niederschreiben. Aber das ist eben ein Tagebuch und ich schreibe ein Blog (ein virtuelles Tagebuch, weil ich meine Gedanken teilen möchte). Deshalb werde ich meinen Tagesablauf ab sofort ändern, werde den Tag mit dem Lesen der Blogs beginnen, meine Gedanken hinterlassen und hier auch öfter welche schreiben. Das ist nun ein Vorsatz, ich hoffe, dass ich diesen auch in die Tat umsetzen werde. Ihr dürft mich gern erinnern 😉

Das waren meine Gedanken, die mich während der letzten Woche begleiteten. „Wetter“ ….. lassen wir es … hier war es immer noch bewölkt und trübe. Aber über den Freitags-Regen habe ich mich gefreut und unser Garten noch mehr. Kommende Woche soll der Sommer wirklich zurück kehren, ich bin sehr gespannt und wünsche es mir von Herzen. Aber egal, wie das Wetter wird, wir lassen uns noch nicht aus der Villa vertreiben.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, hoffe, ihr seid jetzt nicht gelangweilt oder verschreckt von meinem Beitrag?


♥ Liebe Grüße von Catrin ♥

Verlinkt: Samstagsplausch bei Andrea